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NACHRICHTEN: März 2008



März 2008 [< Nachrichten Übersicht ]

23.03.2008 Das Sterben geht weiter (2F) (PWe)
29.02.2008 Busanbindung von Liers wird verbessert (AW)
28.02.2008 Wie die Eisenbahn in die Eifel kam - WDR sucht Ansprechpartner ... (WDR)
22.02.2008 Verkehr Kreis Ahrweiler (AW)
21.02.2008 VHS-Tarife Kreis Ahrweiler (AW)
07.03.2008 Link: Bilderalbum Eifelstrecke (Nie)


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Das Sterben geht weiter

  

Immer mehr Zeugnisse der Eisenbahngeschichte verschwinden - z.B. durch Rückbau (weil abkömmlich geworden) oder durch Vandalismus. Ausgebranntes Stellwerk / Andreaskreuz eines ehemaligen Gleisanschlusses im Bahnhof Plaidt, 23. März 2008.

Fotos (2): Peter Weber


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Busanbindung von Liers wird verbessert

Bei der Busanbindung von Liers mit der Bushaltestelle an der Bundesstraße 257 
wird es Verbesserungen geben. Das ist Ergebnis eines abschließenden Gesprächs 
der Rhein-Mosel-Verkehrs-GmbH (RMV), der Kreisverwaltung Ahrweiler, 
Bürgermeister Achim Haag, dem Hönninger Ortsbürgermeister Hans-Josef Weber und 
der Bürgerinitiative bei Landrat Dr. Jürgen Pföhler. 

Nach den Sommerferien sollen zusätzliche Fahrten in den Ort führen. Dazu gehören
auch Fahrten nach Schulschluss des Nachmittagsunterrichtes in Adenau. Wichtig 
dafür ist die Organisation möglichst einheitlicher Schulschlusszeiten am 
Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau. 

Bereits jetzt finden von und nach Liers täglich 41 Fahrten statt. Der Hönninger 
Ortsteil wird von Montag bis Freitag 18-mal in Richtung Adenau und 19-mal in 
Richtung Ahrbrück bedient. Hinzu kommen vier Fahrten zur Grundschule Ahrbrück 
und zur Regionalen Schule Altenahr. Morgens und mittags fahren bereits jetzt 
acht Schülerfahrten in den Ort. 

Darüber hinaus lautet das Ziel aller Beteiligter, Bedarfshaltestellen 
einzurichten. Dabei fahren Busse die Haltestellen nur bei konkreten 
Fahrgastwünschen an. Der Fahrwunsch wird per Knopfdruck an den Busfahrer 
gemeldet. Zurzeit gibt es Bestrebungen, ein solches System in ganz 
Rheinland-Pfalz einzuführen. Dazu befinden sich die Kreisverwaltung Ahrweiler 
und die RMV in Gesprächen mit der Landesregierung. Zunächst steht eine 
Probephase zur Einführung der neuen Technik an. Bedarfshaltestellen können nach 
Ansicht Pföhlers vor allem im ländlichen Raum eine zukunftsfähige Lösung sein. 

Landrat Pföhler und die Beteiligten dankten ausdrücklich RMV-Geschäftsführer 
Rolf Schüller und dessen Team für die jetzt gefundene Lösung. Der Landrat 
unterstrich, dass die Zusatzleistungen der RMV nicht mit Steuergeldern 
bezuschusst werden müssten. Am Beispiel Liers verdeutliche sich der "schwierige 
Spagat" einer Verkehrsplanung im ländlichen Raum: Einerseits gebe es den Wunsch 
nach einem flächendeckenden Angebot - andererseits eine oftmals zu geringe 
Nachfrage. 

Pressedienst der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 29. Februar 2008


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Wie die Eisenbahn in die Eifel kam

| "Wie die Eisenbahn in die Eifel kam" - WDR sucht 
| Ansprechpartner für Dokumentarfilm 

| Eifel/D. (red) Der WDR Köln realisiert einen 45- 
| minütigen Geschichtsfilm zum Thema >>Wie die Eisenbahn 
| in die Eifel kam<<. Im Zentrum des Films stehen die 
| Geschichte und Geschichten rund um die Hauptstrecke 
| von Düren bis Trier (1862-1871). Aber auch der Ausbau 
| der Ahrtal- Strecke von Dümpelfeld bis Weywertz 
| spielt im Film eine wichtige Rolle (1912). 

| Für dieses Filmprojekt sucht die Redaktion 
| Eifelbewohner, die von früheren Generationen her 
| Geschichten aus der alten Eifelbahnzeit gehört haben: 
| Menschen, die zum Beispiel aus einer traditionellen 
| Eisenbahnerfamilie stammen oder die vielen Jahre bei 
| der Eifelbahn beschäftigt waren oder Mitglieder von 
| Eifeler Geschichtsvereinen. Sicherlich können einige 
| von ihnen Interessantes, Spannendes und Humorvolles 
| erzählen. 

| Gibt es beispielsweise Überliefertes von der 
| Eröffnung der ersten Bahnstrecke von Düren nach 
| Euskirchen (1864) - oder vom Kampf und Niedergang der 
| Schleidener Eisenindustrie? - von der Blütezeit des 
| Mechernicher Bleierz-Bergbaus? - dem Ausbau der 
| Ahrtalbahn oder den beiden Eisenbahnstädten Jünkerath 
| und Gerolstein? Wie nahmen die Eifelbewohner die 
| Eisenbahn damals überhaupt auf? Veränderte sich der 
| bäuerliche Lebensalltag? Und welche neuen Berufe gab 
| es damals bei der Eifelbahn? Vielleicht gibt es 
| entlang der Strecken noch Spuren alter Bahnanlagen 
| und vielleicht haben einige Familien auch noch 
| historische Fotos und Dokumente? 

| Die Drehzeit wird vom 2. bis zum 28. Mai sein. 

| Wer etwas weiß und erzählen möchte, melde sich bitte 
| per Telefon, Fax oder E-Mail bei Gabriele Jakobi, 
| Tel. 0049/221/441106 - Fax: 0049/221/4249391 oder 
| E-Mail: gabriele_jakobi@yahoo.de 

Quelle: http://www.input-aktuell.de/mainframe.asp?lang=de&e1=86 


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VI. Verkehr: Meilenstein für Berufspendler und Tourismus 

Die Einbindung des gesamten Kreises Ahrweiler in den Verkehrsverbund Rhein-Sieg 
(VRS) sei ein "Meilenstein in doppelter Hinsicht". Erstens bringe dies konkrete 
Vorteile vor allem für die Berufspendler. Zweitens "rücken wir noch enger an die 
Großregion Köln-Bonn heran - zum Nutzen unserer Tourismusbranche". 

Die Grenzen im Linienverkehr zwischen dem VRS und dem AW-Kreis fielen ab 15. 
Juni 2008 - die Tinte unter den Verträgen sei gerade trocken. Alle AW-Bürger 
könnten dann die VRS-Tarife nutzen. Im Gegenzug könnten drei Millionen Menschen 
aus Nordrhein-Westfalen mit Bahn und Bus zu den VRS-Konditionen nach AW reisen. 
Was mit dem VRM-Tarif (Verkehrsverbund Rhein-Mosel) bereits seit 2002 in 
Richtung Koblenz möglich sei, werde bald bis weit über Köln hinaus verwirklicht. 

Auf weiterhin hohem Niveau halte der Kreis die Investitionen in seine 
Kreisstraßen. 2008 seien zwei Millionen Euro für Baumaßnahmen, Unterhaltung und 
Entwässerung eingeplant. Neue Baumaßnahmen: K 5 Eichenbach bis Einmündung der 
Landesstraße L 73, K 19 Wimbach-Kottenborn, K 31 Berg-Freisheim, K 47 
Stützwandsanierung in Bad Breisig, K 48 Waldorf-Oberbreisig (1. Bauabschnitt von 
Waldorf bis Wallers), K 52 Büschhöfe-Niederdürenbach. - Fortführung bzw. 
Abschluss laufender Baumaßnahmen: K 5 Ortsdurchfahrt Eichenbach, K 19 
Ortsdurchfahrt Kottenborn, K 34 Holzweiler-Vettelhoven einschließlich Geh- und 
Radweg; K 39 Kirchdaun bis L 80 ("Deutsches Eck"). 

Bei den Radwegen nannte Pföhler drei Schwerpunkte für 2008: den Weiterbau bzw. 
die Weiterplanung der Lückenschlüsse zwischen Mayschoß und Altenahr, zwischen 
Fuchshofen und Schuld sowie in Ahrbrück, außerdem den Rad-Aktionstag von 
Blankenheim bis Altenahr (1. Juni).

Pressedienst der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 22. Februar 2008 (Auszug)


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VRS-Tarife gelten bald für alle Fahrgäste im AW-Kreis

Neuer Gemeinschaftstarif unterzeichnet - Landrat Pföhler: "Investition zum 
Vorteil für die Bürger" - Grenzen im Linienverkehr fallen 

Als "Meilenstein in doppelter Hinsicht" hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler die 
Einbindung des gesamten Kreises Ahrweiler in den Verkehrsverbund Rhein-Sieg 
(VRS) bezeichnet. Erstens bringe die Einbindung konkrete Vorteile vor allem für 
die Berufspendler. Zweitens "rücken wir noch enger an die Großregion Köln-Bonn 
heran - zum Nutzen der hiesigen Tourismusbranche", so der Landrat bei der 
Vertragsunterzeichnung. 

Die Grenzen im Linienverkehr zwischen dem VRS und dem AW-Kreis fielen ab 15. 
Juni 2008, kündigte er an. Alle AW-Bürger könnten dann die VRS-Tarife nutzen. Im 
Gegenzug könnten drei Millionen Menschen aus Nordrhein-Westfalen mit Bahn und 
Bus zu den VRS-Konditionen nach AW reisen. Was mit dem VRM-Tarif 
(Verkehrsverbund Rhein-Mosel) bereits seit 2002 in Richtung Koblenz möglich sei, 
werde bald bis weit über Köln hinaus verwirklicht.

"Die Zukunft des neuen VRS-Gemeinschaftstarifs steht und fällt mit der 
Finanzzusage des Landes Rheinland-Pfalz," betonte Pföhler. Das Land - so die 
Zusage des Mainzer Ministeriums für Wirtschaft und Verkehr - trage 50 Prozent
der Gesamtkosten von 580.000 Euro jährlich. Pföhler dankte namentlich 
Staatssekretär Dr. Carsten Kühl "für die tatkräftige Unterstützung der 
Landesregierung". 

Die andere Hälfte (290.000 Euro) übernehme der Kreis, der für den bisherigen 
Übergangstarif 110.000 Euro zahle und nun zusätzliche 180.000 Euro stemmen 
müsse. Für den Kreis sei dies ein "enormer finanzieller Kraftakt, vor allem mit 
Blick auf die angespannte Haushaltslage". Dennoch sei "das Geld sehr gut 
angelegt", weil es sich um Investitionen zum Vorteil für die Bürger handle. 

Zu diesen Vorteilen nannte Pföhler unter anderem: Vom VRS-Tarif profitierten 
künftig ebenfalls die Verbandsgemeinden Adenau, Brohltal und Altenahr. Fahrgäste 
aus dem gesamten Kreis könnten mit nur noch einem Fahrschein ins gesamte 
VRS-Gebiet fahren. Das VRS-SchülerTicket Rheinland Pfalz gelte künftig für alle 
Schüler mit Wohnsitz im AW-Kreis. Von und zu den Bahnhöfen Sinzig, Bad Breisig 
und Brohl könnten künftig die PauschalPreisTickets des NRW-Tarifes genutzt 
werden. 

Pressedienst der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 21. Februar 2008


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Bilderalbum Eifelstrecke

http://picasaweb.google.de/MaloryPink/Eifelbahn