[last update: 29.12.2006] [ zurück | vor ]

NACHRICHTEN: Dezember 2006



Dezember 2006 [< Nachrichten Übersicht ]

29.12.2006 Schienenstrang - und nebendran. Wer rät wo?, 29.12.2006 (PWe)
27.12.2006 Eifelquerbahn zw. Mendig und Thür, 27.12.2006 (PWe)
26.12.2006 Eifelbahn bei Wisskirchen, 26.12.2006 (PWe)
22.12.2006 Frohe Weihnachten (PWe)
22.12.2006 Regierungsbunker-Museum (AW)


.
Schienenstrang - und nebendran. Wer rät, wo (an welcher Strecke) die Aufnahmen gemacht wurden?


Ich war heute an einer zweigleisigen Strecke. Die Tele-Aufnahme mit einer Brennweite von 300 x 1,5 = 450 mm zeigt das Auf und Ab der Gleise, das bei normaler Betrachtung so nicht auffällt.


In die andere Richtung war auf einem Wirtschaftsweg neben der Bahn diverses verdorbene Obst und Gemüse zu finden, das in den Pfützen des Weges schwamm (Äpfel, Paprika, Artischocken, Schnittlauchbündel, Champignons usw.).

Wer rät, an welcher Strecke die Aufnahmen gemacht wurden? Antworten bitte per eMail...

Fotos (2): (C) by Peter Weber


.
Eifelquerbahn zwischen Mendig und Thür, 27.12.2006


Der VT 001 der TransRegio als Zug nach Kaisersesch, aufgenommen kurz vor km 16,0.


Wenig später bringt in die Gegenrichtung der VT 012 Menschen von der Eifel an den Rhein.

Fotos (2): (C) by Peter Weber


.
Eifelbahn bei Wisskirchen, 26.12.2006


Diesellok 218 128-7 mit RE nach Köln.


Die Gleise der Eifelstrecke bei km 34,2 schimmern golden im Licht der Wintersonne.


Nur für kurze Zeit zeigt das Vorsignal für Züge nach Euskirchen "Halt".


Gleich zwei Loks der BR 218 befördern am 26.12.2006 (2. Weihnachtstag) den RE 12085 von Köln nach Trier Hbf. Wegen der durch die Feiertage sicherlich schwereren Fahrgäste ist die zweite Lok aber wohl nicht erforderlich. Am Zugende befindet sich jedenfalls 218 137-8. Die tief stehende Sonne macht aus dem Zug eine schöne "Gold edition".

Fotos (3): (C) by Peter Weber


.
Frohe Weihnachten und alles Gute für 2007 !

Fotos (3): (C) by Peter Weber


.
Regierungsbunker-Museum: "A German Secret" erobert die USA

"New York Times" berichtet über neue Dokumentationsstätte im Ahrtal 

Das geplante "Museum des Kalten Krieges" in einem Teilstück des ehemaligen 
Regierungsbunkers zwischen Ahrweiler und Dernau findet internationale Beachtung. 
Nach dem bundesweiten Medienecho der vergangenen Monate hat jetzt auch die 
amerikanische Presse über die Dokumentationsstätte in den Weinbergen berichtet. 
So brachte die "New York Times" eine groß aufgemachte Reportage über den ersten 
Spatenstich des Museums. 

"Wenn eine der wichtigsten und renommiertesten Zeitungen in den USA ausführlich 
über unser neues Museum berichtet, dann zeigt das, welch einzigartiges Potenzial 
in diesem Projekt steckt", erklärte der Landrat des Kreises Ahrweiler, Dr. 
Jürgen Pföhler. Nach ihrer Fertigstellung werde die Dokumentationsstätte 
Besucher aus der ganzen Welt aufs Ahrtal aufmerksam machen. "Das eröffnet ganz 
neue Perspektiven für unseren Kulturtourismus und verspricht weitere Impulse für 
unseren Fremdenverkehr", erklärte Pföhler. 

Die New York Times berichtet am 27. November 2006 in einem vierspaltigen Artikel 
über den Beginn der Bauarbeiten. Unter der Schlagzeile "In Idyllic Vineyards, a 
German ´Dr. Strangelove´ Secret" sind drei Fotos und eine Karte von Mitteleuropa 
abgebildet. Die Karte zeigt "Germany" mit den Städten Hamburg, Berlin, Bonn und 
"Munich" sowie dem "Rhine". In der Bildmitte und in großer Schrift steht der 
Standort des "subterranean bunker": "Bad Neuenahr-Ahrweiler". 

Die Schlagzeile nennt "idyllische Weingärten" und "ein deutsches Geheimnis". 
Zugleich liefert sie eine Anspielung auf den Film "Dr. Seltsam oder: Wie ich 
lernte, die Bombe zu lieben". Der Film von Starregisseur Stanley Kubrick aus dem 
Jahr 1964 entwirft das satirische Szenario eines bevorstehenden Atomkriegs 
zwischen den USA und der Sowjetunion. 

Der Regierungsbunker ist das wohl größte und unheimlichste Bauwerk, das die 
Bundesrepublik Deutschland je errichtet hat. Zwischen 1960 und 1972 entstand ein 
19 Kilometer langes Tunnelsystem, ein Röhrenverlies aus Beton und Stahl. 3.000 
Menschen des öffentlichen Lebens sollten hier, vor den Toren der früheren 
Bundeshauptstadt Bonn, Schutz vor einem Angriff mit atomaren, biologischen und 
chemischen Waffen finden. 30 Tage sollte das Überleben im, so offiziell, 
"Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes" gesichert sein. Der Bunker 
musste glücklicherweise nie für seinen eigentlichen Zweck genutzt werden. Jetzt 
entsteht in einem etwa 200 Meter langen Teilstück das bundesweit einmalige 
"Museum des Kalten Krieges" als Dokumentationsstätte. 

Pressedienst der Kreisverwaltung Ahrweiler vom 01. Dezember 2006