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NACHRICHTEN: Mai 2005



Mai 2005 [< Nachrichten Übersicht ]

20.05.2005 Eifelquerbahn weiter in der Erfolgsspur (VEB)
16.05.2005 Fördergelder zur Sicherung des Bahndamms bei Dernau bewilligt (AW)
14.05.2005 Vor 10 Jahren - Vennbahn-Impressionen (PWe)
11.05.2005 Letzte Vorbereitungen für den Plandampf Odenwald/Hohenlohe (B9G)
11.05.2005 Eifelquerbahn: Antrag auf Förderung (B9G)
11.05.2005 Eifelquerbahn: Erfolgreicher Saisonstart 2005 (VEB)
11.05.2005 Eifelquerbahn: Historische Schienentour durch die Eifel u.a. (RZ)
08.05.2005 Firmenich-Obergartzem / Vettweiss: Es war einmal... (PWe)
08.05.2005 Neues von der Rurtalbahn (MKe)
05.05.2005 Bilder vom Nationalparkexpress Update 12.05.05 (PWe)
04.05.2005 Verkehrspolitischer Stammtisch im Nationalparkexpress (HSch)
02.05.2005 Nachtrag zum Wahlkampfsonderzug am 24.04. (PWe)


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Presseinformation der VEB

Und täglich grüßt der Schienenbus – Eifelquerbahn weiter in der Erfolgsspur !

Bei seiner Sitzung am 19. Mai in Simmern, hat der Zweckverband SPNV Nord gleich zwei positive Entscheidungen zu Gunsten der Eifelquerbahn getroffen: 

- die erfolgreichen Ausflugsverkehre der Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft (VEB) werden im Sommer um tägliche Verkehre zwischen Gerolstein und Daun erweitert. Zum Einsatz kommen dabei die allseits beliebten historischen Schienenbusse der VEB. Vom 18. Juli bis 14. Oktober 2005 besteht somit eine zweistündliche Anbindung zwischen der Brunnenstadt Gerolstein und der Kreisstadt Daun, die zusätzlich für eine touristische Belebung sorgen wird (insbesondere als Verbindung zwischen den beiden großen überregionalen Radwegen – in Daun der Mosel-Maare-Radweg, in Gerolstein der Kylltal-Radweg). Damit wird dem stetig wachsenden Bedarf an Freizeitverkehren und den Wünschen der anliegenden Kommunen Rechnung getragen, die sich intensiv für eine tägliche Reaktivierung im Sommer eingesetzt hatten. 

- für den täglichen Verkehr im Stunden-Takt wird der Abschnitt Kaisersesch – Ulmen der Eifelquerbahn reaktiviert ! Hierfür stellte die Verbandsversammlung mit Ihrem positiven Votum die Weichen. Der heute schon verkehrende tägliche Verkehr von Andernach über Mayen nach Kaisersesch, wird um weitere 15 Kilometer nach Ulmen verlängert. Damit  schließt sich eine wichtige Lücke im Vulkaneifel-Tourismus. Insbesondere Ulmen bietet zahlreiche touristische Attraktionen (Maar, Burgruine, Fahrradweg) sowie wichtige Bus-Umsteigeverbindungen u.a. nach Cochem an der Mosel. Die notwendigen Sanierungsarbeiten an der Strecke sollen nach Möglichkeit noch in diesem Jahr erfolgen. 

Die Freizeitverkehre auf der Eifelquerbahn verkehren vom 01. Mai bis 30. Oktober 2005 an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen zwischen Gerolstein und Kaisersesch, mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen. Zum Einsatz kommen historische Schienenbusse, die Züge sind bewirtschaftet, der Fahrkartenverkauf erfolgt durch Schaffner im Zug. Der Fahrradtransport ist kostenlos ! Informationen zum Fahrplan unter www.eifelquerbahn.de oder Tel: 06591-9829255. 

Gerolstein, 20. Mai 2005


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Fördergelder zur Sicherung des Bahndamms bei Dernau bewilligt

WUNSCHZETTEL MIT WERMUTSTROPFEN: 836.000 EURO FÜR AW-GEMEINDEN 

15 Baumaßnahmen von Straßen, Plätzen und Dorfgemeinschaftshäusern 

Der Wunschzettel, den die Gemeinden im Kreis Ahrweiler an das Land 
Rheinland-Pfalz für den Bau von Straßen, öffentlichen Plätzen, 
Dorfgemeinschaftshäusern sowie einer Kapelle nach Mainz geschickt haben, wird 
weitgehend erfüllt. Insgesamt 836.000 Euro aus dem Investitionsstock 2005 
fließen für 15 Maßnahmen in 13 Kommunen. 

"Solche Zuschüsse sind Gold wert", freute sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler für 
die Gemeinden. Weil: "Die Investitionen schieben Aufträge für unseren heimischen 
Mittelstand und dessen Arbeitsplätze an und helfen den Gemeinden, die zum Wohl 
der Menschen wieder einiges bewegen." Das gesamte Investitionsvolumen liege bei 
4,3 Millionen Euro. 

Mainz habe der Förderliste, die über die Kreisverwaltung lief, zugestimmt. 
Allerdings bleibe ein Wermutstropfen: Alle Zuwendungen fließen erst 2006 und 
2007. Folge: Die Gemeinden müssen den Zuwendungsbetrag zwischenfinanzieren, wie 
Dr. Pföhler kritisierte. 

Die Projekte im einzelnen: Grafschaft-Holzweiler: Ausbau und Neugestaltung des 
Platzes an der Alten Schule und der Vorfläche des Gemeindehauses mit einem 
Zuschuss von 80.000 Euro; Stadt Adenau: Ausbau der Alten Poststraße (Zuschuss: 
90.000 Euro); Bauler: Straßenbeleuchtung (7.000 Euro); Stadt Bad Breisig: 
Straßenbau in Oberbreisig (3. Bauabschnitt, 184.000 Euro); Waldorf: 
Beschilderung von Wanderwegen (8.000 Euro); Dedenbach: Ausbau der Oberdorfstraße 
(12.000 Euro); Schalkenbach: Bau der Gerätehalle (36.000 Euro). 

Ahrbrück: Restaurierung der Katharinen-Kapelle (2. Bauabschnitt, 48.000 Euro); 
Dernau: Sicherung der Stützmauer am alten Bahndamm (280.000 Euro) sowie Ausbau 
des Ahrwegs von der Ahrbrücke in Richtung Sportplatz (8.000 Euro); Hönningen: 
Ausbau unter anderem der Aacher- und der Brunnenstraße (16.000 Euro); Lind: 
Straßenbau, u.a. Blumenstraße, Im Winkel sowie Seitenstraßen in Plittersdorf 
(12.000 Euro); Mayschoß: Ausbau u.a. der Straße "Rutsch" (16.000 Euro); Rech: 
Ausbau der Hardtstraße (19.000 Euro) sowie der Straße "Auf der Burg" (20.000 
Euro). 

Presseinfo der Kreisverwaltung Ahrweiler


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Vor 10 Jahren... 

Wie einst im Mai: Vennbahn-Impressionen
 

 Die belgische 5505 mit Personenzug bei der Einfahrt in Trois-Ponts, 07.05.1995.
Vennbahn-Zug mit 5922 und 50 3666 auf der Rückfahrt von Trois-Ponts...
...und bei der Durchfahrt im Bahnhof Weywertz, 07.05.1995.

 

 Die Vennbahn in Bütgenbach, ...
...Weywertz...
...und in Monschau, wo der Schienenbus der "Deutschen Vennbahn" eine Umstiegsmöglichkeit nach Stolberg bot.
Die Aufnahmen entstanden am 14.05.1995 - also exakt vor 10 Jahren.

Alle Fotos: (C) Peter Weber


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Letzte Vorbereitungen für den Plandampf Odenwald/Hohenlohe

Liebe Eisenbahnfreunde, 

zwei Wochen vor Beginn des Plandampfs Odenwald/Hohenlohe laufen nun die letzten 
Vorbereitungen. 

Die Teilnehmerunterlagen sind in der Post und sollten in den nächsten Tagen bei 
den Einzahlern im Briefkasten liegen. 

Dampflokomotiven: Alle eingeplanten Maschinen sind fit. Die 23 042 hat am 
vergangenen Wochenende die ersten Sonderzugkilometer mit zahlendem Publikum 
erfolgreich absolviert. Die Arbeiten an 50 3545 werden rechtzeitig beendet sein, 
so dass diese Lok für die Crailsheimer Dampfloktage und als Einsatzreserve für 
den Plandampf zur Verfügung steht. 

Programm: Die Rücküberführung der 23 042 und der 64 491 wird wegen Terminzwängen 
der beteiligten Vereine nicht am Montag, sondern bereits am späten Nachmittag 
des Sonntag beginnen. 

Führerstandsmitfahrten: Die DBK hat als kleines Extra Gelegenheiten zu 
Führerstandsmitfahrten im Internet-Auktionshaus Ebay angeboten (www.ebay.de, 
Kategorien:Sammeln & Seltenes, Unterkategorie: Transport – Eisenbahn). Bei den 
Leistungen handelt es sich um Zuführungen bzw. Rückführungen der Reservemaschine 
50 3545. 

Spätanmelder: Für Kurzentschlossene sind die folgenden Treffpunkte zur Bezahlung 
und Aushändigung der Unterlagen vor Ort durch Mitglieder der DBK vorgesehen: 
* am Abend des 24. Mai um 19 Uhr am historischen Lokschuppen im Bw Crailsheim 
* am Abend des 25. Mai um 19 Uhr auf Bahnsteig 1 des Bahnhofs Lauda 
* am Abend des 26. Mai um 19 Uhr auf Bahnsteig 1 des Bahnhofs Lauda 
* am Abend des 27. Mai am und im Sonderzug von Lauda nach Würzburg und im Bw 
Würzburg 
* am Abend des 28. Mai um 17 Uhr am historischen Lokschuppen im Bw Crailsheim 

Hotline: den Einzahlern wird im Programmheft eine Telefonnummer mitgeteilt. Dort 
erreichen sie während des Plandampfs einen Anrufbeantworter mit aktueller 
Information und ggf. mit Änderungen zum Programm. 

Eine Bitte: respektieren sie als Teilnehmer die geltenden Vorschriften und die 
guten Sitten sowohl im Straßenverkehr als auch auf dem Betriebsgelände der 
Eisenbahn. Ein einziger medienwirksamer ‚Störfall’ könnte die jahrzehntelange 
Aufbauarbeit von Vereinen und Eisenbahnfreunden zunichte machen! 

Ausblick: Die vom Revierdampf-Team geplante Verlängerung des Pfalz-Plandampfs im 
Oktober durch einem vierten Tag im Alsenztal ist noch nicht abschließend 
durchgeplant. Wir bemühen uns derzeit um die Bespannung von Güterzügen 
zusätzlich zu den Planleistungen mit Personenzügen. Eine Veröffentlichung des 
Aufrufs zur Teilnahme erfolgt nach Abschluss der Planungen möglichst bald nach 
der Crailsheimer Veranstaltung auf der Homepage des Revierdampf-Teams. 

Allen Teilnehmern am Plandampf Odenwald/Hohenlohe wünschen wir viel Spaß und 
gute Resultate ! 

Ihre 
DBK Historische Bahn e.V. 
Revierdampf-Team 

DBK Historische Bahn e.V., Horaffenstraße 32 , D-74564 Crailsheim 
Homepage: www.dbk-historische-bahn.de 
email: dampfwolken@dbk-historische-bahn.de 

Revierdampf-Team, Wilfried Uhlich, Hirschberger Straße 36, D-45768 Marl 
Homepage: www.revierdampf.de 
email: plandampf@gmx.de 


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A n t r a g
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Entschließung
zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung
– Drucksache 14/3460 –

Landeshaushaltsgesetz 2005/2006 (LHG 2005/2006)

Ausweitung touristischer Eisenbahnverkehre im nördlichen Rheinland-
Pfalz fördern

Der Landtag stellt fest:
Zurzeit fördert der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz
Nord touristische Schienenverkehre an Sonn- und Feiertagen auf den Strecken
– Gerolstein – Daun – Kaisersesch (Eifelquerbahn),
– Linz – Kalenborn (Kasbachtalbahn) und
– Brohl – Engeln (Brohltalbahn, Schmalspur).

In den früheren Haushalten wurden dafür 180 000 Euro ausgegeben. Um die Verkehre
ausweiten zu können (Kasbachtalbahn auch an Samstagen, Eifelquerbahn zwischen
Daun und Gerolstein an allen Wochentagen im Zweistundentakt), schlug die Geschäftsstelle des Zweckverbandes der Verbandsversammlung vor, die Verkehre im
Jahr 2005 mit 350 000 Euro zu fördern. Für die Strecke Gerolstein – Daun würde die
Ausweitung der Verkehrsangebote bedeuten, dass der Fahrplan umfangreicher wäre,
als zur Zeit der Einstellung der regulären Nahverkehrszüge im Januar 1991. Weil die
Landesregierung dieser Stilllegung zustimmte, ist das Land in besonderem Maße in
der Pflicht, zur Korrektur der Fehlentwicklungen von damals beizutragen.

Die Verbandsversammlung konnte sich nicht zu einer Förderung durchringen und
versah die zusätzlichen Mittel mit einem Sperrvermerk. Im Frühjahr wird sich die
Versammlung nochmals intensiv mit dem Thema befassen und die Mittel ggf. freigeben.

Mit diesem Beschluss kann das Zugangebot des Jahres 2004 zwar wieder gefördert werden, die preiswerten Angebotsausweitungen sind aber trotz der Überlegung, die
Mittel noch nachträglich freizugeben, in Frage gestellt. Ein Beschluss der Verbandsversammlung während der laufenden Tourismussaison würde dieses Problem auch nicht mehr lösen.

Der notwendige Planungsvorlauf lässt auch bei positivem Beschluss der Verbandsversammlung eine erfolgreiches Marketing und Bewerben der zusätzlichen Züge
kaum zu. Die Betreibergesellschaften müssen zusätzliche Betriebsmittel und Personalplanungen vorbereiten.

Um die Umsetzung dieser sinnvollen Konzeption sicherzustellen, ist eine Mittelzusicherung
durch das Land notwendig. Die Gegenfinanzierung ist aus Haushaltsresten
Drucksache 14/3683 Landtag Rheinland-Pfalz – 14. Wahlperiode
des Jahres 2003 möglich – allein in der Hauptgruppe 6 des Kapitels „Förderung des
ÖPNV sowie von Verkehrswegen und Verkehrsanlagen“ haben sich über 30 Mio. Euro
aus Regionalisierungsmitteln des Bundes gesammelt.

Der Landtag fordert die Landesregierung auf, die notwendigen Mittel bereitzustellen,
um die von der Geschäftsstelle des Zweckverbandes Rheinland-Pfalz Nord geplanten
Angebotsausweitungen auf der Kasbachtalbahn und der Eifelquerbahn zu ermöglichen.

Begründung:

Die von den beiden Zweckverbänden Schienenpersonennahverkehr geförderten
touristischen Zugangebote erfreuen sich großer Beliebtheit. So hat sich beispielsweise
die Nachfrage bei den drei im nördlichen Rheinland-Pfalz geförderten touristisch
orientierten Nahverkehrsangeboten seit Beginn des Betriebs verdoppelt.

Die Ausweitung solcher Angebote auf den Strecken Linz – Kalenborn und Gerolstein
– Kaisersesch ist aus mehreren Gründen sinnvoll und liegt im landespolitischen Interesse.
Die Zugangebote sorgen für umweltfreundliche Mobilitätsangebote am Wochenende
und sind wichtig für die Tourismusinfrastruktur im nördlichen Rheinland-Pfalz.
Wochenendzüge stellen, wie die Reaktivierung der Strecke Wörth – Lauterbourg
zeigte, eine sinnvolle Vorstufe zur vollständigen Wiedereinführung des Personenverkehrs
dar.

Außerdem haben die touristischen Zugangebote eine Trassensicherungsfunktion:
Würden keine Züge fahren, müsste zur Aufrechterhaltung der Reaktivierungsoption
die Verkehrssicherungspflicht übernommen werden.

Insbesondere die geplante Ausweitung der Zugangebote auf der Eifelquerbahn hat
eine besondere Bedeutung, weil sie auf das regionale Tourismusangebot zugeschnitten
ist und eine Lücke in der Mobilitätskette der Eifelurlauberinnen und -urlauber
schließen könnte. Außerdem hat die Verbandsversammlung des Zweckverbandes
SPNV Rheinland-Pfalz Nord beschlossen, dass konkrete Schritte zur Wiedereinführung
des Nahverkehrs auf der Schiene zwischen Gerolstein und Kaisersesch ergriffen
werden. In einer vergleichenden Untersuchung von vier Bahnstrecken im
nördlichen Rheinland-Pfalz hat die Eifelquerbahn den ersten Platz belegt.

Letztlich stellen die Züge – für die zusätzlichen Züge auf den beiden genannten
Strecken werden rund 170 000 Euro benötigt – wegen der überwiegend ehrenamtlich
erbrachten Leistungen eine verhältnismäßig preiswerte Marketingmaßnahme dar.

Für die Fraktion:
Elke Kiltz


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Eifelquerbahn: Erfolgreicher Saisonstart 2005 

Nach den ersten zwei Betriebstagen am 01. und 05.Mai kann die Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH (VEB) bereits ein sehr positives Resumee zum Saisonstart ziehen. Am 01. Mai nutzten 623 Fahrgäste die Züge, eine bis dahin schon unglaublich hohe Zahl, die aber schon am Vatertag überboten wurde. 1070 "Beförderungsfälle" wurden bei bestem Wetter auf der Gesamtstrecke zwischen Gerolstein, Daun und Kaisersesch gezählt.

Zum ersten Mal in der Geschichte der mittlerweile seit fünf Jahren verkehrenden Ausflugszüge, nutzten an einem Tag über Tausend (!!) Gäste die historischen Schienenbusfahrten. Einheimische Vatertagsgruppen, Radtouristen und vor allem Tagesausflügler aus NRW, Rheinland-Pfalz sowie den Niederlanden genossen die Sicht aus dem Schienenbus auf die erblühende Natur der Vulkaneifel. 
Die Fotos geben einen Eindruck vom Fahrgastaufkommen am Dauner Bahnhof 

Pressemeldung Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH, Jörg Petry, 07.05.05


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Historische Schienentour durch die Eifel

Am 1. Mai startet im fünften Jahr in Folge ein attraktives touristisches Angebot - Fahrten bis Oktober - Liebevoll restaurierte Bahngeschichte erleben

Ab Sonntag, 1. Mai, kommen Eisenbahn-Nostalgiker wieder auf ihre Kosten: Dann fährt an allen Wochenenden und Feiertagen wieder die Eifelquerbahn von Gerolstein über Daun und Ulmen nach Kaisersesch.

KAISERSESCH. Eine der landschaftlich schönsten und interessantesten Nebenbahnen
Deutschlands - die Eifelquerbahn von Gerolstein über Daun, Ulmen nach Kaisersesch -
ist der Ausflugstipp für Urlauber, Gäste und Einheimische in der Vulkaneifel ! An allen
Samstagen, Sonntagen und Feiertagen vom 1. Mai bis 30. Oktober verkehren historische
Schienenbusse im Zwei-Stunden-Takt und bieten den Fahrgästen ein Eifelpanorama von
kaum zu überbietender Schönheit.
Von Gerolstein bis Kaisersesch erlebt man auf 52 Kilometern ein Stück Bahngeschichte
mit liebevoll restaurierten Bahnhöfen, immer wiederkehrenden Steigungen und
abwechslungsreiche Hügellandschaften; den höchsten Bahnhof der Eifel - Dockweiler auf
ca. 550 Metern - und jede Menge Natur, soweit das Auge reicht. Dies alles aus der
Lokführerperspektive, da die Schienenbusse durch ihre Rundum-Verglasung einen
Panoramablick auf die Landschaft erlauben. Der Ein- und Ausstieg ist auch an allen
Unterwegsbahnhöfen möglich - so lassen sich individuelle Touren zusammen stellen.
Für Wanderer und Radbegeisterte finden sich etliche Verknüpfungspunkte entlang den
Stationen. So erreicht man den Kylltalradweg in Gerolstein, den Mosel-Maare-Radweg in
Daun, den Vulkanradweg in Ulmen oder auch den Eifel-Schiefer-Radrundweg in
Kaisersesch. Der Transport der Fahrräder ist über die Eifelquerbahn kostenlos. Neben
dem kostenlosen Fahrradtransport erinnern noch andere Serviceleistungen an die gute
alte Zeit bei der Eisenbahn. Die Fahrkarten werden vom Schaffner direkt am Sitzplatz
verkauft, und die Züge sind mit gekühlten Getränken ausgestattet. So lässt sich die
vorbeiziehende Landschaft wunderbar genießen. In Gerolstein hat man Anschluss an die
Hauptbahn Köln - Trier und ab Kaisers-esch geht"s weiter an den Rhein über Mayen
nach Andernach. Die günstigen Übergangszeiten ermöglichen halb- oder ganztägige
Rundreisen sowohl durch die Eifel als auch an Rhein und Mosel.
Am Vatertag eignet sich die Eifelquerbahn auch besonders für Gruppen, Clubs und
Verein. Die Züge sind, wie gesagt, bewirtschaftet.

Infos: Vulkan-Eifel-Bahn Betriebsgesellschaft mbH, Bahnhofstraße 4, 54568 Gerolstein.
Telefon: 06591-98 29 255 oder unter www.eifelquerbahn.de

http://rhein-zeitung.de/archiv/05/04/29/D/00000102.html 29.04.2005
© RZ-Online GmbH · 56073 Koblenz
 

Eifelstrecke ist in Gefahr

Verkehrsclub fordert von den Verantwortlichen Gelder zur Sanierung - Ökologische Alternative

Am 1. Mai begann der reizvollen Zugverkehr zwischen Kaisersesch und Gerolstein.
Vielleicht wird es die letzte Saison, denn einem auf der Eifelquerbahn existenziellen
Abschnitt droht die Sperrung, falls im kommenden Jahr keine Sanierung erfolgt, fürchtet
der Verkehrsclub der Bundesrepublik Deutschland (VCD).
REGION. "Die Aufgabe der Eifelstrecke wäre ein Rückschlag für den sanften Tourismus
in der gesamten Eifel", sagt Mario Pott vom VCD Rheinland-Pfalz. Zumal das Interesse
der Wanderer und Radfahrer für die Eifel in den vergangenen Jahren deutlich
angestiegen ist.
Dass die Eifelquerbahn dabei das Rückgrat der Ausflügler darstellt, belegen die
Nutzerzahlen. Im vergangenen Jahr fuhren täglich durchschnittlich etwa 450 Personen
mit über 50 Fahrrädern mit den Schienenbussen der Vulkaneisenbahn (VEB) zwischen
Gerolstein und Kaisersesch.
Laut Angaben von Jörg Petry, Geschäftsführer der VEB, ist eine Sanierung der kritischen
Abschnitte, die vor fünf Jahren auf sieben Millionen Euro geschätzt wurde, wegen der
niedrigen Baupreise für die Hälfte zu bekommen. Diese Chance sollte sich der
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr RLP Nord als Aufgabenträger nicht
entgehen lassen, meint der VCD. Der VCD als ökologisch orientierter Fahrgastverband
fordert den Zweckverband und seine Verbandsmitglieder, die Landkreise, kreisfreien
Städte und das Land auf, die Eifelquerbahn zu erhalten und damit dem
umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bahn die wichtige Ost-West-Verbindung durch die
Eifel zu sichern. Weiterhin sollte der Verkehr über die touristischen Verbindungen am
Wochenende hinaus auch auf die Werktage ausgedehnt werden, damit den Schülern und
Berufspendlern eine zusätzlich zum Busverkehr attraktive Alternative zum Auto
angeboten werde.
Für die Verbandsversammlung am 19. Mai in Simmern hofft der VCD auf eine positive
Entscheidung für den Zugverkehr auf der Eifelquerbahn, für die Touristen, die gerne mit
dem Zug zu ihren Ausflugszielen fahren möchten und für die Bewohner und Kommunen,
die große Hoffnung in die Bahn als ökologisches Transportmittel und Katalysator des
Tourismus setzen und bereits durch Aufwertung des Bahnhofsumfelds beziehungsweise
durch Bahnhofsentwicklungskonzepte (Kaisersesch und Daun) und
Stadtentwicklungsmaßnahmen (Ulmen) die Attraktivität des Bahnverkehrs gesteigert
haben.
"Jedem Landrat und Oberbürgermeister empfehlen wir eine Bahnfahrt auf der
landschaftlich einmaligen Eifelstrecke", sagt Mario Pott. Mit den gerade erschienenen
VCD-Tour-Tipps, die auch Touren in der Eifel beschreibt lasse sich dabei ein
Tagesausflug mit Bahn und Bus ad hoc durchführen.

Fahrplan und Fahrpreise sowie detaillierte Beschreibung der Wanderung bzw. Radtour
sind im Tour-Tipp zusammengestellt. Weitere Infos unter www.vcd.org/mittelrhein.

http://rhein-zeitung.de/archiv/05/05/04/CA/00000077.html 04.05.2005
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623 Fahrgäste genossen schon zur diesjährigen Premiere die Fahrt mit der Eifelquerbahn zwischen Kaisersesch und Gerolstein - Zwei-Stunden-Takt in herrlicher Natur

Auf historischen Gleisen

Ein gelungener Saisonauftakt für die roten Schienenbusse - Ideales Ziel für Vatertagsausflüge

Bei gutem Wetter und mit riesiger Resonanz starteten die Freizeitverkehre auf der
Eifelquerbahn Gerolstein - Daun - Kaisersesch jetzt in die neue Saison. Auch an Christi
Himmelfahrt bietet sich die Gelegenheit einer Eifeltour auf Schienen, und das nicht nur für
Väter.

KAISERSESCH/DAUN. Insgesamt nutzten 623 Fahrgäste den Maifeiertag zu einem
Ausflug mit der attraktiven Eifelbahn. Einheimische, Radtouristen, Urlauber und
zahlreiche Tagesausflügler waren von der landschaftlichen Schönheit der
Mittelgebirgsstrecke begeistert und genossen die Fahrt in den liebevoll restaurierten,
historischen Schienenbussen der Vulkan-Eifel-Bahn. Zwischen Kaisersesch und
Gerolstein mit Halt in vielen Orten, zur Not auch einmal mitten auf der Strecke, verkehren
die roten Nostalgiezüge und erfreuen sich wachsender Beliebtheit.
Bereits in der fünften Saison gibt es die Schienenbusfahrten. Sie werden vom
zuständigen Zweckverband SPNV-Nord in Koblenz finanziell unterstützt.
Noch bis zum 30. Oktober besteht die Möglichkeit zur Fahrt im Zwei-Stunden-Takt an
allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen - der Fahrradtransport ist kostenlos. Auch am
Vatertag, 5. Mai, fahren die Schienenbusse. Gekühlte Getränke gibt es an Bord. Clubs,
Grüppchen und Wanderfreunde können die Eifelquerbahn ideal in ihren geplanten
Vatertagsausflug integrieren.
Die Züge halten an allen Zwischenstationen, Fahrtunterbrechungen sind kein Problem.
Phantastische Fotomotive warten an vielen Punkten der Strecke. Die Schienenbusse
fahren unabhängig von Regen und schlechtem Wetter.
Die Züge fahren ab Gerolstein um 9.39, 11.39, 13.39, 15.39 und 17.39 Uhr. In
umgekehrter Richtung ab Kaisersesch geht"s los um 9.27, 11.27, 13.27, 15.27 und 17.27
Uhr. Die Abfahrtszeiten in Laubach-Müllenbach: 9.40, 11.40, 13.40, 15.40, 17.40 Uhr. In
Ulmen: 9.57, 11.57. 13.57, 15.57 und 17.57 Uhr. Der Frühzug (Gerolstein ab 7.39 Uhr)
und der Spätzug (Kaisersesch ab 19.27 Uhr nur sonntags) verkehren auch an Christi
Himmelfahrt.

Weitere Informationen unter www.eifelquerbahn.de oder unter Telefon 06591/9 82 92 55

http://rhein-zeitung.de/archiv/05/05/04/D/00000027.html 04.05.2005
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Es war einmal...

Firmenich-Obergartzem
Das ehemalige Bahnhofsgebäudes der Euskirchener Kreisbahn ist inzwischen innen komplett renoviert und modernisiert worden und befindet sich nun in einem hervorragenden Zustand. Die hübsche Backstein-/Fachwerkfassade ist leider vor kurzem unter Dämmplatten verschwunden.


Die Gleisseite des EKB-Empfangsgebäudes in Firmenich-Obergartzem am 22.06.1996. Im hinteren (linken) Teil befand sich der Güterschuppen. Die Strecke verlief nach links weiter in Richtung Satzvey. Auch das ehemalige Toilettenhaus ist heute noch vorhanden.

Foto: Peter Weber
 

Vettweiss
Veränderungen sind auch aus Vettweiss zu berichten. Das Gelände um die ehemalige Laderampe ist abgebaggert und eingeebnet worden. Es wird vermutlich zukünftig als Bauland genutzt werden.

Peter Weber


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Neues von der Rurtalbahn

Streckensperrung zwischen Kreuzau und Untermaubach aufgehoben - Züge fahren wieder 

Nach den heftigen Regenfällen von Montagabend, 25.04.2005, musste die Strecke 
der Rurtalbahn zwischen Kreuzau und Untermaubach gesperrt werden. Durch die 
Wassermassen war es zu Unterspülungen entlang der Strecke gekommen. 
Bereits am Abend wurde mit Bussen ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Nach 
schnell eingeleiteten Baumaßnahmen am Dienstag rollte um 10:45 Uhr der erste 
RegioSprinter versuchsweise wieder über die Schienen, bis um 13:00 Uhr die 
Strecke für den regelmäßigen Verkehr wieder freigegeben wurde. Seitdem läuft der 
Verkehr auf der Strecke wieder nach Fahrplan.
 

Autofahrerin kollidiert mit der Rurtalbahn 

Abenden. Eine 33 Jahre alte Autofahrerin aus Nideggen ist am Mittwochmorgen den 
4.5.2005 auf einem Bahnübergang mit einem Triebwagen der Rurtalbahn 
zusammengestoßen. 

Dabei erlitten sie, der 45-jährige Zugführer [richtig müßte es heißen: Der 
Triebfahrzeugführer ! ] sowie ein weiblicher Fahrgast leichte Verletzungen. Wie 
die Polizei mitteilt, war die Sicht auf den unbeschrankten Bahnübergang am 
Commweg durch starken Bewuchs derart eingeschränkt, daß die Frau den 
RegioSprinter übersah. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf 8000 Euro 
geschätzt. [Da steht der DKB wohl Ärger mit dem EBA ins Haus!]

Michael Kelter 
 

Altere Fotos aus Abenden und Untermaubach


DKB-Schienenbus-Garnitur bei Abenden, Mai 1995.


Ein aus zwei RegioSprintern bestehender Rurtalbahn-Zug verlässt am 21.02.1998 den Haltepunkt Abenden in Richtung Heimbach.


Direktverbindung nach Heimbach mit der euregiobahn - aufgenommen am 25.07.2004 in Abenden.


Bauarbeiten auf der Rurtalbahn: Am 21.02.1998 stehen in Untermaubach zwei Zweiwegebagger der Firma Becker.

Fotos: Peter Weber


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Nationalparkexpress

Fotos vom 09.05.2004:


Auf der Bördebahn kurz vor Elsig...


...und auf der Eifelstrecke zwischen Euskirchen und Satzvey, aufgenommen am BÜ bei Wisskirchen.


Der Sonderzug bei der Rückfahrt von Euskirchen nach Düren Hbf hinter Zülpich.
 

Fotos vom 30.05.2004:


Ankunft in Euskirchen...


...und Pendelfahrten zwischen Kall und Gemünd.

Peter Weber


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Verkehrspolitischer Stammtisch im Nationalparkexpress

Liebe Börde-, Rurtal- und Oleftalbahner,

Am morgigen Vatertag haben wir wie geplant unseren 'verkehrspolitischen Stammtisch' im Nationalparkexpress (Ab Düren 08:40Uhr, ab Zülpich 09:32, ab Euskirchen 09:49Uhr, ab Kall 10:23) mit Frühschoppen im Gemünder Bahnhofslokal 'Dampflok' (Beginn 10:35Uhr). 

Dort werden wir in erster Linie alles besprechen, was mit dem Nationalparkexpress zu tun hat. Insbesondere müssen wir öffentlich wirksame Maßnahmen angehen, mit dem Ziel die Oleftalbahn zu retten und die Aktivierung der Bördebahn voranzutreiben.

Im Anhang befindet sich der Fahrplan des Nationalparkexpress, der Fahrplan für die Pendelfahrten DN - EU am Sonntag 05. Juni 2005 und der Sicherungseinsatzplan mit dem Stand von 04.05.2005.

Hansbert Schruff

1.Vors. IG Rurtalbahn e.V.
Schoellerstraße 39
52351 Düren
tel.: 02421/ 591770
mobile: 01782066501
haschru@aol.com


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Nachtrag zum Wahlkampfsonderzug am 24.04.

Bildergalerie siehe
www.euregiobahn-aachen.de/de/bildergalerien/galerie-sonder-gruene240405.php

Peter Weber