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NACHRICHTEN: September  2004



September 2004 [< Nachrichten Übersicht ]

22.09.2004 Hammerstein - Warum ist es am Rhein so schön? (PWe)
22.09.2004 Verkehrspolitik: Güter auf die Strasse? [EBM-Insolvenz] (WR)
20.09.2004 Verkehrspolitik: Planlos in die Zukunft (HR)
20.09.2004 Verkehrspolitik: ICE-Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt ein "Milliardengrab" (BsB)
20.09.2004 Schlagzeilen (div)
19.09.2004 140 Jahre Bördebahn - Sonderzüge und mehr am 3.10. (AKB)
11.09.2004 Siegerland-Plandampf (EFB)
10.09.2004 EBM Cargo: Insolvenz (KHN)
11.08.2004 Vennbahn: Allerletzte Bereisung? (GTF)
11.08.2004 IG Rurtalbahn: Rundbrief August 2004 (IGR)
12.08.2004 Bw Kreuzberg: Atrazin und Diesel ... (GA)
08.09.2004 Bördebahn: Fahrzeuge nach Zülpich (MKe)
07.09.2004 "RSE-Express" zu Pützchens Markt wieder im Einsatz (RSE)
07.09.2004 Rurtalbahn: Loktaufe (MKe)
27.08.2004 Bayerisches Eisenbahnmuseum: Spendenaufruf (BEM)


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Hammerstein - Warum ist es am Rhein so schön?

Züge zwischen Rheinbrohl und Leutesdorf vor der Kulisse der Ruine Hammerstein am 11. August 2004: R4C-Lok (Rail fo[u]r Chem = Bahn vier [für] Chemie) 185-CL 004 mit Kesselwagen sowie Panzerzug auf falschem Gleis (wegen Lü) mit 152 153-3. Fotos: P. Weber.


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Bahn-Pleite "Katastrophe"

Hagen. "Eine Katastrophe für Arbeitsplätze, Umwelt und Städte": Das erklärten gestern südwestfälische Unternehmer in Hagen.

Die privat betriebene "Talbahn" ist insgesamt nur wenige Kilometer lang und verläuft von Hagen über Ennepetal nach Altenvoerde. Doch hier werden Massengüter - vor allem etwa 220 000 bis 230 000 Tonnen Stahl im Jahr - befördert. Und nun könnten diese Gütermassen auf der Straße landen: Die Betreibergesellschaft EBM Cargo aus Overath hat die Insolvenz beantragt. Das NRW-Verkehrsministerium hat daraufhin entschieden, die Strecke sei zunächst stillzulegen. [???]

In der Industrie- und Handelskammer in Hagen formulierten gestern Unternehmen aus der Region ihren Protest. Schrotthändler Karl-Gustav Schüssler aus Gevelsberg, der immerhin 95 000 Tonnen pro Jahr von der Talbahn befördern lässt: "Die Stahlwerke, die wir beliefern, nehmen Schrott nur auf Waggons an". Oder Rainer Veldhoen vom Schmiedewerk cdp Bharat Forge in Ennepetal (111 000t/Jahr): "Wenn wir unseren Transport von der Schiene auf die Straße verlegen müssten, bedeutete dies 4500 Lkw im Jahr zusätzlich auf Ennepetaler Straßen."

Es geht zunächst darum, die Befahrbarkeit der Gleisanlagen sicherzustellen. Die betroffenen Unternehmen boten eine Bürgschaft an, um Wartung und Service sicherzustellen, bis ein Nachfolger für den Gleisbetrieb gefunden ist. Das Ministerium lehnte ab. Dagegen läuft eine Widerspruchsfrist von vier Wochen.

20.09.2004   Von Christoph Bauer

Westfälische Rundschau


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Planlos in die Zukunft
Wie Verkehrspolitiker Milliarden vergraben

Mo, 20. September 2004 21:45 Uhr

Foto: Güterzug im Rheintal

Wenn die Güterzüge Richtung Norden durchs Rheintal donnern, wackeln die Wände altehrwürdiger Häuser in den historischen Winzerstädten. Der Lärmteppich in den Ortschaften ist unerträglich: 120 Dezibel, das entspricht einem startenden Düsenjet. Bacharach, mitten im UNESCO Weltkulturerbe, wird nach und nach zur Geisterstadt - gerade noch 800 Menschen leben hier, früher waren es mehrere tausend. Ideen für eine Rettung des Tals, für neue, lärmgeschützte Linien? Keine. Auf Frankfurt Rhein Main, dem größten Flughafen Europas, starten und landen die Flugzeuge im Minutentakt. Hunderttausende Menschen leben unter der Lärmglocke, manche Orte sind eigentlich unbewohnbar. Aber es soll weiter ausgebaut werden mitten im größten Ballungsgebiet Deutschlands. Ideen für neue, vielleicht unkonventionelle Lösungen? Keine.

Wer plant eigentlich aus welchem Grund und mit welchem Ergebnis Verkehrswege, unter denen Millionen leiden? Welcher wirtschaftlichen und politischen Logik folgen die Verantwortlichen in Land und Bund? Und wie kommt es, dass in einem der reichsten Länder der Welt regionaler Egoismus die Gesundheit der Bürger ignoriert und gleichzeitig Unsummen in den Sand setzt?

Der Film von Günter Ederer deckt auf, wie in Deutschland geplant wird: Jeder für sich und Gott gegen alle. Milliarde um Milliarde verschwindet in neuen Landebahnen und Schnellbahnstrecken für den Fernverkehr, auf Kosten der Anwohner und der Steuerzahler. Dabei stehen allein im Osten zahlreiche Großflughäfen leer, einer davon in Sperenberg, 30 Minuten vor Berlin, und mitten im Grünen. Es ist der ehemalige Militärflughafen der Sowjets, drei Parallelbahnen in Jumbo-Lande-Länge, abseits großer Siedlungen. Aber statt hier einen zentralen 24-Stunden-Airport zu bauen, wie ihn Deutschland dringend braucht, will das Land Brandenburg den Flughafen Schöneberg erweitern. Um jeden Preis, also mit gigantischen Kosten und gewaltigen Folgen für die Region.

Weil es keine zentrale Verkehrsplanung gibt, denkt niemand übergreifend, jeder Politiker hat nur seinen eigenen kleinen Vorgarten im Blick. Volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen-Rechnungen werden zurecht gebogen bis sie politisch durchsetzbar sind. Und niemand ist für diesen Unfug verantwortlich zu machen im Durcheinander der Kompetenzen. Dabei verschlafen die Verantwortlichen auch noch neue, folgenreiche Entwicklungen: den Siegeszug der Billigfluglinien zum Beispiel. Statt den Regional- und Nahverkehr der Bahn schlagkräftig auszubauen, als Ergänzung zum überregionalen Flugverkehr, unterstützen sie Milliarden-Investitionen in unrentable Schnellbahnstrecken. Die Bahn Erfurt-Nürnberg zum Beispiel. Auf dieser Strecke werden bis zum geplanten Start (frühestens 2020) ca. sieben Milliarden vergraben, ohne langfristigen volkswirtschaftlichen Nutzen.

„Planlos in die Zukunft“ ist ein Film, der zeigt, wie in Deutschland vernünftige Lösungen von der Großmannssucht der Bundesländer verhindert werden.

Ein Film von Günter Ederer

www.hr-online.de
 

Anmerkungen:

Super-Sendung - habe leider nur den Schluss mitbekommen. Hat jemand einen Mitschnitt?

"Bahnsinn": Baukosten von Neubaustrecken:

1991    Würzburg - Hannover    7,5 Mio. € je km

1991    Mannheim - Stuttgart  23,2 Mio. € je km

2001    Köln - Frankfurt      27,7 Mio. € je km 
Durchschnittsgeschwindigkeit 140 km/h !!!

im Bau  Nürnberg - Erfurt    ~34,2 Mio. € je km
Frühestens 2020 fertig

im Bau  Nürnberg - München   ~48,4 Mio. € je km
 


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ICE-Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt ein "Milliardengrab"

    In der Einigung zwischen Bund und Bahn über den fortgesetzten Bau der Neubaustrecke Nürnberg-Erfurt sieht die Bahnexpertengruppe "Bürgerbahn statt Börsenbahn" trotz finanzieller Bremsmanöver die Fortsetzung einer Beton-Politik.

    In der Liste der 66 Schienenprojekte, auf die sich Bund und Bahn am 15. Juli einigten, befindet sich die geplante Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt und im besonderen der als "Thüringer Wald-U-Bahn" bekannte Abschnitt Ebensfeld-Erfurt. Für diesen Abschnitt sind bis 2008 zwar nur noch 165 Millionen Euro eingeplant. Es soll damit jedoch erreicht werden, dass das Baurecht erhalten bleibt. Doch der Bau der Strecke ist insgesamt abzulehnen.

    Allein für den 107 km langen Abschnitt Ebensfeld - Erfurt werden zur Zeit geschätzte Baukosten in Höhe von 6,5 Milliarden Euro genannt. Er zählt damit neben dem Transrapid zum Aufwendigsten, was je in der deutschen Bahngeschichte geplant wurde. Es handelt sich dabei um eine Verbindung, die zur Zeit auf der kürzeren (!) Strecke durch das Saaletal von einem InterCity-Zugpaar im Zwei-Stunden-"Takt" befahren wird. Das heißt: Diese Neubaustrecke kann niemals wirtschaftlich betrieben werden.

    Hinzu kommt: Dieses Projekt blockiert seit über 13 Jahren alle nötigen Investitionen im Umfeld. So wäre zum Beispiel ein 10 km langer Durchstich zwischen Hof und Plauen erforderlich, der die Direktverbindung Berlin-München bei niedrigen Kosten sofort um 15 Minuten Fahrzeit verkürzen würde. Das könnte den Auftakt für schrittweise Verbesserungen dieser "Direttissima" bilden. Hier wären die 165 Millionen Euro gut angelegt.

    Zur möglichen Kostenentwicklung sei auf das Beispiel der (noch im Bau befindlichen) Schnellstrecke München - Nürnberg verwiesen. Diese wurde ursprünglich mit Kosten in Höhe von 2,4 Milliarden DM veranschlagt. Heute liegen die Schätzungen bei mehr als acht Milliarden Euro. Es kam zu einer Steigerung um mehr als das Sechsfache!

    Nicht nur wird deutlich mehr in Straßen als in Schienen investiert, wodurch sich die Benachteiligung der Schiene von Jahr zu Jahr vergrößert. Die Schienenwegeinvestitionen fließen auch zu einem großen Teil in Projekte, die dem Schienenverkehr schaden.

    Die Bahnexpertengruppe "Bürgerbahn statt Börsenbahn" fordert eine umgehende Revision der Schienenwegeplanung. Im Mittelpunkt müssen die Interessen der Kunden und nicht die Interessen der Baulobby stehen. Statt einem einzigen Projekt Nürnberg - Erfurt könnten Hunderte kleinere Projekte verwirklicht werden. Diese hätten einen weit höherem Nutzen für das Gesamtsystem Bahn und für mittlere und kleine Bauunternehmen vor Ort.

    Bahnexpertengruppe "Bürgerbahn statt Börsenbahn (BsB)", c/o UMKEHR e.V., Exerzierstr. 20, 13 357 Berlin, Tel:030/492-7473, Fax:-7972, buergerbahn@umkehr.de, www.buergerbahn-statt-boersenbahn.de PE-BsB 12/04 vom 19.7.2004 - Verantwortlich: Wolfgang Hesse , Tel: 06421/2821515 (d), 089/986526 (pr.)

    Literaturhinweise:

    * Wolfgang Hesse: Alternativen zu Hochgeschwindigkeitsverkehr und Linienbündelung: Das Beispiel Augsburg. In: Schienenverkehr Rückgrat nachhaltiger Verkehrspolitik. Tagungsband Horber Schienentage 2001, ProBahn Verlag 2001

    * Wolfgang Hesse: Mehr Netz statt Tunnels und Korridore - Plädoyer für ein neues Netz- und Fahrplankonzept bei der DB. In: H. Monheim / K. Nagorni (Hg.) Die Zukunft der Bahn - Zwischen Bürgernähe und Börsengang. Herrenalber Protokolle Bd. 116. v. Akademie Baden 2004


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Schlagzeilen

Kreis Düren / Wien: Rurtalbahn öffnet das Tor nach Osteuropa. Kooperationsvertrag mit Wiener Lokalbahnen AG unterzeichnet. Güterzug pendelt zwischen Bremerhaven und Donau-Metropole (23.08.2004)

200 Fahrgäste im Zug gefangen. Drei Stunden mussten Bahnkunden im RB 25 [von Overath nach Köln-Hansaring] ausharren [ohne Klimaanlage!] - Einige flohen aus den Wagen (RU 04.08.2004)

Denkmal: Ein altes Kleinod kehrt restauriert zurück. V 5-Diesellok steht vor der Niederpleiser Mühle (GA 16.07.2004)

Düren: Eisenbahner bringen die Lok-Oldtimer wieder in Fahrt. Bahn-Enthusiasten bauen schweizerische E-Loks Baujahr 1946 in Düren auf moderne Standards um. Charterfahrten ab Basel (RU 17.07.2004)

Heimbach: Wo Mata Hari einst reiste und speiste. Istanbul-Orient-Express macht Halt in Heimbach. Sektfrühstück und Fünf-Gänge-Menü werden im Pullmann-Salonwagen gereicht (DÜN 23.07.2004)

Dampflok 41 1144-9 mit Sonderzug am 25.07.2004 auf dem Weg nach Heimbach - aufgenommen bei Hausen. Foto: P. Weber.
 

Berlin: Kölner Luxuszug vor dem Aus. Metropolitan nach Hamburg unwirtschaftlich - Energiekosten treffen Bahn (KSTA 17.08.2004)

Kreis Euskirchen: VRS-Befragung 12.09.-11.12.2004 (KSTA 08.09.2004)

Nippes: Nicht nur Kinder hängen an dieser Lok. Bürgeramtsleiter sucht Sponsoren - Reparaturkosten müssen noch ermittelt werden. Wegen Rostschäden soll die alte Lok im Nippeser Tälchen verschrottet werden. Doch es regt sich Widerstand gegen ihre endgültig letzte Fahrt (KSTA 08.09.2004)

Köln: Der Kanzler sagt Bahnausbau zu. Nun doch vier Gleise zwischen Köln-Deutz und der Flughafenschleife (KSTA 04./05.09.2004)


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140 Jahre Bördebahn - Sonderzüge und mehr am 3.10.2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Arbeitskreis Bördebahn lädt Sie herzlich ein:

140 Jahre Bördebahn - erste Eisenbahnverbindung in die Eifel!

Veranstaltung am 03.10. vor dem Bf. Zülpich

Es gibt Infostände der KVE (Kreisverkehrsgesellschaft Euskirchen), der Rurtalbahn Gmbh, VCD und Pro Bahn, Eifelbahn e.V., Philatelisten etc., einen Bühnenwagen und eine Kletterwand. Zusätzlich gibt es Stadtführungen, Herbstkirmes und einen verkaufsoffenen Sonntag in Zülpich.

Zwischen Düren und Euskirchen pendeln hist. RHEINGOLD-Wagen. Gezogen werden sie von Josy, der neuen Lok der Rurtalbahn (Mak 1206).
Als zweiter Zug verkehrt an diesem Tag der Otmar-Alt-Sprinter (RegioSprinter).

Los geht es um 10.20 h ab Düren Bf und 10.10 h ab Euskirchen Bf.

Es besteht die Möglichkeit, mit dem RHEINGOLD ab Köln (Nippes o. Ehrenfeld) anzureisen. Hierzu setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Reservierungen für die Pendelfahrten sind nicht notwendig.

Wr freuen uns über Ihren Besuch, fahren Sie einfach bei einer Tasse Kaffee über die Eifel-Bördebahn, geniessen Sie die Fahrt, erinnern Sie sich an die vergangene Zeit der D-Züge nach Aachen und Bonn.

Erleben Sie Nahverkehr in RegioSprinter, wie er vielleicht in absehbarer Zeit täglich wieder möglich sein wird. 

Plakat zur Veranstaltung und Detail Fahrplan:

Wir freuen uns auf Ihren Besuch,

es grüsst Sie aus Düren 

Holger Filipowicz
Arbeitskreis Bördebahn in der IG Rurtalbahn e.V.
Marie-Juchacz-Str. 5
52349 Düren
Tel.: 02421 / 49 01- 01
Fax: - 02 


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Siegerland-Plandampf

Freudige Nachrichten (und Murphy's Gesetz) 

Verehrte Plandampfer, 

In unserem Anschreiben per "Gelber Post" und E-Mail hatten wir es schon 
anklingen lassen: Das eine oder andere "Bonbon" wollten wir Ihnen beim 
Siegerland-Dampf noch bieten. 

Das eine: Es sieht derzeit so aus, als könnte am 31. Oktober 2004 in und um 
Siegen der eine oder andere zusätzliche Sonderzug zu sehen sein. Das andere: 
Es könnten sich Begegnungen zwischen zeittypischen Autos und Dampfzügen an 
dem einen oder anderen Bahnübergang ergeben. Lassen Sie sich also 
überraschen... 
Aber es gibt auch nicht ganz so erfreuliche Nachrichten, denn nun ist es 
wohl sicher: Wie uns die Vermarkter der 94 1538 mitgeteilt haben, wird der 
Kesselschaden, mit dem die Maschine schon seit längerem abgestellt ist 
(zunächst in Gerolstein und nun in Krefeld), höchstwahrscheinlich nicht bis 
Ende Oktober behoben werden können. Daher kann sie leider wohl nicht an 
unserem Plandampf teilnehmen. 

Das bedeutete auch, dass wir uns nach einem adäquaten Ersatz umsehen 
mussten. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Dampfbahn Kochertal Interesse 
hat und mit ihrer 64 419 den weiten Weg von Crailsheim nach Siegen auf sich 
nehmen will (vielen Dank dafür schon 'mal an Herrn Echensperger und Herrn 
Byrdus von der DBK!). Wir würden uns freuen, wenn Sie es wie wir sehen 
können, denn das hat es schon lange nicht mehr gegeben: Eine DB-64er vor 
klassischen yg-Wagen mit Planzügen im Siegerland! 

Natürlich ist die Anreise der Maschine nicht billig, so dass wir mehr denn 
je auf Ihren Solidarbeitrag angewiesen sind (Stichtag für das Erreichen der 
Einzahlungsquote ist der 28. September 2004!). Aber - es wird sich lohnen: 
Nach unseren Planungen wird Sie die vier-Tages-Teilnahme mit 195,-Euro 
Solidarbeitrag nur 2,50 Euro pro Zug kosten... 

Ihr Revierdampf-Team und Ihre Eisenbahnfreunde Betzdorf e.V. 

P.S: Erschrecken Sie bitte nicht, wenn die Homepage des Revierdampf-Teams 
demnächst ein wenig anders aussieht als bisher - wir planen ein 
grundlegendes Update des Designs. Bis dahin kann es aufgrund eines 
beabsichtigten Providerwechsels zu Verzögerungen bei der Aktualisierung der 
Seiten kommen. 

www.revierdampf.de 
plandampf@gmx.de 
www.eisenbahnfreunde-betzdorf.de 
hotline@eisenbahnfreunde-betzdorf.de 
Telefonhotline (ab 1. Oktober 2004, nur  Mittwochs 20.30 h bis 22.00 h): 02 
01 - 44 07 94 (Hermann Lessing - Schichtdienst, evtl. Weiterleitung per 
Anrufbeantworter) 


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EBM Cargo: Insolvenz

NG) EBM Cargo: Insolvenzantrag zum 04.06.2004 gestellt 
Zum 04.06.2004 stellte die EBM Cargo GmbH & Co.KG aus dem 
nordrhein-westfälischen Overath beim zuständigen Amtsgericht Köln einen 
Insolvenzantrag. Das Insolvenzeröffnungsverfahren wurde zum 08.06.2004 
eingeleitet (Az 74 IN 180/04), zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der 
Kölner Rechtsanwalt Dr. Andreas Ringstmeier bestellt.

Die seit 01.01.2002 im Auftrag von Railion durch EBM Cargo erbrachten 
Güterverkehrsleistungen im Raum Euskirchen gingen Anfang Juni in Folge des 
Insolvenzantrags wieder auf Railion selbst über. Die übrigen Leistungen der 
EBM Cargo, etwa Bauzug- und Traktionsleistungen, werden weiterhin angeboten 
und gefahren. Die Insolvenzverwaltung, die EBM Cargo-Anteilseigner sowie 
weitere Beteiligte bemühen sich aktuell um ein tragfähiges Konzept zur 
dauerhaften Erhaltung dieser Verkehre und der damit verbundenen 
Arbeitsplätze.

Quelle? (KHN)


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Vennbahn: Allerletzte Bereisung?

Am 18. September gibt es wohl eine allerletzte (?) Bereisung der Vennbahn:

GTF asbl        Liège, le 16 août 2004
GROUPEMENT BELGE POUR LA PROMOTION 
ET L’EXPLOITATION TOURISTIQUE 
DU TRANSPORT FERROVIAIRE                                  A (RE)DECOUVRIR AVANT DISPARITION !
Association sans but lucratif
BP 191 -B-4000 Liège 1           Réédition modifiée – vu le succès– du voyage du 28 08 04

Voyage en autorail série 41 
dans l’est de la Belgique
Samedi 18 septembre 2004

Le chemin de fer oublié des Fagnes se meurt !

Les lignes de chemin de fer des Cantons de l’est de la Belgique sont près de disparaître.
La Communauté Germanophone a abandonné l’exploitation touristique de la section Eupen – Raeren – Montjoie – Sourbrodt de la Vennbahn en raison de frais considérables d’exploitation et surtout de maintenance de l’infrastructure.
Aujourd’hui, seules sont ouvertes à l’exploitation les sections de Trois-Ponts à Wévercé, de Wévercé à Sourbrodt et de Sourbrodt à Bullange (Büllingen). C’est l’armée belge qui, jusqu’à ce jour, a pris en charge les frais d’entretien de cette ligne en raison de la présence à Elsenborn (Sourbrodt) d’une importante infrastructure militaire.
Mais, restrictions budgétaires obligent, l’armée compte abandonner cette dernière ligne ferrée dont elle a la charge.
C’est dire si les jours de ces lignes des Cantons de l’Est sont comptés.
C’est pourquoi, le GTF asbl avait décidé de parcourir les lignes Trois-Ponts – Wévercé – Sourbrodt et Bullange le samedi 28 août prochain au départ de Liège-Guillemins et en autorail ultramoderne série 41 de la SNCB, dont ce sera la première circulation sur ces lignes. Le nombre de participants annoncé est supérieur à ce qui est logique pour une organisation acceptable. Dès lors pour donner la possibilité au plus grand nombre d’amateurs de tourisme insolite loin de l’agitation automobile, de faire cette excursion, le GTF réédite cette organisation le samedi 18 septembre 2004. Elle sera légèrement modifiée.

Notre voyage

• Le départ est fixé à Liège-Guillemins à 9h10.
• Par les lignes de l’Ourthe (43) et de l’Amblève (42) - sur lesquelles un autorail de ce type n’a jamais circulé - l’autorail atteindra Trois-Ponts vers 10h00 (horaire sous réserve de disponibilité du sillon correspondant).
• A partir de Trois-Ponts, notre autorail ira à la découverte de la Fagne et des petites gares (Stavelot, Mamedy, Waismes, Wevercé en roulant à très petite vitesse (max. 40 km/h, mais souvent 10 ou 20…). Nous irons jusqu’au bout des voies accessibles à Sourbrodt et Bullange.
• Nous organiserons un nombre très limité d’arrêts-photos en fonction du temps disponible. Deux temps libres sont prévus à Butgenbach et Sourbrot.
• L’autorail série 41 est ultra-moderne (air conditionné !), en parfait contraste avec les installations fixes et l’environnement.
• La pause de midi aura lieu au lac de Butgenbach. Celui-ci a la particularité d’être en cette période… entièrement vidangé pour permettre la remise en état complète du barrage avant la saison hivernale : nous espérons disposer du temps nécessaire pour permettre une vision inédite et panoramique du phénomène. Nous organiserons comme toujours un repas collectif convivial… et facultatif (inscription obligatoire sur bulletin de participation ci-après).
• Une option payante (en sus) est proposée au libre choix du participant : la visite guidée du château de Rheinhardstein (ex Burg Metternich, étonnant s’il en est) blotti dans la forêt. Dans ce cas, après le temps du repas à Butgenbach, le participant embarque dans un bus de ligne (places assises et debout !) pour un court trajet vers l’accès au château, lui-même accessible après une courte promenade pédestre. A l’issue de la visite, le bus ramènera les participants en gare de Sourbrodt pour reprendre place dans l’autorail. Le nombre de places pour cette option étant limité, il n’est pas garanti qu’elle puisse être confirmée pour tous les demandeurs. Dans ce cas, le montant correspondant est simplement remboursé sans qu’il soit possible de renoncer à l’excursion principale (autorail).
• Notre autorail sera de retour à Trois-Ponts à 18h20 et à Liège-Guillemins vers 19h20. [suite  descriptif au dos du bulletin d’inscription]
Prochaines organisations (les non-membres doivent envoyer une enveloppe timbrée portant leur nom + adresse pour être informés) : 
- Courant octobre : visite des travaux de la gare de Liège et autres.
- Courant novembre : visite du tunnel (TGV) entièrement percé de Soumagne
Adresses contact : Poste : voir en-tête ; Fax : 071.51 66 03 avant 21h ; Mail : gtf.laterre@tiscali.be (changement attendu). Web: www.gtf.be.tf 

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Für den 18.9. kündigt die GTF eine Sonderfahrt Lüttich Bullingen an: 
http://www.eastbelgium.com/presscenter/events_de/2004/08/vennbahn.html. 

Außerdem kündigt die PFT auf ihrer Homepage für den 9. Oktober eine letzte 
Vennbahnfahrt an, die aber seit Tagen nicht näher bestätigt wird. 
http://www.pfttsp.be/de-pft.htm

MHe


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Interessengemeinschaft Rurtalbahn e.V.

Sehr geehrtes Vereinsmitglied!
Sehr geehrte Freunde der Rurtal - und der Bördebahn !

Bitte entnehmen Sie diesem Rundbrief unseres Bürgervereins und Fahrgastverbandes die wichtigsten Termine und Vereinsaktivitäten für das zweite Halbjahr 2004 und das Frühjahr 2005.
Sie sind herzlich zu unseren Veranstaltungen eingeladen und wir bitten Sie, weitere Interessierte und ÖPNV-engagierte Kreise auf unsere u.a. Termine und Aktivitäten aufmerksam zu machen.
Soweit Sie bereits Mitglied sind und es noch nicht geschehen ist, bitten wir Sie, den Jahresvereinsbeitrag von 12,75 € auf unser u.a. Konto zu überweisen.
 

Termine in der 2. Hälfte 2004 und im Frühjahr 2005:

Do, 02.09.2004: 19:00 Uhr Verkehrspolitischer Stammtisch in Euskirchen, China Town, Hochstraße 68, Themen: Entwicklungen auf der Bördebahn und der Oleftalbahn; 140-Jahrfeier der Eifel-Bördebahn in Zülpich. 

So, 03.10.2004: 11:00 – 18:00 Uhr 140 Jahre Eifel-Bördebahn: Bahnfest in Zülpich  Themen: Pendelfahrten auf der Bördebahn, Fahrzeugschau, Bühnenprogramm, Verkaufsoffener Sonntag, Kirmes, Flohmarkt.

Mi, 06.10.2004: 17:00 Uhr Festakt zur 140-Jahrfeier Eifel-Bördebahn im Zülpicher Bürgerzentrum Martinskirche, Themen: Festakt zur Bedeutung und Entwicklung auf der Eifel-Bördebahn, anschließend ab ca. 19:00 Uhr Verkehrspolitischer Stammtisch a.a.O. 

Do, 04.11.2004: 19:00 Uhr Verkehrspolitischer Stammtisch in Jakobwüllesheim, Gaststätte Liesen, Veitzheimer Str.11,  Themen: Bördebahn DN-Zülpich ;  Zülpich – Euskirchen; Stand der Dinge.

So, 05.12.2004: 15:00 Uhr Jahresrückblick des AK Bördebahn in der IG Rurtalbahn e.V., Bürgerbegegnungsstätte Vettweiss, Themen: Betrieb auf der  Eifel-Bördebahn.

Do, 10.02.2005: 19:00 Uhr Verkehrspolitischer Stammtisch in Jülich, Weinstube, Baierstraße 11. Themen: Rurtalbahn; Stand der Dinge: Linnich – Baal.

Do, 03.03.2005: 19:00 Uhr Jahreshauptversammlung IG Rurtalbahn e.V., Düren, Gaststätte Zur Altstadt, Steinweg 8, Themen: Vereinsformalien, Aktionsprogramm 2005 der IG Rurtalbahn, des AK Bördebahn und des AK Historische Fahrzeuge.
 

Bis zum 10.10.2004 sichert der Verein den Nationalparkexpress jeden Sonntag von Düren (ab 07:39) nach Gemünd  und zurück. Genaueres zum Fahrplan siehe www.rurtalbahn.de .
Neben den Sonderfahrten zur 140-Jahrfeier am 03.10.2004 sind weitere Sonderfahrten geplant. Angedacht ist eine Fahrt zum mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Satzvey und zum Jahresrückblick des AK Bördebahn in der IG Rurtalbahn e.V. nach Vettweiss.
Für 2005 ist die traditionelle Muttertagsfahrt geplant und  eine Vatertagsfahrt angedacht. 

Wir hoffen, Sie auch bei den Vereinsaktivitäten 2004/05 im Kreise ÖPNV- und SPNV-Interessierter  Freunde der Rurtal- und der Bördebahn begrüßen zu dürfen und verbleiben
mit freundlichen Grüßen

Hansbert Schruff     Holger Filipowicz     Karsten Liesen
 


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Atrazin und Diesel verunreinigen den Boden 

Mit dem Unkrautvernichtundsmittel hielt die Bahn das Gelände in Kreuzberg 
frei von Bewuchs - Aufgrund der Belastung untersagte der Kreis die Nutzung 
der Trinkwasserbrunnen - Behörde untersucht das Gelände 

Von Christine Schulze 

Altenahr. Das marode Bahnbetriebswerk Kreuzberg ist wieder in den Blickpunkt 
gerückt, nachdem Überlegungen bekannt wurden, das Areal zu bebauen. Die 
Kaufabsicht des Vereins Museumsbahnbetriebswerk scheiterte nach Aussage des 
Vorsitzenden Jan Schauff an der ungeklärten Frage der Altlastensanierung. 

Das Gelände um das Bahnbetriebswerk herum ist schwer belastet. Eine 
Reinigung ist nur mit hohem Aufwand möglich. Foto: Vollrath 

Der Boden ist mit Dieselkraftstoff und Atrazin verunreinigt. Die SGD Nord 
untersucht derzeit das Ausmaß der Belastung. Und es zeichnet sich ab, dass 
das Gelände auf jeden Fall gereinigt werden muss, egal, ob daraus ein Museum 
wird oder ein Wohngebiet. 

Atrazin ist ein Unkrautvernichtungsmittel, das in Deutschland allerdings 
seit 1991 verboten ist. Den Grund nennt Georg Wieber, promovierter Geologe 
und Fachreferent bei der SGD Nord: Die Chemikalie enthält Stoffe, die sich 
nur langsam abbauen, die also lange Zeit im Boden bleiben. Moderne 
Unkrautvernichtungsmittel müssen sich schnell abbauen. 

Die Bahn verwendete Atrazin, um Gleise von Bewuchs freizuhalten. Auf dem 
Areal des Bahnbetriebswerks wurde das Gift flächig aufgebracht, erklärt 
Wieber. Die vom Wasserwerk nachgewiesene Belastung des Grundwassers mit dem 
Gift war Grund genug für den Kreis, die Stilllegung der beiden Kreuzberger 
Trinkwasserbrunnen zum 31. Dezember 1999 zu verfügen. Denn das 
Bahnbetriebswerk liegt im Einzugsbereich der Brunnen, in der ehemaligen 
Wasserschutzgebietszone 2. 

Nachgewiesen wurde das Gift im Grundwasser damals in Mengen "an der 
Geringfügigkeitsschwelle", berichtet Wieber. Atrazin sei biologisch schwer 
abbaubar, aber "mobil". Das bedeutet, dass es vom Regen aus der Erde gespült 
und ins Grundwasser getragen wird. 

Offenbar reicht es aber nicht, abzuwarten, bis der Regen den Boden gewaschen 
hat. Die Chemikalie belastet das Grundwasser, und das ist ein zu schützendes 
Gut. Reinigen könnte man das Gelände theoretisch, indem Brunnen gegraben 
werden, das belastete Wasser abgepumpt und möglicherweise über Kohlefilter 
gereinigt wird, sagt Wieber. Das Gelände werde derzeit untersucht. Es gehe 
darum, das Grundwasser zu schützen - egal ob Menschen dort leben sollen oder 
ob das Areal Museum wird. 

Wieber weist auch darauf hin, dass in puncto Atrazin bislang lediglich das 
Grundwasser in Zusammenhang mit den Brunnen untersucht worden sei. Die 
Oberfläche des Bodens sei nicht untersucht worden, da ein Wohngebiet bislang 
nicht zur Debatte stand. 

Problem Nummer zwei ist Dieselöl, das beim Betanken der Loks daneben und in 
den Boden geflossen ist. Zwar hatte die SGD-Nord ursprünglich angeordnet, 
die Erde müsse ausgebaggert werden. Nachdem das Wasserschutzgebiet 
aufgehoben worden sei, wurde die Verfügung aus Kostengründen aufgehoben, 
sagt Wieber. 

Das könnte sich ändern, wenn das Gelände tatsächlich Bauland wird. Dann muss 
laut Wieber "die Beziehung Boden - Mensch" untersucht werden. Als 
theoretische Möglichkeiten für eine Sanierung der Ölverseuchung nennt Wieber 
Ausbaggern oder Aufschütten des Geländes. In beiden Fällen müsse aber auch 
das Grundwasser weiter kontrolliert werden. Ohne besondere Untersuchungen 
könne keine Antwort auf die Frage gegeben werden, ob Wohnbebauung möglich 
ist. 

Stichwort: Atrazin 

Atrazin gilt als giftig für Wasserorganismen. Für Vögel und Nützlinge wie 
Bienen sowie Bodenlebewesen dagegen soll es "weitgehend ungefährlich" sein. 
Bei Menschen wurde eine "geringe akute Giftigkeit" beobachtet mit 
vereinzelten Reizungen der Haut, der Augen und der Atemwege. 

Ein Unfall bei der Firma Ciba-Geigy am 31. Oktober 1986, bei dem 400 Liter 
Atrazin in den Rhein gelangten, führte zusammen mit einem Chemieunfall der 
Firma Sandoz bei Basel zum Fischsterben im Rhein. Atrazin, das beim 
Elbhochwasser 2002 ausgeschwemmt wurde, konnte in der Leber von Miesmuscheln 
und Flundern vor Helgoland nachgewiesen werden. 

Eine Untersuchung an der amerikanischen Universität Berkeley zum Rückgang 
der Froschpopulationen kam zu dem Ergebnis, dass Atrazin Froschmänner zu 
geschlechtlichen Zwittern macht. Sie produzieren in ihren Hoden weibliche 
Eizellen, die Ausbildung des Stimmorgans wird behindert: Die Frösche können 
die Weibchen nicht mehr auf sich aufmerksam machen. Weltweit wird der 
Wirkstoff noch in 80 Ländern unter anderem auf Mais, Sojabohnen und Hirse 
ausgebracht. 

(GA/12.08.2004) 


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Bördebahn: Fahrzeuge nach Zülpich

Die von der Firma "railogic" angemietete gelbe/blaue Mak G 1700 überführte im 
August mehrmals UK Desiros und ICE von Düren über die Bördebahn nach Zülpich. 
Dort wurden die Fahrzeuge grafittiesicher auf einem angemieteten Gleis 
hinterstellt. Da das Anschlußgleis der Papierfabrik in Zülpich-Bessenich kommt 
wegen des starkem Gefälle und sehr enger Kurve kaum in Frage. Ich vermute das 
der Anschluß der Firma Lawson (Umrüster von Importautos) (ex Brikettfabrik 
Victor Rolf KG) genutzt wurde. 

M. Kelter 


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“RSE-Express” zu Pützchens Markt wieder im Einsatz 

Mit zwei Triebwagen und rund 15 Mitarbeitern ist die RSE 
Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH auch in diesem Jahr wieder zu Pützchens Markt 
unterwegs. An allen fünf Markttagen fährt der “RSE-EXPRESS” von Mittags 
bis Mitternacht alle 30 Minuten ab Beuel Bahnhof (Zugang über die 
Ladestraße) und ab Hangelar (Ecke B 56/Konrad-Adenauer-Straße) direkt 
auf das Marktgelände. Der Haltepunkt “Pützchens Markt” liegt nur wenige 
Schritte vom Riesenrad entfernt. Zur Frühmesse im Bayernzelt am 
Sonntagmorgen setzt die RSE um 9.00 Uhr ab Beuel und um 9.30 Uhr ab 
Hangelar einen Zubringerzug ein. 

Die einfache Fahrt von Beuel oder Hangelar nach Pützchen kostet 2,00 € 
für Erwachsene und für Kinder die Hälfte. Die Hin- und Rückfahrt kostet 
3,50 € bzw. 1,50 €. Die Tickets sind an den Vorverkaufsstellen in Beuel 
(in der ehemaligen Güterabfertigung) und in Hangelar (am Bahnsteig) 
sowie im Zug beim Schaffner erhältlich. 

Seit 1989 fahren die Züge der RSE auf der Industriebahn Beuel – Hangelar 
alljährlich zu Pützchens Markt. Bei gutem Wetter nutzen rund 10.000 
Fahrgäste dieses attraktive Zugangebot als Alternative zum Auto. 

© des Fotos: Rainer Bohnet 

Rückfragen: 
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Rainer Bohnet, Geschäftsführer 

RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH 
Siebengebirgsstraße 152 
53229 Bonn 
Tel. 0228-430521 
Fax. 0228-432413 
www.rhein-sieg-eisenbahn.de 

RSE-Presseinfo


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Rurtalbahn: Loktaufe

Die neue Rurtalbahn Lok vom Typ G 1206 wurde an die Commerz Leasing Mobilien 
GmbH aus Düsseldorf verkauft und jetzt für die Nutzungsdauer geleast. Die Lok 
wurde vom Aufsichtsratvorsitzenden der Rurtalbahn GmbH, Landrat Wolgang 
Spelthahn, mit Sekt auf dem Namen "Josy" getauft. 

M. Kelter 


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Bayerisches Eisenbahnmuseum: Spendenaufruf

Sehr geehrte Liebhaber historischer Lokomotiven,

Bei Bauarbeiten im Bahnhof Treuchtlingen wurden vor einigen Tagen Teile einer Dampflokomotive gefunden, die gegen Ende des 2. Weltkrieges in einen Bombentrichter gestürzt war und dort mit Bauschutt verfüllt wurde. Das Bayerische Eisenbahnmuseum konnte in enger Zusammenarbeit mit dem DB Museum Nürnberg die gefundenen Lokteile inzwischen eindeutig zuordnen. Es handelt sich eine bayerische Güterzuglokomotive der Gattung G3/4H, gebaut 1922 von der Lokomotivfabrik Maffei, Fabriknummer 5395, zuletzt eingesetzt als 54 1695 im Bahnbetriebswerk München. Da keine einzige bayerische Güterzug-Schlepptenderdampflok die Ausmusterungs- und Verschrottungswelle Ende der 60er Jahre überlebt hat, gilt dieser Fund zu Recht als Sensation.
Vom DB Museum Nürnberg (Verkehrsmuseum) haben wir zwischenzeitlich die mündliche Zusicherung erhalten, dass die noch zu bergenden Lokteile als Dauerleihgabe in das Bayerische Eisenbahnmuseum nach Nördlingen verbracht werden können. Voraussetzung ist allerdings, dass das Bayerische Eisenbahnmuseum die Bergungskosten übernimmt. Wir bitten Sie deshalb um finanzielle Unterstützung eines Bergungsversuches, da bei Nichtzustandekommen dieser Bergung die Lokomotive leider wieder verfüllt werden muss und dieses wertvolle Exponat bayerischer Lokomotivgeschichte endgültig verloren ist. 
Alle Spender werden nach Abschluss der Bergung zur erstmaligen Präsentation dieses historischen Fundes in das Eisenbahnmuseum Nördlingen eingeladen. 
Ihre Spende ist beim Finanzamt steuerlich abzugsfähig. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne eine Bescheinigung über den gespendeten Betrag zu. 
Hinweis: Für die Zusendung der Spendenquittung und der Einladung zur Präsentation teilen Sie uns bitte Ihre vollständige Postanschrift mit.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf folgendes Konto:
Konto 121 749, BLZ 722 500 00 Sparkasse Nördlingen
Stichwort: Lok im Bombentrichter

Für nähere Auskünfte zum Stand der Bergung wenden Sie sich bitte an Herrn Hirschbeck, Mitglied des Vorstandes des Bayerischen Eisenbahnmuseum e. V. .
Bayerisches Eisenbahnmuseum e. V., Postfach 1316, 86713 Nördlingen, 
Mail: Hirschbeck@bayerisches-eisenbahnmuseum.de oder telefonisch unter 0175/6108761.

Wir bitten um Ihre Unterstützung

Bayerisches Eisenbahnmuseum