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NACHRICHTEN: 08/2001



August 2001 [< Nachrichten 2001]

13.08.2001 Dockweiler-Dreis: Gleiserneuerung(EM)
10.08.2001 "RSE-Express" zu Pützchens Markt wieder im Einsatz (RSE)
09.08.2001 Kreuzberg (Ahr): Unbekannte besprühten Zug (JS)
06.08.2001 Falsche Richtung: Leserbrief (TV)
07.08.2001 Gerolstein: Dampflok- und Sprudelfest (EV)
01.08.2001 Strecke Bitburg - Irrel: Radweg (TV)


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“RSE-EXPRESS” zu Pützchens Markt wieder im Einsatz

Mit vier Fahrzeugen und rund 20 Mitarbeitern ist die RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH auch in diesem Jahr wieder zu Pützchens Markt unterwegs. An allen fünf Markttagen fährt der “RSE-EXPRESS” von Mittags bis weit nach Mitternacht alle 30 Minuten ab Beuel Bahnhof (Zugang über die Ladestraße) und ab Hangelar (Ecke B 56) direkt auf das Marktgelände. Der Haltepunkt “Pützchens Markt” liegt nur wenige Schritte vom Riesenrad entfernt. Zur Frühmesse im Bayernzelt am Sonntagmorgen setzt die RSE um 9.15 Uhr ab Beuel und um 9.45 Uhr ab Hangelar einen Zubringerzug ein.

Zum Einsatz kommen die MAN-Triebwagen VT 6, VT 23 und VT 25. Die Fahrpreise sind gegenüber den Vorjahren unverändert geblieben. So kostet die einfache Fahrt von Beuel oder Hangelar nach Pützchen 4,00 DM für Erwachsene und für Kinder die Hälfte. Die Tickets sind an den Vorverkaufsstellen an den Bahnsteigen in Beuel und Hangelar sowie im Zug beim Schaffner erhältlich.

Seit 1989 fahren auf der Industriebahn Beuel – Hangelar alljährlich zu Pützchens Markt die Züge der RSE. Rund 10.000 Fahrgäste nutzen in jedem Jahr das Zugangebot. Am 20.12.2000 wurde die Industriebahn stolze 100 Jahre alt. 

Quelle: RSE Pressemitteilung.


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Dampflok- und Sprudelfest in Gerolstein

Es ist nicht mehr weit bis zum großen Dampflok- und Sprudelfest in Gerolstein. Das komplette Programm von Donnerstag, 23. August bis Sonntag, 26. August erhalten Sie in der kommenden Woche.

Das erste musikalische Highlight startet bereits am Donnerstag: Die Kölsche Kult-Band HÖHNER und die Eifeler Mundart-Gruppe Wibbelstetz sind bei uns zu Gast im Festzelt am Bahnhof.

Am Samstag Abend rocken dann die bekannten Cover-Bands MEX und MANIAC zum 1. Mal an einem gemeinsamen Abend auf der Bühne.

Wir wünschen uns zwei gelungene Konzert-Abende!

Dieter Thoma, Eifelbahn e.V.
 


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Mit den Bürgermeistern geht's bergab 
Strecke Bitburg-Irrel soll am 3. September eröffnet werden - Zuschuss aus
Mainz ist da 

Von unserem Redakteur HARALD JANSEN

BITBURG/IRREL. Die letzten Arbeiten am Radweg von Irrel nach Bitburg gehen in ein paar Tagen über die Bühne. Ein Landeszuschuss für die Gesamtstrecke hat Mainz vor wenigen Tagen bewilligt. 

Die Bürgermeister können schon mal trainieren. Am Freitag, 3. September, ab 11 Uhr wollen Hans-Michael Bröhl (Irrel), Willi Heyen (Bitburg-Land) und Joachim Streit (Bitburg) gemeinsam von Bitburg bis Irrel radeln auf dem neuen Radweg.

Dass die Verwaltungschefs schon am 3. September in die Pedale treten dürfen, liegt daran, dass die Irreler mit den Bauarbeiten loslegen ließen, ehe der Zuschuss da war. "Vorzeitiger Baubeginn" heißt das im Verwaltungsdeutsch und ermöglicht, dass es schon jetzt mit den drei Verwaltungschefs bergab gehen kann.

Passend zur offiziellen Eröffnung flattert den Irrelern nun auch der lang ersehnte Zuschussbescheid für die Baukosten auf den Schreibtisch. Verkehrsminister Hans-Artur Bauckhage hat der VG knapp 1,6 Millionen Mark für den Ausbau des Radwegenetzes zugesagt. Bürgermeister Hans-Michael Bröhl freut sich über diese Zusage, besonders "weil 85 Prozent der Kosten bezuschusst wurden". Im Irreler Rathaus rechnete man bisher nur mit 80 Prozent.

In der VG Irrel wird der Abschnitt zwischen Niederweis und Ortsmitte Irrel durch das Bundesverkehrsministerium finanziert, da diese Strecke dem überörtlichen Radwegenetz zugeordnet wurde. Die Verbandsgemeinde finanziert den größten Teil der übrigen Strecke, die Strecken Minden-Ortsmitte Irrel und Alsdorf-Niederweis mit Unterstützung des Landes. Etwa 515 000 Mark zahlt die VG für Nimstalradweg und Prümtalradweg. 2,6 Millonen kosten beide Radwege.

Sobald die Betriebsferien der zuständigen Baufirma vorbei sind, wird auch das letzte Hindernis auf dem sonst schon durchgängigen Radweg beseitigt. An der Bahnbrücke bei Niederweis hatte die Landespflege Einwände gegen die ursprünglichen Baupläne gehabt. "Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Straßen- und Verkehrsamt Gerolstein wurden auch diese Probleme gelöst", sagt Bröhl.

Um den Radlern noch mehr Fahrspaß zu bieten, wird jetzt schon der weitere Ausbau des Radwegenetzes geplant. Wenn der letzte Meter Radweg gebaut ist, sollen sowohl die Sauer als auch die Nims und die untere Prüm erfahrbar und die einzelnen Radwege vernetzt sein. Aber das wird nicht vor dem Jahr 2003 sein.

Verkehrsminister Hans-Artur Bauckhage hat den Irrelern nicht nur den Zuschuss zugesagt, sondern auch noch ein Lob draufgepackt: "Die Verbandsgemeinde Irrel trägt in vorbildlicher Weise zur Vervollständigung des großräumigen und regionalen rheinland-pfälzischen Radwegenetzes bei", sagt der Minister. Die überwiegend abseits der Straßen geführten Radwege leisteten zudem einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur in der Westeifel. 

Wie sehr die Verbindung Bitburg-Irrel zur Verbesserung der Infrastruktur beiträgt, werden die drei Bürgermeister wissen, wenn sie am 3. September gegen 16 Uhr in Irrel ankommen. Schließlich wollen sie sich fünf Stunden Zeit für die Strecke lassen. "In Wolsfeld legen wir eine Rast ein", sagt Hans-Michael Bröhl. Das ist bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von Tour de France verdächtigen 3,2 Stundenkilometern wohl auch bitter nötig.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 01.08.2001 (Internet).