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NACHRICHTEN: 10/2000



21.10.2000 Kauft Stadt Bitburg die Strecke Erdorf - Bitburg? (+ Kommentar und + ...)
19.10.2000 Sonderfahrt "Herbst am Rhein" mit E 94 279
18.10.2000 RegioShuttle im Wiehltal
17.10.2000 Wer kann helfen?
15.10.2000 RSE-Termine November / Dezember 2000
09.10.2000 Güter auf die Schiene! (Presseerklärung)
09.10.2000 Railware
05.10.2000 Neues von Norbert
04.10.2000 Ahrtaldampf im ZDF
04.10.2000 Newsletter "BahnInfo-Online" eingestellt
03.10.2000 Sonderfahrten der Eisenbahnfreunde Jünkerath am 08.10.2000
01.10.2000 Fotofahrt Kaisersesch - Prüm am 01.10.2000 fiel aus
29.09.2000 VCD: Neuer Haltepunkt zw. Bonn Hbf und Bonn-Bad Godesberg gefordert
28.09.2000 Kaisersesch: Glück im Unglück - PKW-Fahrerin übersah Güterzug


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Kauft Stadt Bitburg die Strecke Erdorf - Bitburg?

Die Stadt will Züge rollen lassen
Kauf der Strecke von Erdorf nach Bitburg eröffnet neue Entwicklungsmöglichkeiten für den Bahnhofsbereich

Von unserem Redakteur LARS OLIVER ROSS

BITBURG. Vier Fliegen mit einer Klappe kann die Stadt Bitburg schlagen, wenn sie
von der Bahn die Schienen kauft, die von der Kyll in die Stadt führen.

Eine Hochgeschwindigkeitsstrecke ist es nicht, und die Züge drängeln sich auch nicht gerade auf den
sechs Kilometern Gleis, die von der Kylltalstrecke bei Erdorf abzweigen und nach Bitburg führen. Dennoch ist
der Schienenstrang für die Stadt von so hoher Bedeutung, dass die Verantwortlichen im Rat und im
Rathaus überlegen, ihn für eine halbe Millionen Mark von der Deutschen Bahn AG zu kaufen. Die
Verhandlungen sind nach Angaben der Verwaltung schon weit fortgeschritten.

Grund für diesen angesichts der Tatsache, dass die Bahn noch keine Stilllegung plant, ungewöhnlichen
Plan ist nicht nur die Tatsache, dass die Strecke von der Bitburger Brauerei täglich genutzt wird. Vielmehr
hängt die Entwicklung des gesamten Gebietes rund um den Bitburger Bahnhof daran, was in Zukunft mit
den Schienen geschieht. Bürgermeister Joachim Streit nennt in diesem Zusammenhang zum einen den schon
lange geplanten Abriss der die Entwicklung hemmenden Bahnbrücke über die Saarstraße, zum
zweiten die Gewährung von Betriebssicherheit, an der Investitionsentscheidungen hängen. Zum dritten das
Vorhaben, Güter- und Bahnhofsstraße nicht nur hinreichend miteinander, sondern über einen
Bahnübergang auch mit der bereits vorhandenen Sackgasse neben dem Aldi-Gebäude am Südring zu
verbinden. Zudem könnte die Stadt als Eigentümer der Schienen unbürokratisch eine Verlegung der Strecke
um einige Meter Richtung Süd-Osten bewerkstelligen und damit den bisher kaum nutzbaren
Schienenrandstreifen zu 8000 Quadratmetern stadtnaher Gewerbefläche erweitern.

Geld wird die Stadt ohnehin in die Hand nehmen müssen, um auch nur einen Teil der Entwicklungspläne
umzusetzen: So gibt es laut Streit die Möglichkeit, die Bahn dafür zu bezahlen, dass sie Weichen baut, die
es ermöglichen, auf den Rangierbetrieb auf der Saarstraßen-Brücke zu verzichten. "Voraussichtlich ist
ein Umbau durch die Bahn aber teurer als es wäre, wenn wir es selber selber machen", sagt Streit. Zumal
dann die übrigen Pläne noch lange nicht realisiert wären. Denn die Straßenüberquerung Richtung
Südring, die dem Handelsunternehmen Aldi einst zugesagt wurde, um einen geplanten Umzug ins
Gewerbegebiet Merlick zu verhindern, wäre mit der Deutschen Bahn als Streckeneigentümerin kaum zu
machen. Der zu erwartende Autoverkehr nämlich macht es nach dem Bundeseisenbahngesetz, das für
DB-Strecken maßgeblich ist, nötig, eine teure Unter- oder Überführung zu bauen. Anders läge der Fall, wenn
die Stadt die Schienen besitzt. Dann käme das Landeseisenbahngesetz zum Zuge, nach dem ein
beschrankter Übergang von der Güterstraße Richtung Südring möglich ist. Das Land hat bereits sein
Wohlwollen signalisiert.

Folgekosten halten sich in Grenzen

Voraussetzung ist allerdings ein privater Betreiber für die Strecke. "Den haben wir bereits", sagt
Bürgermeister Streit. Nach TV -Informationen soll die Eisenbahnverkehrsgesellschaft im
Bergisch-Märkischen Raum (EBM) diese Funktion übernehmen. Die Gesellschaft, die ihren Sitz in
Gummersbach hat, übernahm im Juli von der Bahn bereits die Strecken Gerolstein-Daun-Kaisersesch,
Gerolstein-Prüm-Pronsfeld und Jünkerath-Losheim-Bundesgrenze, was nach Angaben
des Arbeitskreises Schienenverkehr im Rheinland, der in Gerolstein sitzt, bereits zu einer sichtbaren
Steigerung des Güteraufkommens geführt hat. ( Mehr im Infokasten auf dieser Seite ) Der Betreiber würde
sich im Auftrag der Stadt um die Kontrolle und die Vermietung der Strecke kümmern. Dafür wären etwa
25 000 Mark fällig. Dies entspricht etwa den Einnahmen, die derzeit jährlich mit den Schienen
zwischen Erdorf und Bitburg erzielt werden.

Wenn dies realisiert wird, könnte ein für die gesamte Region mittelfristig bedeutendes Projekt in Angriff
genommen werden: Denn RWE braucht, wie das Unternehmen gegenüber dem TV bestätigte, eine neue
Umladestation für Transformatoren für ihr Umspannwerk bei Niederstedem. Dessen Betrieb ist
für die Stromversorgung der Eifel entscheidend. Diese wird jedoch nur dann in Bitburg gebaut, wenn dem
Energieversorger ein langfristiger Bahnanschluss garantiert werden kann. Die Bahn ist dazu nicht mehr
bereit. Die Stadt fürchtet sogar, dass die Strecke nach Bitburg nur noch solange betrieben werden soll, wie
dies ohne Investitionen möglich ist. Dies wäre für RWE keine hinreichende Grundlage für die geplante
Investition von 600 000 Mark.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für Streit, dass nach dem Kauf der Strecke durch den Abbau eines
Schienenstrangs im Bahnhofsbereich und die Verlegung des anderen Platz geschaffen werden
könnte, um beispielsweise die Nato-Fläche am Südring in den Bahnhofsbereich zu verlegen. Hierdurch würde
eine wertvolles Grundstück in Innenstadtnähe frei. Ohne die Verlegung entstünden entlang der Verbindung
zwischen Güter- und Bahnhofsstraße, die derzeit geplant wird und inklusive Ausbau der beiden Straßen
und eines Radwegs etwa 3,5 Millionen Mark kosten soll, schmale, kaum nutzbare Grundstücke.

Die Investitionskosten für den Erhalt der Bahnstrecke werden sich nach Einschätzung der Verwaltung in den
ersten Jahren in engen Grenzen halten. Das schwierigste Stück, dass sich die Stadt mit den
Schienen einhandelt ist die Brücke über die Kyll in Erdorf. Doch die soll nach Angaben von Berthold
Steffes, der das Projekt im Rathaus bearbeitet, noch zehn Jahre halten. Aus Sicht des Bürgermeisters
spricht alles für den Einstieg Bitburgs in den Schienenverkehr. Zumal die Stadt, wie Streit sagt:
"auch sehr viel Geld für andere Infrastrukturen ausgibt". Und ganz alleine stünde sie bei der Finanzierung wohl
auch nicht. Da schon die Planung nach dem Städtebauförderungsgesetz unterstützt wird, hofft man
im Rathaus auch für die weiteren Investitionen auf Zuschüsse von höheren Stellen. Wieviel das Ganze
genau kosten wird, kann freilich derzeit noch niemand sagen.
 

KOMMENTAR

LARS OLIVER ROSS ZU: BAHNSTRECKEN

Wendung des Wahnsinns

Es ist schon absurd: Wenn die Stadt einen Bahnübergang bauen will, muss sie zuerst
die dazu gehörende Strecke kaufen, weil dann die Vorschriften des Bundeseisenbahngesetzes nicht mehr
gelten, sondern Landesrecht greift. Jeder vernünftige Mensch würde denken, dass sich Regeln in einem
Staat am dem Sachverhalt hier: dem zu erwartenden Verkehr orientieren und daher gilt: Gleiche Situation,
gleiches Recht. Aber, wenn es um die Bahn geht, ist ja bekanntlich vieles nicht recht verständlich.

Der Wahnsinn hat zwar keine Methode, aber einen positiven Effekt: Die Initiative für eine langfristige
Anbindung Bitburgs ans Schienennetz ist ein Beleg für Weitsicht. Wenn es dem Betreiber tatsächlich gelingt,
flexiblere Angebote zu machen als die Bahn, könnte der Gütertransport über die städtischen Schienen auch
für kleinere Betriebe in Bitburg attraktiv werden.
 

EXPERTENMEINUNG

Große Hoffnungen knüpft Hans-Peter Kuhl vom Gerolsteiner Arbeitskreis Schienenverkehr im
Rheinland an die Übernahme der Bahnstrecke zwischen Erdorf und Bitburg durch die Stadt und den
Betrieb des Schienenstrangs durch die Eisenbahnverkehrsgesellschaft im
Bergisch-Märkischen Raum (EBM). Aus seiner Sicht ist die Umsetzung dieses Modells ein weiterer Schritt
zu einer Koordination des gesamten Güterverkehrs von Ehrang aus in die Eifel durch die private
Betreibergesellschaft. "Die EBM kann anders kalkulieren als die DB Netz. Sie arbeitet eng am
Markt", sagt Kuhl. Mit maßgeschneiderten Angeboten an die örtlichen Firmen ließe sich der Güterverkehr auf
der Schiene in Bitburg ausweiten, glaubt er. In den 80er Jahren sei dort deutlich mehr Bahnfracht
umgeschlagen worden. Für Kuhl ist sogar die Sanierung der Strecke zum Flugplatz eine attraktive Option.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 21.10.2000 (Internet).


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Hier die Info zu E 94 nach Königswinter:

21.10.00
Sonderfahrt "Herbst am Rhein" von Stuttgart Hbf nach Königswinter

Wieder einmal fährt der Sonderzug des Brenzbahn-Museumsvereins über die
einmalig schöne rechte Rheinstrecke bis nach Königswinter gegenüber von
Bonn. Zustiegsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der Liste unten. Ihren
Aufenthalt in Königswinter können Sie zu einer Fahrt mit der Drachenfelsbahn
ins Siebengebirge nutzen, oder Sie genießen einfach die Uferpromenaden des
Rheins in einem der gemütlichen Cafés. Sie fahren mit persönlicher
Reiseleitung in bequemen Abteil-Reisezugwagen und erhalten Ihren
reservierten Sitzplatz. Diese wunderschöne, herbstliche Fahrt wird vom
"Verkehrsbetrieb Schwaben" organisiert und veranstaltet, buchen können Sie
hier beim Bayerischen Eisenbahnmuseum. Zum Einsatz kommt die Lok E94 279 aus
Kornwestheim Durch Ihre Teilnahme an dieser Fahrt unterstützen Sie uns in
unseren Bemühungen um den Erhalt kulturhistorisch wertvollen
Eisenbahnmaterials gem. Satzung des BEM e.V., Nördlingen.

Fahrpreise und Fahrzeiten:
Bahnhof Erwachsene/Dm Kinder/Dm Familie/Dm Ab/an
Stuttgart HBF 159.- 89.- 399.- 06.30/22.40
Zuffenhausen 159.- 89.- 399.- 06.40/22.31
Kornwestheim 159.- 89.- 399.- 06.46/22.26
Ludwigsburg 159.- 89.- 399.- 06.52/22.19
Bietigheim-Biss. 159.- 89.- 399.- 07.03/22.09
Vaihingen/E 159.- 89.- 399.- 07.18/21.54
Mühlacker 149.- 79.- 369.- 07.28/21.45
Bretten 149.- 79.- 369.- 07.45/21.30
Bruchsal 149.- 79.- 369.- 08.02/21.14
Hockenheim 139.- 74.- 339.- 08.27/20.51
Schwetzingen 139.- 74.- 339.- 08.37/20.43
Mhm.-Friedrichsfeld 139.- 74.- 339.- 08.46/20.34
Weinheim 129.- 69.- 319.- 09.00/20.23
Bensheim 129.- 69.- 319.- 09.15/20.10
Darmstadt HBF 119.- 64.- 299.- 09.37/19.52
Frankfurt-Höchst 99.- 59.- 279.- 10.15/19.15
Wiesbaden-Biebrich 79.- 49.- 229.- 10.45/18.45
Rüdesheim 69.- 44.- 199.- 11.05/18.21
Königswinter 12.50/17.00

Preise sind inclusiv Platzreservierung. Der Zug führt einen Speisewagen auf
der Gesamtstrecke und reservierungspflichtig ! Teilstrecken können nach
Absprache mit dem Veranstalter belegt werden. Extra buchbar: Drachenfelsbahn
DM 14,00 pro Person.

Info: www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de
<http://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de>, Info-Tel 0711-3165794.

Gruß
Norbert


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Gerhard Mansel schrieb:

Förderkreis zur Rettung der Wiehltalbahn präsentiert den ADtranz RegioShuttle im Wiehltal.

Der Förderkreis zur Rettung der Wiehltalbahn e. V. hat als weiteren Baustein
seiner Informationskampagne zur Wiederbelebung des Schienennahverkehrs auf
oberbergischen Schienenstrecken, die Präsentation eines modernen Triebwagens
vorgesehen.
Dazu wird am Wochenende des 21. und 22. Oktober 2000 ein hochmoderner
"RegioShuttle" der Fa. ADtranz im Pendelverkehr zwischen Gummersbach und
Oberwiehl mit Zwischenhalt in Weiershagen, Bielstein, Alperbrück und Wiehl,
eingesetzt.
Die erste Fahrt am Samstag (ab Gummersbach 10.25 Uhr, an Gummersbach 12.02 Uhr)
wird eine offizielle Präsentationsfahrt sein, an der nur geladene Gäste und die
Medien teilnehmen werden. Anschließend hat dann die Bevölkerung ausreichend
Gelegenheit, sich von den Vorzügen des RegioShuttle beeindrucken zu lassen,
und zwar am Samstag um 12.25, 14.25 und 16.25 Uhr ab Gummersbach sowie um 13.15,
15.15 und 17.15 Uhr ab Oberwiehl. Am Sonnstag zusätzlich noch um 10.25 Uhr ab
Gummersbach bzw. 11.15 Uhr ab Oberwiehl.
Der Regio-Shuttle der Fa. ADtranz wird mit großem Erfolg u. a.in
Baden-Würtemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen eingesetzt. Das Fahrzeug ist
im Betrieb zuverlässig und verfügt über einen hohen Ausstattungsstandard.
Wir wollen hiermit der Bevölkerung und den politischen Entscheidungsträgern die
Möglichkeit verschaffen, sich einen Eindruck von den Qualitäten eines  modernen
Fahrzeuges für den regionalen Schienenpersonenverkehr zu machen, nachdem im
Laufe des vergangenen Jahres nur historische Fahrzeuge auf der Wiehltalbahn
zum Einsatz gelangten.
Die Präsentation wird von Hersteller ADtranz unterstützt, daher ist es dem
Förderkreis möglich, die Fahrten zu einem symbolischen Fahrpreis von DM 1,--
pro Person und Fahrt anzubieten.

Weitere Informationen unter www. wiehltalbahn.de

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Mansel
1. stellv. Vorsitzender
Tel.:02264/1418
Fax.:02264/287119
Gerhard.Mansel@t-online.de

eMail-Weiterleitung durch:
RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH
Siebengebirgsstraße 152, 53229 Bonn
Tel.: 0228 / 43 05 21
Fax: 0228 / 43 24 13


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[17.10.2000]

Wer kann helfen?

Links

Die Seite mit den Eisenbahnlinks wird zur Zeit verbessert.
Wer hat noch Vorschläge für die Einteilung in Rubriken oder sonstige Verbesserungsvorschläge?
Welche Links funktionieren nicht?
 

Fotofahrt am 30.09.200 von Kaisersesch nach Prüm

Leider kann ich nicht überall dabei sein, und die Fahrt am 01.10., bei der ein Bekannter von mir mitfahren und fotografieren wollte, fiel leider aus. Wer kann mir Informationen und Fotos zur Fahrt zur Verfügung stellen? Interessant wären auch Aufnahmen des Zuges auf dem Industriestammgleis.

Verbesserungsvorschläge, Infos und Bilder bitte per eMail!


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[15.10.2000]

RSE-Termine November / Dezember 2000

RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH
Siebengebirgsstraße 152, 53229 Bonn
Tel.: 0228 / 43 05 21
Fax:  0228 / 43 24 13

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte veröffentlichen Sie die nachfolgenden Veranstaltungen der RSE im
November/Dezember 2000:

Nikolausfahrten zwischen Bonn-Beuel und Sankt Augustin-Hangelar am 02./03.12.,
09./10.12. und 16./17.12.2000. Bis zu drei Abfahrten täglich. Verbindliche
Anmeldungen unter Tel.: 02244/831063 oder Klaus.Sieben@t-online.de.

Am Mittwoch, 20.12.2000 findet anlässlich des 100. Geburtstages der Kleinbahn
Beuel - Großenbusch eine Sonderfahrt von Bonn-Beuel nach Sankt Augustin-Hangelar
statt. Anmeldungen bitte wie oben.

Der Freundeskreis Rhein-Sieg-Eisenbahn (FRSE) veranstaltet ab Mitte November im
Heimatmuseum Beuel, Steinerstraße 34-36, 53225 Bonn-Beuel, eine Ausstellung über
die 100-jährige Geschichte der Kleinbahn Beuel - Großenbusch.

Weitere Informationen unter www.rhein-sieg-eisenbahn.de und
rhein-sieg-eisenbahn@t-online.de.

Freundliche Grüße
RSE GmbH

Rainer Bohnet


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[09.10.2000]

Güter auf die Schiene!

VCD Pressereferat schrieb:

> Gemeinsame Presseerklaerung von VCD, BUND und Allianz pro Schiene:
>
> Gueter auf die Schiene!
>
> Verbaende und Unternehmen fordern
> Schwerverkehrsabgabe
>
> Berlin, 9.10.2000: Ein Buendnis aus Umweltverbaenden, Gewerkschaf-
> ten, Bahnunternehmen und anderen gesellschaftlichen Organisatio-
> nen hat die schnelle Verlagerung des Gueterverkehrs auf die Schiene
> gefordert. In einer gemeinsamen Erklaerung * "Gueter auf die Schiene
> * Schwerverkehrsabgabe jetzt!" - wird die Schaffung fairer Wettbe-
> werbsbedingungen fuer die Bahn verlangt. Dazu ist nach Auffassung
> des Buendnisses die Einfuehrung einer wirksamen und leistungsabhaen-
> gigen Schwerverkehrsabgabe notwendig. Nur so koenne den wach-
> senden Anforderungen von Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
> Rechnung getragen werden.
>
> Neben der "Allianz pro Schiene", dem Bund fuer Umwelt und Natur-
> schutz Deutschland (BUND), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD),
> der Gewerkschaft Transnet - GdED und dem Verband deutscher Ver-
> kehrsunternehmen (VDV) unterstuetzen inzwischen insgesamt mehr
> als 20 Organisationen diese Forderungen. Dirk Flege, Bundesge-
> schaeftsfuehrer des VCD: "Das Umwelt- und Sozialdumping im LKW-
> Verkehr verursacht nicht nur im deutschen Speditionsgewerbe einen
> ruinoesen Wettbewerb. Dieses Dumping verhindert die Verlagerung
> der Gueter auf die Bahn und ruiniert ausserdem die Umwelt und die
> Gesundheit der Menschen. Kommt es hier zu keinem Kurswechsel,
> wird der Strassengueterverkehr bis zum Jahr 2015 um mehr als 50
> Prozent zunehmen. Um diesen Horror abzuwenden, gibt es nur eine
> Alternative: Unnoetige Transporte vermeiden, mehr Gueter auf die Bahn
> und faire Preise im Verkehr".
>
> Das Buendnis fordert die Einfuehrung einer leistungsabhaengigen
> Schwerverkehrsabgabe auf allen Strassen und fuer alle LKWs in Hoehe
> von mindestens 1 Pfennig (0,05 Euro) pro Tonnenkilometer. Fuer
> schwere LKWs beispielsweise waeren das 40 Pfennig (0,2 Euro) pro
> gefahrenem Kilometer. Dieser Betrag solle in den naechsten Jahren
> weiter angehoben werden. Angestrebt werden sollte nach Auffassung
> des Buendnisses eine Schwerverkehrsabgabe in der Hoehe wie sie
> auch in der Schweiz eingefuehrt wird (0,7 Euro pro Kilometer fuer
> schwere LKW).
>
> Dr. Gerhard Timm, Bundesgeschaeftsfuehrer des BUND: "Der LKW-
> Verkehr traegt heute nicht annaehernd seine anteiligen Kosten fuer Bau
> und Instandhaltung der Strassen. Neben Baustellen und Staus werden
> pro Jahr Folgekosten in Hoehe von mindestens 60 Milliarden Mark
> verursacht. Auch Unfallkosten, Gesundheits- und Laermschaeden, Luft-
> verschmutzung und die zunehmende Belastung der Atmosphaere mit
> Klimagasen muessen am Ende von der Gesellschaft teuer bezahlt
> werden. Erst nach Umlage dieser Kosten auf den LKW-Verkehr hat
> die Bahn wieder eine Chance beim Guetertransport." Die eingenom-
> menen Mittel aus der Schwerverkehrsabgabe sollten nach Ansicht
> der Verbaende ausschliesslich fuer sinnvolle Verkehrsprojekte ausgege-
> ben werden. Dazu gehoerten Modernisierungen im Schienengueterbe-
> reich, effektive Laermschutzmassnahmen und die Instandhaltung des
> Strassennetzes.
>
> Timm: "Die Bahn wird erst dann zusaetzliche Anteile des Gueterver-
> kehrs uebernehmen koennen, wenn sie mit gezielten Investitionen fuer
> die Anforderungen des 21. Jahrhunderts fit gemacht wird. Jeder wei-
> tere Zubau von Strassen behindert stattdessen die Verlagerung von
> Transporten auf die Schiene."
>
> Weitere Verbaende, Unternehmen und auch Einzelpersonen sollen
> jetzt als Unterstuetzer der Initiative fuer eine Schwerverkehrsabgabe
> gewonnen werden.
>
> Dass Transporte mit der Bahn bereits heute eine echte Alternative
> sein koennen, bestaetigt beispielsweise der Berliner Moebelspediteur
> Klaus Zapf: "Eine verstaerkte Verlagerung von Guetern auf die Bahn ist
> natuerlich moeglich. Unser Unternehmen bewaeltigt bereits die Haelfte der
> Fernumzuege auf der Schiene * bei Kosteneinsparungen von 35 Pro-
> zent! Nur deshalb koennen wir uns die Einhaltung der gesetzlichen
> Bestimmungen und die Lenkzeitenregelungen ueberhaupt leisten. Das
> bringt dem Unternehmen Zapf auch die notwendige Rechtssicherheit.
> Wenn andere Spediteure jetzt 'rumjammern, haben sie ihre Hausauf-
> gaben nicht gemacht und nicht vorrausschauend geplant."
>
> Fuer Rueckfragen:
> Allianz pro Schiene: Holger Jansen, Geschaeftsfuehrer, Tel:
> 030/2759455 (0172/2912269)
> BUND: Tilmann Heuser, Verkehrsreferent, Tel. 030/27586-435 (0177-
> 6671316),
> VCD: Burkhard Reinartz, Pressesprecher, Tel. 0228/98585-23.
>
> Unterstuetzer der gemeinsamen Erklaerung:
> Allianz pro Schiene e.V., Bundesdeutscher Arbeitskreis fuer Umwelt-
> bewusstes Management (B.A.U.M.) e.V., Buendnis LSVA fuer Europa,
> Bundesverband Buergerinitiativen Umweltschutz (BBU) e.V, Bund fuer
> Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V, Deutsche Bahn
> AG, Deutsche Umwelthilfe (DUH) e.V., Deutscher Naturschutzring
> (DNR), FUSS e.V., Germanwatch e.V., Gewerkschaft Deutscher Lo-
> komotivfuehrer (GDL), Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststaetten
> (NGG), Gewerkschaft Transnet/GdED, GRUENE LIGA e.V., Haefen und
> Gueterverkehr Koeln AG, Klima-Buendnis/Alianza del Clima, Natur-
> schutzbund Deutschland (NABU) e.V., Pro Bahn e.V., Rhein-Sieg Ei-
> senbahn (RSE), Robin Wood e.V., UMKEHR e.V., Verband Deut-
> scher Verkehrsunternehmen (VDV), Verkehrsclub Deutschland (VCD)
> e.V., Verkehrsgewerkschaft GdBA, Umweltstiftung WWF-
> Deutschland.
>
> Die gemeinsame Erklaerung kann bei der Allianz pro Schiene, dem
> BUND oder VCD angefordert werden oder unter www.allianz-pro-
> schiene.de abgerufen werden.
>
> Das bei der Pressekonferenz gezeigte Grosstransparent kann bei dem
> Urheber Juergen Tomicek unter tomicek@t-online.de angefordert wer-
> den.
>

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Tel.: 0228 / 43 05 21
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[09.10.2000]

Railware

Von dem Programm Kursbuch 1934 von Heinz Nieveler liegt jetzt die Version 2 vor.
Neu ist die CD-ROM Elektrolokomotiven vor 20 Jahren und heute mit über 1.000 Fotos.
Weiteres unter RAILWARE.


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[05.10.2000]

Neues von Norbert

- Am 15., 22. und 29. Oktober finden auf der Erfttalbahn zwischen Euskirchen
und Bad Münstereifel Gleisbauarbeiten statt. An diesen Tagen wird
Schienenersatzverkehr mit Bussen gefahren.

- Auf der ehemaligen Bahntrasse Hillesheim - Walsdorf wird zur Zeit ein
Fahrrad- und Wanderweg gebaut. Dieser soll dann nach weiteren Arbeiten das
Rad- und Wandernetz des Kylltales mit dem Ahrtal verbinden. Auf der
ehemaligen Trasse Hillesheim - Gerolstein besteht schon teilweise ein
Wanderweg. Dieser befindet sich in der Nähe des "Bolsdorfer Tälchen", ab dem
Brückenkopf des ehemaligen und zerstörten Viaduktes und der Ortschaft
Dohm-Lamersdorf.

- Wie es scheint sind wieder alles VT 644 "TALENT" im Einsatz. Es sind
jedenfalls keine 215er Regionalbahnen mehr zu sehen.

Gruß Norbert


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[04.10.2000]

Ahrtaldampf im ZDF

Hallo,

ich habe eine mail vom ZDF erhalten, dass der Beitrag morgen, den 5.10.00 in der drehscheibe Deutschland um 12.15 Uhr lauft.

Gruss Jan Schauff


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Letzte Ausgabe Bahninfo-Online-Abo

Liebe Leser!
Leider muss ich Ihnen hiermit die schlechte Nachricht übermitteln, dass dies
die vorerst letzte Ausgabe des newsletters "BahnInfo-Online-Abo" sein wird.
Wie Sie vielleicht wissen, wird BahnInfo ehrenamtlich von einem Team junger
Eisenbahnfreunde gestaltet. Die Einnahmen aus dem Online-Abo und den
Werbebannern dienen lediglich zur Finanzierung der Homepage. Die
Strassenbahn-Videos verkaufen wir im Auftrag des Verein Verkehrsamateure und
Museumsbahn Hamburg e.V. (VVM). Der Erlös daraus ist für den Wiederaufbau des
Strassenbahnmuseums am Schönberger Strand bei Kiel bestimmt.
Da bei vielen aus unserem Team demnächst Prüfungen in Schule und Universität
anstehen, schaffen wir es leider nicht mehr, einen monatlichen newsletter
herauszubringen und die Homepage regelmäßig zu aktualisieren. Das Online-Abo
ist im Januar 1997 entstanden, zu einer Zeit, als eine Internet-Minute
teilweise über 15 Pfennig kostete und so die Leser eine gute Geldersparnis
durch den monatlichen newsletter hatten. Heute in Zeiten günstiger
Internet-Zugänge und Flatrates ist dieser Vorteil nicht mehr gegeben, man kann
mit einer günstigen Einwahl sich auf Internet-Seiten einwählen und so aktuelle
Informationen wöchentlich oder bei Bedarf täglich herunterladen.
Und genau hierzu möchte ich Sie einladen: BahnInfo wird auf natürlich weiter
bestehen bleiben und die Informationen, die bisher im Online-Abo
veröffentlicht wurden, werden Sie in regelmäßigen Updates (i.d.R. spätestens
einmal im Monat, Hamburg-Aktuell-Seite öfter) auf unserer Homepage finden.
Dies hat den Vorteil, daß die Informationen so mehr Leute erreichen und für
alle gratis sind. Schauen Sie einfach regelmäßig vorbei, wir freuen uns auf
Ihren Besuch. Unsere Adressen sind:
http://www.bahninfo.de -> Für Informationen aus Deutschland
http://www.bahninfo.ch -> Für Informationen aus der Schweiz

Ich weiß, dass das Abonnement bei einigen von Ihnen noch nicht abgelaufen ist.
So haben Sie vielleicht bis zum März 2001 bezahlt. Selbstverständlich können
wir Ihnen das Geld für die Monate, in denen Sie kein newsletter mehr erhalten
werden, zurückerstatten. Bei einem Abonnement bis März 2001 wären das zum
Beispiel 5 * 0,42 DM = 2,10 DM. Bitte geben Sie uns in diesem Fall Ihre
eMail-Adresse und Bankverbindung an. Wir werden den entsprechenden Betrag
umgehend überweisen. Ich würde mich natürlich auch freuen, wenn Sie uns den
verbleibenden Betrag als Spende zur Verfügung stellen würden. Er wird dann mit
in die Finanzierung der BahnInfo-Homepage fließen.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen natürlich gerne unter der email-adresse
info@bahninfo.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Jan Bartelsen, BahnInfo-Team

BahnInfo im Internet:
http://www.bahninfo.de

eMail : info@bahninfo.de


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[03.10.2000]

Sonderfahrten der Eisenbahnfreunde Jünkerath

Sonntag, 08. Oktober:
Sonderfahrt mit VT 98 zum verkaufsoffenen Sonntag in Jünkerath.
Die Fahrten erfolgen von Gerolstein nach Jünkerath und weiter bis Blankenheim Wald
und wieder zurück nach Jünkerath.
Zusteigen können Sie an allen Bahnhöfen auf der Strecke.
Fahrpreis: 2 DM, wird am Sonntag, den 8.10.2000 in vielen Jünkerather Geschäften erstattet.

Gerolstein ab 12:30
Oberbettingen ab 12:35
Lissendorf ab 12:43
Jünkerath an 12:50

Blankenheim Wald ab 13:25
Schmidtheim ab 13:30
Dahlem ab 13:35
Jünkerath an 13:45

Rückfahrt nach Blankenheim Wald ab Jünkerath um 16:25
Rückfahrt nach Gerolstein ab Jünkerath um 18:00


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[02.10.2000]

Fotofahrt Kaisersesch - Prüm am 01.10.2000 fiel aus

Am Sonntag, dem 01.10.2000 wurde den Fahrgästen der Köf II
mit Schienenbusbeiwagen (Fotofahrt von Kaisersesch nach Gerolstein
und Prüm) im Bf Kaisersesch vom Veranstalter Herrn Seyffert mitgeteilt,
dass die Fahrt ausfallen muss. Bei der Tour am Samstag soll die Lok
bei der Rückfahrt kurz vor Kaisersesch einen Wasserpumpenschaden
erlitten haben.

Nachdem die Bankverbindungen der mit TransRegio angereisten Fahrgäste
zwecks Fahrgeldrückerstattung notiert waren, erfolgte für die
enttäuschten Fahrtteilnehmer die Rückreise im modernen Regio Shuttle.
Ein Trost für das entgangene Sonntagsvergnügen werden die versprochenen
Fahrtgutscheine für die Teilnehmer sein.

Burkhard Pick


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VCD: Neuer Haltepunkt zwischen Bonn Hbf und Bonn-Bad Godesberg gefordert

Rainer Bohnet, VCD
Siebengebirgsstraße 152, 53229 Bonn
Tel.: 0228 / 43 05 21
Fax:  0228 / 43 24 13

Pressemitteilung vom 29.09.00

VCD fordert Schienenhalt im Bundesviertel

Nachdem die durchgehenden Züge von Bonn ins Ahrtal wahrscheinlich 2001 ins Rollen
kommen, fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Umsetzung einer über 10
Jahre alten verkehrspolitischen Idee: Auf halbem Wege zwischen Bonn Hbf. und
Bonn-Bad Godesberg soll in Höhe des heutigen Bundesviertels ein Haltepunkt für
die Nah- und Regionalzüge gebaut werden.

"Gerade durch den im Bau befindlichen Post-Tower muss dieses Projekt jetzt wieder
Auftrieb bekommen. Und die Museumsmeile erhielte endlich eine Schienenanbindung,
über die die Museen auch überregional per Bahn erreichbar wären," so
VCD-Kreisvorsitzender Rainer Bohnet.

Bereits Ende der achtziger Jahre forderte der VCD einen Haltepunkt im damaligen
Regierungsviertel. Dieser könnte vor allem dann von grosser Bedeutung sein, wenn
Züge aus Richtung Euskirchen, Rheinbach und Meckenheim kommend über den Bonner
Hauptbahnhof bis nach Remagen und weiter ins Ahrtal durchgebunden werden. Bohnet:
"Bindet man den neuen Haltepunkt intelligent an das Busnetz an und schafft dort
attraktive Bike-and-Ride-Möglichkeiten würden viele Pendler aus dem
linksrheinischen Umland Bonns vom Auto auf die Bahn umsteigen."


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Kaisersesch: Glück im Unglück - PKW-Fahrerin übersah Güterzug

Am 28.09.2000 brachte 94 1538 leere Wagen nach Kaisersesch (DNG 80350), die bei der Fa. Glunz beladen wurden.
Den ganzen Tag über regnete es in Strömen. Bei der Rückfahrt über das Industriestammgleis kam es etwa um 17.30 Uhr
bereits nach wenigen Metern zu einem Unfall, bei dem glücklicherweise nur Sachschaden entstand.
Eine PKW-Fahrerin hatte am ersten Bahnübergang hinter dem Anschluss Glunz den Zug übersehen (und überhört),
das Fahrzeug wurde von der Lok gestreift und leicht beschädigt.
Das Warten auf die Polizei und die Unfallaufnahme dauerten etwa eine Stunde. Weil man noch ein Foto von der Lok wollte,
wurde der Zug bis zum nächsten Bahnübergang zitiert, damit die Herren Polizisten nicht durch das nasse Gras gehen mussten.
Inzwischen waren die Wasservorräte der Lok erschöpft. Die Wagen wurden im Anschluss abgehangen,
die Lok fuhr zur Wasseraufnahme in den Bahnhof. Mit ca. zwei Stunden Verspätung - es war inzwischen schon fast dunkel
geworden - kämpfte sich dann gegen 19.30 Uhr die 94er über die Steigung des Industriestammgleises in Richtung Bahnhof.
Wegen der Verspätung wurde ein im Bahnhof stehender und mit Holz beladener Rungenwagen nicht mehr mitgenommen.
Um welche Zeit der Zug DNG 80351 nach Gerolstein Kaiseresch verlassen hat, ist nicht bekannt.