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NACHRICHTEN: 04/2000



[30.04.2000]

Güterwagen in Losheim

[30.04.2000]

Das Sägewerk in Losheim hat größere Mengen Holz in Frankreich liegen,
die es gerne über die Schiene nach Losheim bringen würde. Da DB Cargo
kein Interesse hat steht man z.Zt. mit EBM bzw. Eifelbahn in
Verhandlungen. Aus diesem Grunde fand auch die Probeverladung am
14.4. statt.
 

[25.04.2000]

Habe neue Infos zu den 3 Güterwagen in Losheim. Am 14.4. wurden diese
aus Edenkoben durch die EBM (!) zugestellt und zwar über Gerolstein!
Das ganze soll ein Versuchsprojekt zur Reaktivierung des GV's auf der
Strecke Jünkerath - Losheim sein.
Ein Abholtermin ist jedoch noch nicht bekannt, vielleicht kann DB
Netz oder die EBM weiterhelfen. Ich werde am Ball bleiben und Dich
informieren sobald ich Details weiss.
 

[22.04.2000]

In Losheim werden zur Zeit Holzwagen beladen! Nach Angabe des Fdl's in
Jünkerath sind diese am 14.04. von Edenkoben (?) zugestellt worden. Dabei
konnte allerdings nicht in Erfahrung gebracht werden, ob die Zustellung von
Euskirchen oder Gerolstein aus erfolgte. Weder die Fdl's in Euskirchen, noch in
Kall, noch in Gerolstein konnten mir etwas zu diesem Zug sagen. Soweit ich
weiß ist die Verladestelle in Losheim doch offiziell geschlossen. Handelt es
sich dabei also etwa um eine Nacht-und-Nebel-Aktion oder ist mit der
Reaktivierung zu rechnen?
Wie dem auch sei, da Du ja anscheinend sehr gute Kontakte zu DB-Cargo hast
kannst Du vielleicht Näheres herausfinden. Insbesondere der Abholtermin
würde mich interessieren. Möglicherweise kann auch ein EIFELBAHN.DE-Leser
weiterhelfen.

CM
 

[23.04.2000]

Nachtrag: Sonderfahrten mit 18 316...

Wegen eines Schieberschadens an der 18 316 waren am Ostersamstag 01 118 und 78 468 in der Eifel unterwegs, zwischen Euskirchen und Jünkerath unterstützt von 294 389-2 (DB Cargo). Zugnummern: Sonderzug NC 80730, Lz der 294er von Jünkerath zurück nach Euskirchen 86520.
Wegen einer Überholung durch einen lokbespannten Pz (215 045-6) nach Köln-Deutz und einer Zugkreuzung mit einem Talent nach Gerolstein musste die 294er in Blankenheim (Wald) auf Gleis 3 etwa eine halbe Stunde warten, ehe die Rückfahrt nach Euskirchen fortgesetzt werden konnte.

Am Ostersonntag schaffte 01 118 den aus 10 Wagen bestehenden Zug (NC 80732) alleine, abgesehen von der Unterstützung zwischen Euskirchen und Jünkerath; hier leistete wiederum 294 389 Schiebedienst, die wie am Vortag als Lz 86520 zurück nach Euskirchen fuhr.
 

[21.04.2000]

Sonderfahrten mit 18 316 an Ostersamstag- und sonntag

Hallo!

Die für Samstag, 22.04.2000 geplante Sonderfahrt mit 18 316 von Köln über
Trier - Koblenz zurück nach Köln findet zusätzlich auch am Sonntag,
23.04.2000 statt. Der Zug besteht aus:
Sa (DRF 80730): 18 316 + 01 118 + 15 Wagen + Schiebelok BR 294 (KEU-KJU)
So: 18 316 + 14 Wagen + Schiebelok BR 294 (KEU-KJU)

Fahrplan folgendermaßen:

Köln Hbf:        9:34 Gl. 8
Köln West:       9:38
Köln Süd:        9:41
Kalscheuren:     9:46
Kierberg:        9:50
Erftstadt:       9:57
Weilerswist:    10:02
Derkum:         10:06
Euskirchen:     10:12-11:12 Gl 1 (!!!), Wasserfassen, Schlusslok beistellen
                11607 und 11405 verkehren abweichend aus Gleis 3
Satzvey:        11:23
Mechernich:     11:32
Kall:           11:45
Urft:           11:49
Nettersheim:    11:55
Blankenheim:    12:02
Schmidtheim:    12:21
Jünkerath:      12:30-13:20 Gl. 2, Schlusslok ab, Wasserfassen
                RE 3251 Köln-Trier verkehrt abweichend aus Gleis 4

ja, weiter weiß ich leider (noch) nicht. Wenn ihr Infos habt, dann könnt ihr
mir die ja mal zukommen lassen, vor allem, ob es ne Scheinanfahrt in
Lissendorf gibt?!!

Naja, der Fahrplan gilt jedenfalls für Sa + So!

Man sieht sich!

[KBS 474: Änderungen zum Sommerfahrplan s. STRECKEN/Eifelbahn]

Christoph
 

Höchste Fahrzeugdichte im Rhein-Sieg-Kreis...

RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH
Siebengebirgsstraße 152, 53229 Bonn
Tel.: 0228 / 43 05 21
Fax:  0228 / 43 24 13

Höchste Fahrzeugdichte im Rhein-Sieg-Kreis nötigt zum sofortigen Handeln !
VCD fordert offensive ÖPNV- und SPNV-Politik
sowie Reaktivierung und Neubau von Schienenstrecken

Die neuesten Schreckenszahlen aus dem Rhein-Sieg-Kreis nötigen die politisch
Verantwortlichen im Kreis zum sofortigen Handeln. "Jahrelang wurden die
alljährlichen Kfz-Bestandszahlen im Kreis bejubelt. Man sah darin den Ausdruck
von Wirtschaftskraft und Wohlstand. Jetzt fängt Kreisdirektorin Monika Lohr
endlich an, die Zahlen mit anderen Augen zu sehen. So geht es keinesfalls
weiter," betont der Kreisvorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Rainer
Bohnet.

Der VCD fordert daher in der gesamten Region eine offensive Vorrangpolitik für
den öffentlichen Bus- und Bahnverkehr. Bohnet: "Bezeichnenderweise haben die
Menschen in Sankt Augustin, Troisdorf, Siegburg und Bad Honnef die geringsten
Kraftfahrzeuge pro 1000 Einwohner. Diese Städte haben auch sehr gute
Schienenanbindungen, die viele Autofahrten überflüssig machen."

Konkret fordert der VCD den baldigen zweigleisigen Ausbau der DB-Strecke
Euskirchen - Bonn und die Einführung eines 10-Minuten-Taktes in den
Hauptverkehrszeiten. Hierzu gehört für den VCD auch die Durchbindung der
Voreifelzüge ins Ahrtal ("Großes C") mit einem neuen Haltepunkt im Bonner
Bundesviertel. Im rechtsrheinischen Kreisgebiet gehört zum Sofortprogramm des VCD
die Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Lohmar - Siegburg, für die die Bonner RSE
Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH kürzlich ein konkretes Angebot vorgelegt hat. Darüber
hinaus sollte der Neubau der rechtsrheinischen Rheinuferbahn von Beuel über
Niederkassel nach Köln-Zündorf forciert werden. "Hier können auf einigen
Teilabschnitten die Gleise der kreiseigenen Rhein-Sieg-Kreis-Eisenbahn genutzt
werden," beschreibt Bohnet.

Ebenfalls wichtig sind für den VCD die Einführung eines regelmässigen
Personenverkehrs zwischen St. Augustin-Hangelar und Bonn-Beuel auf der Trasse der
Beueler Industriebahn sowie eine Taktverdichtung auf der Stadtbahnlinie 66 in den
Tagesrandlagen sowie Samstags und Sonntags. Bohnet: "Abends und am Wochenende
reicht der 30-Minuten-Takt nicht mehr aus. Denn auf der B 56 zwischen Bonn und
Siegburg brummt es Tag und Nacht."
 

Dampfsonderzug mit 18 316 am Samstag, dem 22.4.

DFR 80730
10.02 Weilerswist
10.12 Euskirchen an
In Euskirchen eine Stunde Aufenthalt, u.a. zum Wasserfassen.
Von Euskirchen bis Jünkerath kommt eine 294er als Schiebelok dazu
11.12 Euskirchen ab
11.32 Mechernich
11.45 Kall
12.21 Schmidtheim
 

[19.04.2000]

Strecke Andernach - Mayen:

Am 15. Mai nimmt die TransRegio den Probetrieb mit RegioShuttles auf. Im Bahnhof Mayen Ost wird der Betriebshof "Depot Mayen" gebaut. Gleis 1, 4, 7, 8 und 9 verschwinden. Der Aufgang zu Gleis 1 ist unten in der Unterführung bereits zugebaut und die Türen am Ausgang oben auf dem Bahnsteig bereits verschlossen.
Wahrscheinlich wird zwischen Mayen Ost und Mayen West ein neuer Haltepunkt errichtet.
Ironie des Schicksals: Während im alten Ringlokschuppen des ehemaligen Bw's Mayen heute Skatturniere und andere Veranstaltungen stattfinden, baut die TransRegio gegenüber des Empfangsgebäudes eine Lokhalle (Depot Mayen).
Am 28. Mai gibt es kostenlose Schnupperfahrten auf der Strecke, am "Kaiserbahnhof" in Niedermendig findet ein Bahnhofsfest statt.
Presseberichte siehe STRECKEN.

An der Rampe (Gleis 6?, in der Nähe des Anschluss Adorf) stand heute ein mit Holz beladener offener Güterwagen.

Das im Januar und Februar noch täglich mit ca. 4-5 Wagen bediente Industriestammgleis in Kaisersesch ist wohl seit März stillgelegt. Vielleicht schafft die TransRegio hier auch eine Wiederaufnahme des Güterverkehrs?
 

[14.04.2000]

Reaktivierung der Oleftalbahn

Die Christdemokraten sind gegen die Reaktivierung der Oleftalbahn (s. STRECKEN). Hoffentlich gibt es dafür bei der nächsten Wahl die Quittung...
 

[12.04.2000]

VERKEHR 

Schienenstränge zu Radwegen 

Von Bitburg aus werden Radler schon bald auf eigenen Wegen bis zur Mosel und in die Verbandsgemeinde Irrel fahren können 

Von unseren Redakteuren LARS ROSS und ILSE ROSENSCHILD

 Teile der alten Bahntrasse werden in Bitburg und der VG Bitburg-Land zu Radwegen umgebaut.. Foto:Patrick Lux 
BITBURG/IRREL. Radfahrer können sich freuen. Wenn alles klappt, können sie vom Spätsommer an im Nimstal kräftig in die Pedale treten. Am heutigen Mittwoch findet der Spatenstich für den Teilabschnitt zwischen Bitburg und Alsdorf statt. 

Zwar sind die Verträge zwischen den Kommunen und der Deutschen Bahn - die Bahn überlässt den Gemeinden den Radweg zur Nutzung, die Flächen bleiben aber in ihrem Eigentum - noch nicht unterschrieben, doch in der VG Bitburg-Land sieht man zumindest für die Kommunen darin kein Problem. Nach Ansicht von Pressesprecher Ralph Schmitz gibt es klare, mündliche Absprachen.

Und: Schließlich ist der Bund der Träger der Baulast und trägt damit auch einen Löwenanteil der Baukosten. Von 900 000 Mark, die der Abschnitt von Bitburg nach Alsdorf laut Straßenverkehrsamt Gerolstein kosten soll, fließen 730 000 Mark aus Bundesmitteln.

Das liegt daran, dass der Radweg über weite Strecken entlang der E 29 auf der ehemaligen Bahntrasse verlaufen soll. Die Strecke verläuft von Bitburg über Masholder, Messerich nach Niederstedem bis zur Ortslage Wolsfeld. Auf Gemeindestraßen geht durch die Ortslage über einen Wirtschaftsweg nach Alsdorf.

In einem späteren Bauabschnitt geht es dann weiter nach Minden in Richtung Grenze. Der Verkehrsweg soll auch Anbindung an das luxemburgische Radwege-Netz finden. Verbandsbürgermeister Hans Michael Bröhl geht davon aus, dass die Radler auf die Fortsetzung nicht lange warten müssen. Die Streckenführung liegt fest, der Grunderwerb ist abgeschlossen. Noch hapert's am Geld. 1,4 Millionen soll der zweite Teilabschnitt kosten. Anders als im ersten Streckenabschnitt sollen dort keine Bundesmittel fließen. Bröhl hofft allerdings auf eine 85-prozentige Förderung durch das Land. Im kommenden Jahr soll der Radweg bis Minden fertig sein.

Ebenfalls spätestens bis zum Beginn der Saison 2001 sollen Radler auch bequem und sicher von der Mosel bis nach Bitburg fahren können. Davon, dass der Radweg durchs Kylltal bis Erdorf und von dort nach Bitburg bis zum Frühling kommenden Jahres fertig sind, ist Harald Enders vom Straßen- und Verkehrsamt Gerolstein überzeugt. Das nötige Baurecht ist geschaffen, und auch die Finanzierung des Teilstücks von Auw an der Kyll bis Bitburg-Masholder - dieser Projektabschnitt kostet etwa 4,8 Millionen Mark - ist unter Dach und Fach. »Die noch offenen Aufträge werden im April ausgeschrieben«, sagte Enders gegenüber dem Trierischen Volksfreund.

Mehr Sicherheit auch für Fußgänger 

Inzwischen ist der Weg fertig bis etwa 400 Meter vor Philippsheim. Auch ein Stück zwischen Erdorf und der B 50 hat schon fast seine endgültige Gestalt und wird bereits von Spaziergängern genutzt. Im Stadtgebiet Bitburg wird der Radwegebau an einigen Stellen auch Fußgängern nützen. So soll die Albachstraße nahe der Einmündung des Ostrings dort, wo heute noch Schienen liegen, künftig sicher von Radlern und Wanderern unterquert werden können. Auch die Eisenbahnbrücke über die B 257 bei Masholder soll von Radfahrern genutzt werden. Enders hofft, dass die Verbindung Mosel-Bitburg-Irrel schon Ende des Jahres weitgehend fertiggestellt ist.

© Copyright 2000 Trierischer Volksfreund
 

[11.04.2000]

Euskirchen ...

... hat neue Prellböcke bekommen, die noch nicht eingebaut wurden und derzeit fotogen in grau/gelb (aber wahrscheinlich kein Fotoanstrich) in der Nähe der Gleiswaage stehen. Sie tragen bereits die Nummern der Gleise, für die sie bestimmt sind.

Wegen der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes und der Bahnhofstrasse (genau so eine Verschwendung von Steuergeldern wie der Ringschluss) wurde in Höhe des ehemaligen Wasserturms der Bahndamm angebaggert. Bis zur Fertigstellung der neuen Betonstützmauer wurde der Prellbock von Gleis 47 um 50-100 m vorverlegt (vmtl. aus statischen Gründen) und die Nutzlänge des Gleises somit verkürzt.

Ein Neitec steht auch meistens auf dem Bahngelände.

Den abendlichen Güterzug nach Köln führte heute 215 031.
 

Neitec

Neitec auch in neuer Farbgebung und neuer BR 612 unterwegs,
gesichtet 11.4. in Oberbettingen. 12:33 x mit RB von SGR nach KJU.

CM
 

[04.04.2000]

"Pendolino"

Neitec in alter Farbe (BR 611) wieder unterwegs, gesichtet heute 03.04. gegen 19:00 Uhr bei Satzvey Richtung Euskirchen, zwei Einheiten.
Lothar Peter

Die Fahrzeuge hat Norbert Lammertz heute morgen, ca. 6.30 Uhr in Euskirchen am Lokschuppen gesichtet...

Stand 15.30 Uhr:
611 014-2/611 514-1 steht im Lokschuppen
611 018-3/611 518-2 draussen abgestellt.

611 xxx-x mit Messeinrichtungen passierte Kierberg in Richtung Köln um 14.29 und in Richtung Euskirchen um 15.18.
 
 

[01.04.2000]

DB AG nahm Betrieb auf der Oleftalbahn wieder auf!

Am Freitag, den 31.03.2000 hat die Deutsche Bahn AG überraschend den Personenverkehr zwischen Kall und Hellenthal wieder aufgenommen. Da bei der Bahn immer noch Mangel an Talenten herrscht, sind die Züge bis auf weiteres mit Loks der Baureihe 215 bespannt.
Die verkehrsrote 215 026-6 sollte eigentlich zusammen mit drei Wagen für den Frühzug am 1.4. in Hellenthal verbleiben, musste dann aber wegen eines Defekts wieder mit nach Kall (und weiter nach Köln) genommen werden.
 

In Höddelbusch wurde der Zug extra bis an die Rampe zurückgesetzt, um den Fahrgästen das Einsteigen zu erleichtern. Das wirkt sich natürlich negativ auf die Fahrzeiten aus. Neue Bahnsteige sind in Höddelbusch erst für das Jahr 2001 geplant.
 

RB 01042 kurz vor Anstois.
 

Sparen für die Aktionäre: Beispiel Zülpich
 

Nachdem der Gleisum- bzw. -rückbau in Zülpich aus Geldmangel gestoppt wurde, versucht die DB AG nun, durch die Verwendung eines Gabelstablers im Rangiereinsatz jährlich 15-20.000 DM einzusparen. Firmen, die ihre Wagen per Stapler direkt in Euskirchen abholen, werden besonders günstige Tarife geboten. Der ersten Firma, die sich ausschliesslich für Strassentransporte entscheidet, schenkt die DB AG einen LKW (mit BahnTrans-Reklame).