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NACHRICHTEN: 02/2000



[21.02.2000]

Eifelbahn e.V.

Am Samstag, den 18. März 2000 findet im Gasthaus Stritzke (Bahnhofstr. 10, 54570 Pelm)
die Jahreshauptversammlung des Eifelbahn e.V. statt.
 

294 389

294 389-2 (vorher: 290 389-6)
Hersteller: MAK
Fabrik-Nr. 1000 664
Baujahr 1974
 

Neues aus EU

Mechernich. - Die ca. 17-minütige Verspätung des ersten Zuges ab Mechernich
am gestrigen Sonntag (20.2.) hatte eine banale Ursache. Der Wagen des Fdl sprang
nicht an, sodass er nach mehreren vergeblichen Startversuchen schliesslich ein Taxi
nehmen musste. Der Zug soll aber vorher schon 10 Minuten Verspätung gehabt haben...

Euskirchen. - In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Vandalen an der alten
Dieseltankstelle gezündelt. Der Wetterschutz aus Kunststoff geriet in Brand...

Euskirchen. - Heute (Montag) morgen - ca. 5.00 Uhr - gab es einen Kabelbrand bei
einem Talent, der nach Entdecken noch zur Rampe an der Güterabfertigung gefahren
wurde. Die Feuerwehr hatte nach ihrem Eintreffen dort nicht mehr viel Arbeit, da das
Feuer fast schon zu Ende war...

Satzvey. - Gegen 7.00 Uhr wurde an der Eifelstrecke bei Satzvey ein Toter gefunden
und die Strecke vorübergehend gesperrt. Wahrscheinlich handelt es sich wieder einmal
um einen Selbstmörder, dem keine andere Möglichkeit für seinen Freitod eingefallen ist
als die Bahn...

Euskirchen. - An der Ladestrasse wurde Nadelholz aus Büllingen entladen, das
möglicherweise über Aachen nach Euskirchen gelangt ist. Hier werden aber auch öfters
Eichen- und Buchenstämme verladen, die für eine Fabrik in Köge / DK bestimmt sind...

Meckenheim. -  Wenn wir schon beim Thema Holz sind: Die Fa. Holz-Blum mit
Gleisanschluss in Meckenheim-Merl hat heute Mittag einen Wagen zugestellt bekommen.
 

Jörg Seyfferth

Jörg Seyffert hat Infos zu seinen Sonderfahrten verschickt:

22.04.2000: Mit Volldampf in den Frühling. Grosse Sonderfahrt ab Köln mit der
legendären Dampflok 18 316 in der Eifel, entlang der Mosel und am Rhein (ab 129,50 DM)

27.04.-01.05.2000: Im Rheingold-Express zum Dampflokfest nach Dresden.
Grosse Dampfzug-Fahrt von Köln nach Dresden (ab 895,00 DM)

30.09.2000: Fotofahrt durch die Eifel. Stilechte Fototour mit Köf II und VB 98
(120,00 DM, Autobegleiter 30,00 DM)

Infos im Internet unter www.arbeitskreis-eifelbahnen.de
 
 

[15.02.2000]

Termine der anstehenden Gleis-und Weichenerneuerungen im Netzbezirk Bonn

Der Netzbezirk Bonn ist zuständig für

- die Eifelbahn von Hürth-Kalscheuren bis km 79,120 (Landesgrenze bei Dahlem)

- die Rheinstrecke von Hürth-Kalscheuren bis km 44,165 (Bf. Neuer Weg) [Landesgrenze zwischen Bonn-Mehlem und Rolandseck]

- die "Voreifelbahn" von Bonn bis Euskirchen

- die "Bördebahn" von Bubenheim km 4,070 bis Euskirchen (von Düren bis Zülpich stillgelegt und keine Unterhaltung mehr)

- die "Erfttalbahn" von Euskirchen bis Bad Münstereifel

- die "Oleftalbahn" von Kall bis Hellenthal (von Hellenthal bis Höddelbusch stillgelegt und keine Unterhaltung mehr).
 

Vorgesehene Termine:

Gleiserneuerung Kreuzweingarten - Arloff km 7,670 - 9,200 mit Rückbau der noch in Arloff liegenden Weichen 1 + 6 an den Wochenenden 01.-03.04.2000, 08.-10.04.2000, 15.-17.04.2000, jeweils mit Schienenersatzverkehr

Gleiserneuerung Roisdorf Gleis 2 (963 m) am 02.-19.05.2000

Gleiserneuerung Odendorf Gleis 3 (mit Kampfmittelräumung) von 29.05-01.07.2000

Gleiserneuerung Mechernich - Satzvey km 43,128-40,855 (Gleisumbauzug) von 03.-21.07.2000

Weichenerneuerung Bf. Derkum W4 und Rückbau W 7 von 04.-08.09.2000

Gleiserneuerung Bf. Neuer Weg Gleis 43 (845 m) von 17.-22.09.2000

Gleiserneuerung Kalscheuren Gleis 10 (Verbindung Eifelbahn - Rheinstrecke) von 06.-10.11.2000

Weichenerneuerung Bf. Neuer Weg W64 11.-13.11.2000

Weichenerneuerung Bf. Neuer Weg W67 18.-19.11.2000

Weichenerneuerung Kottenforst - Meckenheim W100 (Anschlußweiche Industriepark Kottenforst) 20.-24.11.2000

Weichenerneuerung Bf. Neuer Weg W65 02.-04.12.2000

Weichenerneuerung Bf. Neuer Weg W66 09.-11.12.2000
 

Es ist auf Grund der angespannten Finanzlage möglich, dass - wie in Zülpich geschehen -
die Termine verschoben werden bzw. ausfallen, also alle Angaben wie immer ohne Gewähr!
 
 

[14.02.2000]

Lichtraumprofil-Messzugs. FOTOS
 
 

[13.02.2000]

Brühl

In Brühl wurden 64 m Schienen in Gleis 2 ausgewechselt, da sie aufgrund des Unfalles verbogen waren.
Die (Unfall-)Weiche 48 wurde mit Ultraschall auf Beschädigung geprüft (keine Schäden). Sie wird aber
wahrscheinlich nicht mehr benötigt, da die Stützmauer und das Gleis 3 vollständig zerstört ist.
Zur Zeit wird geprüft, ob man auf Gleis 3 verzichten kann, da es ohnehin zurückgebaut werden sollte,
wenn die Rhein-Main ICE-Trasse in Betrieb geht.
 

Zülpich

Die neuen Weichen, die eigentlich in Zülpich eingebaut werden sollten, wurden zum teil storniert (Geldmangel).
Die Stumpfgleise sollen verschwinden. Gleis 1 soll abgebunden werden, aber liegen bleiben.
Aber vorerst ist alles bis auf weiteres gestoppt. Noch gibt es keinen Termin, wann es weiter geht.
 

Strecke Bonn - Euskirchen

Der Ausbau des Abschnitt Bonn-Rheinbach (Kottenforst - Witterschlick - Bonn-Duisdorf) ist abhängig
von der Finanzierung (Land NRW + Bund), solange die nicht genehmigt ist, wird sich nichts tun.
 

[10.02.2000]

Besondere Züge

ICT von Trier nach Minden am 11.2. und Messfahrten mit Limez 1 und Limez 2 von Euskirchen nach Kall
und von Kall nach Kalscheuren am 14.2. s. TERMINE

In eigener Sache

Zur Zeit steht kein Webspace mehr zur Verfügung (40 MB voll), ich habe erst einmal einen grossen Teil
der Bilder gelöscht. Wird wohl noch eine Weile Chaos herrschen...
 

[08.02.2000]

Transrapid

Nach Transrapid-Aus
Schröder für Ausbau der Bahnstrecke

Berlin - Nach dem Aus für die Transrapid-Strecke Berlin-Hamburg hat sich Bundeskanzler Gerhard
Schröder (SPD) für einen raschen Ausbau der bestehenden Bahn-Verbindung zwischen den
beiden Städten zur ICE-Strecke ausgesprochen.

Schröder sagte, die Strecke solle möglichst schnell so modernisiert werden, dass eine Fahrzeit von
etwa 90 Minuten erreicht werde. Der Kanzler ließ aber die Frage offen, ob für den Ausbau ein Teil
der eigentlich für den Transrapid eingeplanten 6,1 Milliarden DM genutzt werden sollte. Zu den
Kosten sagte Schröder, Bahn-Chef Hartmut Mehdorn habe von 350 Millionen DM gesprochen.

Der Kanzler sagte weiter, er gehe aber davon aus, dass diese Summe
nicht ausreichen werde. Die Grünen brachten dagegen einen
modifizierten Weiterbau der ICE-Trasse durch den Thüringer Wald ins
Gespräch. Ihr verkehrspolitischer Fraktionssprecher Albert Schmidt sagte,
der Handlungsspielraum beim Bahnbau sei jetzt größer geworden.

Der ADAC wiederum forderte mehr Mittel für das Fernstraßennetz. Das
Verkehrsministerium verwies auf die Aussage von Ressortchef Reinhard
Klimmt, der Bund stehe zu seiner Zusage von 6,1 Milliarden DM auch
für künftige Transrapid-Projekte. (dpa, ap)

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger vom 8.2.2000 (Internet).
 
 

[07.02.2000]

Sonderverkehr wegen Zugunglück in Brühl

Die DB AG setzt zwischen Bonn Hbf und Koblenz Hbf einen
Pendel-InterCity-Verkehr ein. Hier kommen InterCity-  und InterRegio-Wagen
bespannt mit 2 x BR 101 an beiden Zugenden zum Einsatz. So werden Anschlüsse
an die umgeleiteten Fernzüge von Köln über Bonn-Beuel nach Koblenz bzw.
umgekehrt gegeben.
Im Nahverkehr fahren die Züge aus Richtung Koblenz kommend bis Bonn Hbf,
zwischen Bonn und Sechtem verkehrt der Talent ausser Plan.
Ab Sechtem sowie in Gegenrichtung besteht Schienenersatzverkehr
mit Bussen über Brühl in Richtung Köln. Außerdem verweist die Bahn auf die
Straßenbahnlinien 16+18 zwischen Köln und Bonn, die nun öfters verkehren
als sonst und in denen auch der DB-Fahrausweis gilt.
 

101 092-5
 

Oleftalbahn

Vor kurzem fuhr ich auf der B265 zwischen Schleiden und Hellenthal. Hier
wurde die Straße zwischen Schleiden (ehemaliger Bahnhof) und Blumenthal
(Firma KEWO) mit einer neuen Teerdecke und einem Kreisverteiler versehen.
Mit Schrecken musste ich feststellen, dass der Bahnübergang kurz vor
Blumenthal bei der Firma KEWO einfach überteert wurde. Nur die
Schienenoberfläche ist noch zu sehen, aber ein Zug könnte hier vorerst nicht
mehr verkehren. Außerdem fehlen an den Bahnübergängen in Richtung Hellenthal
teilweise die Blinklichter der Blinklichtsicherungsanlagen!
Ob DB-Netz darüber unterrichtet ist ?

Norbert
 

Zugunglück in Brühl

Zugunglück: 60 Retter aus dem Kreis halfen
Lokführer liegt im Euskirchener Marienhospital

Von Peter W. Schmitz

Kreis Euskirchen/Brühl. Bei dem schweren Zugunglück im Bahnhof von
Brühl sind in der Nacht zum Sonntag mindestens neun Menschen ums
Leben gekommen. Der Nachtexpress von Amsterdam nach Basel mit
etwa 300 Fahrgästen aus aller Welt entgleiste kurz nach Mitternacht im
Bereich einer Baustelle.

Der Lok-Führer, der in der psychiatrischen Abteilung des Euskirchener
Marien-Hospitals liegt, fuhr nach offizieller Darstellung mit 122
Stundenkilometern auf eine nach links gestellte Weiche. Nach Angaben
von Polizeieinsatzleiter Winrich Granitzka wurden am Sonntagabend
noch 22 Menschen vermisst.

Unmittelbar vor dem Unglück passierte der D-Zug 203 nach offizieller
Darstellung eine Baustelle mit den erlaubten 40 Stundenkilometern.
Warum der 28 Jahre alte Lokführer dann im Bahnhofsbereich auf 122
Stundenkilometer beschleunigte, bevor er an die Weiche kam, war
gestern ungeklärt.

Granitzka sagte, der Lokführer werde mit schwerem Schock stationär in
Euskirchen behandelt. Dr. Steidele wollte auf Anfrage der "Rundschau"
keinerlei Angaben zum Zustand des Mannes machen. "Ich unterliege
der ärztlichen Schweigepflicht und sage kein Wort", erklärte er gestern
lediglich.

Der Lokführer habe, so Granitzka, nach ersten Angaben die Aussage
verweigert und lediglich erklärt, er habe die Weiche auf sich zurasen
sehen. Dann sei der Zug schon abgehoben.

Im Einsatz waren auch 60 Helfer aus dem Kreis Euskirchen. Sie
behandelten den Führer des Unglückszuges vor Ort aber definitiv nicht.
Das erklärte Udo Crespin, Chef der Euskirchener Rettungsleitstelle,
gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Der 28-Jährige sei auch nicht von
Euskirchener Kräften ins Marien-Hospital gefahren worden.

Gestern Abend wurde darüber spekuliert, warum der Lokführer
ausgerechnet in die Kreisstadt und nicht in näher gelegene Kliniken des
Erftkreises oder nach Köln gebracht wurde.

Zwei Varianten sind denkbar. Zum einen könnte es sein, dass die Kölner
Einsatzleitung den Mann zunächst aus der Schusslinie bringen wollte.
Möglich ist aber auch, dass der Lokführer aus der hiesigen Region
stammt.

Um 1.36 Uhr wurde jedenfalls am Sonntagmorgen auf der Euskirchener
Leitstelle Alarm ausgelöst. "Die Kollegen des Erftkreises haben uns als
Verstärkung angefordert." Sofort seien zwei Rettungswagen und ein
Notarztwagen in die Schlossstadt geschickt worden.

Wenig später seien auch zwei Einheiten der schnellen Einsatz-Gruppe
(SEG) mit 12 Rettungswagen zum Unfallort ausgerückt. Mit von der
Partie war auch die leitende Notärztin Gisela Neff. In Brühl wurden die
Euskirchener von einem Lotsen zu ihrem Einsatzort gebracht.
Gemeinsam mit Rettern aus dem Rhein-Sieg-Kreis zeichneten die
Euskirchener Retter für einen eigenen Abschnitt verantwortlich.

Vor Ort kümmerten sie sich um 13 zum Teil schwer verletzte Passagiere.
Darunter seien auch laut Crespon drei Kinder gewesen. Die Verletzten,
sie kamen vorwiegend aus Japan und den Vereinigten Staaten, wurden
nach der medizinischen Erstversorgung durch die drei Euskirchener
Notärzte und 24 Rettungsassistenten in die Krankenhäuser nach
Euskirchen, Mechernich und Schleiden gebracht.

Crespin äußerte sich im "Rundschau"-Gespräch lobend über die
Organisation am Unfallort. Dort sei mit Hochdruck und völlig konzentriert
gearbeitete worden. "Die Not schweißt zusammen."

Quelle: Kölnische Rundschau vom 8.2.2000 (Internet)
 

Am 07.02.2000 fand eine Überführungsfahrt eines ICE-TD über die Eifelstrecke
von Köln nach Trier statt. Abfahrt in Euskirchen war 16.35 Uhr (Autobahnbrücke
bei Burg Veynau: 16.40 Uhr) und in Jünkerath 17.20 Uhr.
 

[06.02.2000]

Zugunglück in Brühl

Die traurige Bilanz: vmtl. 7 Tote und über 100 Verletzte, davon ca. 20 Schwerverletzte.
Unfallursache ist möglicherweise Überschreiten der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit,
der Zug wechselte wegen Bauarbeiten auf ein anderes Gleis.
 

Nachtzug D 203 Amsterdam-Basel entgleist. Südlich von Köln ist der Nachtzug D 203 von
Amsterdam nach Basel entgleist. Eine nicht bekannte Zahl von Menschen wurde getötet
und weitere verletzt.

Ein Sprecher der Feuerwehr sprach von Toten, konnte aber keine genaueren Angaben machen.
Ein Bahnsprecher sagte, der Nachtzug von Amsterdam nach Basel sei kurz nach Mitternacht im
Bahnhof von Brühl (Erftkreis) entgleist. Die Lokomotive und mehrere Waggons des niederländischen
Zuges seien umgestürzt.

Quelle: 3sat Videotext.
 

Transrapid

Transrapid Hamburg - Berlin vom Tisch

Die Transrapidstrecke zwischen Hamburg und Berlin wird nicht gebaut.

Das teilte Verkehrsminister Klimmt am Samstag nach einem Spitzengespräch in
Frankfurt auf n-tv mit. Stattdessen solle nun nach einer Alternativstrecke
in Deutschland gesucht werden. Die Bahn habe zwischen Hamburg und Berlin nicht
wirtschaftlich verkehren können. Das sahen alle Beteiligten gleichermaßen.

Für die Planung der Magnetschnellbahn sind bereits rund 340 Millionen Mark
aufgewendet worden.

Quelle: n-tv Videotext
 

[05.02.2000]

Unfall in Erftstadt

In Erftstadt geriet am 3.2.2000 gegen 20.45 Uhr ein Betrunkener vor die auf Gleis 1
einfahrende RB 11417 von Köln-Deutz nach Gerolstein. Er starb wenig später.
 

[04.02.2000]

Neues aus Zülpich!

Als ich gerade von Köln kam hab ich mich noch mal kurz mit den
Gleisarbeitern im Bhf. Zülpich unterhalten. Die Bauarbeiten sind jetzt
vorläufig abgeschlossen (mangels Geld!). Ist wohl nur zu hoffen das
es so bleibt! Jedoch soll es voraussichtlich  in 2 Wochen weitergehen!
Das Gleis 4 ist jetzt wieder drin, jedoch noch ziemlich schief und die
Steine sind noch nicht richtig verteilt, das bleibt wohl jetzt auch
vorerst so! Wenn wieder Geld bereit steht sollen Gleis 1 und einige
Weichen herausgerissen werden. Ein Gleisarbeiter sagte mir, das die DKB
wohl reges Interesse an der Strecke hat und in irgendwelchen
Verhandlungen steht

Mal sehen, was die nächsten Wochen mit sich bringen!

Stefan Jansen
 

[03.02.2000]

Oleftalbahn: Militärverkehr

Freitag (4.2.) Militärverkehr nach/von Höddelbusch s. TERMINE
 

Strecke Euskirchen - Düren / Bahnhof Zülpich

Korrektur: Gleis 4 in Zülpich wird erneuert, Gleis 1 soll aber verschwinden...

Neue Fotoseite s. FOTOS
 

Bahnhof Zülpich

Zur Nachricht vom 01.02.2000

Richtig ist das die Weichen als Handweichen eingebaut werden sollen.
Die Gleisjoche sind aus Bonn-Duisdorf.

Zur Zeit (Stand 03.02.2000) sieht es allerdings so aus, das die erforderlichen (Geld-)Mittel für
die Maßnahme Bf. Zülpich des Geschäftsbereich Netz (BS Köln) mit sofortiger Wirkung gestoppt
wurden.

Also werden die Arbeiten voraussichtlich am Samstag 05.02.2000 gestoppt.

Da die Gleis- und Weichenanlagen in bedauerlichem Zustand (Schwellenfäule) sind,
ist aber in kürzerster Zeit (Sommer/Herbst) mit Schrittgeschwindigkeit bzw. Sperrung
des Betriebes zu rechnen!
 

Busse

RVK droht, an Feiertagen Linien einzustellen
Für Geisterbusse soll Kreis zahlen

Von Bernd Kehren

Kreis Euskirchen. Die RVK will unrentable Buslinien streichen, wenn der
Kreis nicht dafür bezahlt. Damit will sich der Beirat der
Kreisverkehrsgesellschaft, der gestern morgen tagte, allerdings nicht so
ohne weiteres abfinden. Bis Ende März schon soll er Stellung nehmen.
Der Antrag der RVK war nachträglich auf die Tagesordnungspunkt der
nichtöffentlichen Sitzung gekommen. Eigentlich sollte sie schon gegen
11 Uhr beendet sein, weil anschließend die Sitzung der
Gesellschafter-Versammlung angesetzt war, verschob sich aber wegen
des brisanten Punktes bis gegen 11.30 Uhr.

Die RVK erklärte in ihrem Antrag, dass eine Reihe von Bussen an
Samstagen, Sonn- und Feiertagen nur äußerst spärlich besetzt sind.
Sollen sie trotzdem erhalten bleiben, so fordert die RVK, soll der Kreis
dafür 335.000 Mark bezahlen.

Im Herbst hatte die RVK an drei Wochenenden Zählungen durchgeführt.
Offenbar fährt demnach eine ganze Reihe von Geisterbussen durch die
Gegend. Die RVK kam deshalb zu dem Schluss, dass alle Busse, in
denen weniger als fünf Leute sitzen, nicht mehr fahren sollen, falls der
Kreis nicht zahlt.

Im Beirat war man sich einig, dass erst einmal über das
Zustandekommen der Summe in Höhe von 335.000 Mark gesprochen
werden muss. Kritisiert wurde auch, dass die RVK von Montag bis Freitag
Gewinne einfährt. Da sie aber schließlich eine Konzession besitze,
müsse sie auch unrentable Zeiten in Kauf nehmen. Zudem müssten
zumindest Gewinn- und Minusfahrten gegeneinander aufgerechnet
werden, schließlich könne sich die RVK nicht nur die Rosinen
herauspicken.

Eine erforderliche Grundversorgung der Kommunen würde überhaupt
nicht berücksichtigt. Hochgradige Auslastungen beim Schülerverkehr
seien zu beobachten, die der RVK viel Geld einbringen würden. Dies
müsse gegengerechnet werden, ehe man von defizitären Linien
spreche.

Die Geschäftsführung der Kreisverkehrsgesellschaft wird am 9. Februar
mit der RVK ein Gespräch führen.

Quelle: Kölnische Rundschau, 3.2.2000 (Internet: www.rundschau-online.de).
 

Unfall in Siegburg

Übergang Hohenzollernstraße 36 Minuten dicht
Pkw zog Straßenbahn morgens aus Verkehr

tr Siegburg. Mit einer Straßenbahn der Linie 66 (Bonn - Siegburg und
zurück) kollidierte gestern gegen 7.30 Uhr der Opel einer Autofahrerin
(45) auf dem Bahnübergang Hohenzollernstraße in Siegburg. Durch die
Wucht des Aufpralls wurde der Pkw völlig demoliert. Auch an der
Straßenbahn entstanden so schwere Schäden, dass sie, wie die Bonner
Stadtwerke mitteilten, "zunächst nicht weiter fahren konnte". Während
der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die
Hohenzollernstraße komplett gesperrt.

Die anderen Straßenbahnen der Linie 66 machten daher zunächst an
der Haltestelle Mülldorf kehrt; an den Haltestellen Bahnhof und Zange
standen Busse für die Fahrgäste bereit. Außerdem bestand die
Möglichkeit, "auf die Linie 640 umzusteigen", teilten die Stadtwerke
mit. Um 8.06 Uhr passierte dann die Linie 66 wieder fahrplanmäßig die
Unfallstelle. Die Frau und die Passagiere der Straßenbahn blieben beim
Crash unverletzt. Über die Unfallursache liegen noch keine Erkenntnisse
vor. Im Polizeibericht heißt es lediglich: "Die Lichtzeichenanlage des
Überganges funktionierte bei der Unfallaufnahme einwandfrei."
Sachschaden: 20 000 Mark.

Quelle: Rhein-Sieg Rundschau, 3.2.2000 (Internet: www.rundschau-online.de).
 

KVB bestellen 55 Stadtbahnen "K 5000"

Größter Auftrag, der jemals in Deutschland vergeben wurde - Vertragsunterzeichnung
KVB ordern neue Bahnen für 450 Millionen Mark

Von Susanne Happe

Die Herren sparten nicht mit Superlativen. Von einer "neuen Ära" nicht
nur in Köln, sondern "im Öffentlichen Nahverkehr allgemein" schwärmte
Dr. Erhard Schrameyer, Sprecher der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB).
Peter Witt, Präsident von Bombardier Transportation, sprach vom
"größten Auftrag, der in Deutschland jemals für Straßenbahnen
vergeben worden ist". KVB-Technik-Vorstand Dr. Wolfgang Meyer setzte
noch einen drauf und präsentierte ein "in der Tat epochales Ereignis" -
kein Wunder, wenn "der beste Stadtbahn-Betreiber mit dem besten
Hersteller" kooperiert.

Der "beste Stadtbahn-Betreiber" bestellte gestern 55 Stadtbahnen "K
5000" bei Bombardier. Gleichzeitig wurde eine Option für weitere 91
Bahnen vereinbart. Alles in allem ein 450-Millionen-Auftrag. Pro
Stadtbahn liegen die Kosten bei rund drei Millionen Mark. Die erste
Bahn soll im September 2001 geliefert werden, bis November 2002 die
gesamte erste Rate von 55. Das letzte der 146 Fahrzeuge soll dann im
Dezember 2006 an den Start gehen. Bombardier Transportation hat
nach europaweiter Ausschreibung den Zuschlag bekommen. Gestern
wurde im Hotel Maritim der Vertrag unterzeichnet. Die Firma Siemens
geht leer aus. Sie zeichnet für den mit Pannen behafteten City-Sprinter
verantwortlich. Unter anderem waren 70 Fahrgäste bei einem Unfall
verletzt worden, nachdem das Bremssystem ausgefallen war. Was mit
den zwei City-Sprintern passiert, die im Besitz der KVB sind, vermochte
Schrameyer nicht zu sagen: "Es werden Gespräche geführt."

Einsatz auf der Nord-Süd-Strecke

Zur neuesten Errungenschaft, die von der Bombardier
Transportation-Konzerntochter Talbot in Aachen produziert wird: Der K
5000 wird im Hochflur-Betriebsteil der KVB in Nord-Süd-Richtung
fahren. Er soll 50 alte Bahnen aus den 60er Jahren ersetzen. Die
werden bisher auf den Linien 5, 6 und 12 eingesetzt. Später werden
zusätzliche Fahrzeuge auf neuen Strecken verkehren, beispielsweise in
der geplanten Nord-Süd-U-Bahn. KVB-Vorstand Dr. Meyer wies darauf
hin, dass die Bahnen von Bombardier mit einem Gewicht von rund 36,5
Tonnen etwa 1,5 Tonnen leichter als die des nächsten
Konkurrenz-Angebots seien. Bei einer Laufzeit von 30 Jahren und
gefahrenen 3,6 Millionen Kilometern spare das pro Zug allein 14
Millionen Mark Stromkosten.

Es werde nicht noch einmal eine so umfangreiche Testserie geben wie
mit dem City-Sprinter. Aber die dort gesammelten Erfahrungen seien
auch in die Entwicklung des K 5000 eingeflossen. Die Stadtbahnen der
neuen Generation sind maximal 29 Meter lang, können 186 Fahrgäste
auf einmal chauffieren, die von 90 Zentimeter hohen Bahnsteigen
stufenlos einsteigen können. Die Sicherheitssysteme des Vorgängertyps
K 4000 wird von der Düsseldorfer Firma Kiepe auf den neuen Typ
übertragen. In den Bahnen ist der serienmäßige Einbau einer
Innenraum-Überwachung ebenso vorgesehen wie der Einbau von
Notrufstellen. Die Züge sollen "klimatisiert" werden: Die Innentemperatur
kann bis zu drei Grad niedriger als die Außentemperatur eingestellt
werden. In 15 Bahnen sollen Fahrgastzählgeräte installiert werden. Das
bedeute nicht, dass das "intelligente Ticket" gestorben ist, betonte
Meyer.

Bevor der erste "Hochflur-Stadtbahnwagen K 5000" auf die Schiene
geht, soll er 10.000 Kilometer absolviert haben. Die folgenden Bahnen
werden erst dann starten, wenn sie 2000 Kilometer Testfahrt hinter sich
haben. "95 Prozent der neuen Fahrzeuge sollen ständig einsatzbereit
sein", versicherte Meyer, "wir streben an, zwischen zwei Auswechslungen
eine Fahrstrecke von 50.000 Kilometern zu erreichen - normalerweise
liegen dazwischen nur 25.000 Kilometer."

Quelle: Kölnische Rundschau, 3.2.2000 (Internet: www.rundschau-online.de).
 

[01.02.2000]

Die Bahn kommt: Bahnhof Zülpich

In Zülpich wurde gestern mit Rück- und Umbaumassnahmen begonnen.
Gleis 1 und 4 werden verschwinden, sehr wahrscheinlich auch die Stumpfgleise
9, 10 und 11. Wer in Zülpich also nochmal einen Zug auf Gleis 1 fotografieren möchte,
der muss sich beeilen! Die verbleibenden Weichen werden durch ortsbediente Weichen
(Handweichen) ersetzt [man sieht, die DB AG bedient sich modernster Technik].
Gleis 4 ist bereits ausgebaut, die Gleisjoche mit Holzschwellen liegen zum Abtransport
bereit. Zum Austausch anderer Gleisabschnitte wurden gebrauchte Gleisjoche mit
Betonschwellen nach Zülpich gebracht (aus Bonn-Duisdorf), auch einzelne Betonschwellen
sowie Gleise und Befestigungsmaterial liegen bereit.

Die Schranken am Bahnübergang Römerallee können seit längerem nicht mehr vom
Stellwerk Zf aus bedient werden, das Gebäude wird möglicherweise abgerissen.
Nachdem das Dach des sich in Privatbesitz befindlichen Stellwerks Zo durch Brand
zerstört wurde, verfällt das Gebäude durch Vandalismus und Witterung immer mehr.

Erst nachdem die Üg von Zülpich zurück in Euskirchen ist, kann der Az nach Zülpich.
Heute fuhr 212 024-4 (Darmstadt) mit ca. 15 Wagen (etwa zur Hälfte jeweils Flachwagen
und Schotterwagen (Schotter aus Birresborn?) sowie einem ...wagen) ca. 14.35 ab Euskirchen.
Etwa um 14.00 Uhr riss bei der Lok die Kardanwelle, der Zug kam durch den eigenen Schwung
noch gerade über den Bü in km 20,588 und blieb bei km 20,2 kurz vor dem Stellwerk Zo liegen.
In Opladen wurde eine Hilfslok angefordert. Lok- und Az-Führer wurden gegen 15.45 Uhr mit
einem Fahrzeug der Gleisbautruppe nach Euskirchen gebracht, die etwa um 16.40 mit
212 057-4 von Euskirchen nach Zülpich zurückfuhren.

Die Umbauarbeiten werden etwa drei Wochen dauern. Zweck der Aktion ist das Einsparen
von Weichen und somit von Kosten. Anstatt schlechte Abschnitte der Strecke auszubessern,
wird wieder einmal nur Geld für den Rückbau ausgegeben...