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NACHRICHTEN: 01/2000



[31.01.2000]

Bahnhof Zülpich

Hallo Zusammen!

Als ich heute gegen 20 Uhr am Bhf Zülpich vorbeikam, waren die
Gleisbauarbeiten noch im vollen Gang, das Gleis 4 ist bereits
vollständig entfernt und wird wohl auch nicht wieder eingebaut.
An Gleis 1 befindet sich ein Güterzug mit Flachwagen.

Das, ganz aktuell aus Zülpich!

Stefan Jansen
 

[29.01.2000]

Eisenbahnromantik

Am Sonntag, den 5. März 2000 sendet der SWR um 17.45 Uhr eine
Eisenbahn-Romantik-Sendung mit dem Titel: Dampf über den Eifelvulkanen.
Bericht vom Plandampf und Dampfloktreffen im September 1999 in Gerolstein.
 

[28.01.2000]

Bahnhof Zülpich

Im Februar (ab 31.01.2000 Gleis 4) werden im Bf. Zülpich umfangreiche Gleisbauarbeiten stattfinden.
Teilweiser Rück- und Umbau von Weichen und Gleisen.
Die Weichen 1 und 2 fallen ersatzlos weg, Fahrtmöglichkeit nur noch Richtung Anschlussgleis (Walon + Zülpich-Papier).
Diese Umbauarbeiten werden zur Folge haben, das die Strecke Düren - Euskirchen
nicht mehr durchgängig befahrbahr sein wird!
 

[27.01.2000]

Schienenverkehr soll ausgebaut werden

Ankündigung des Bahn-Chefs, Spätzüge durch Busse zu ersetzen, lässt
sich in NRW nicht umsetzen - Auch an Ahr von Stilllegung keine Rede

Von Johannes Seiler

Region. 50 Millionen Zugkilometer will die Deutsche Bahn AG in den nächsten
fünf Jahren auf unrentablen Strecken einsparen, kündigte Vorstandsvorsitzender
Hartmut Mehdorn an. Ist von den Sparplänen auch die Region
Bonn/Rhein-Sieg/Ahr betroffen? Nein, versicherten Bahn und VRS am Dienstag
dem General-Anzeiger. Bei den Fahrplänen für die Zugstrecken zwischen Köln,
Remagen, Euskirchen und Windeck werde sich nicht viel ändern. Auch das
derzeitige Angebot der Bahn für die Fahrgäste der Ahrtalbahn und der
Siegtalbahn bleibe bestehen.

Auf der Ahrtalbahn sollen keine Züge eingestellt werden. Im Gegenteil:
Der "Talent", hier bei der Vorstellung im vergangenen Jahr mit Landrat Joachim
Weiler (r.), soll bald an der Ahr fahren. Foto: Vollrath

DB-Chef Hartmut Mehdorn hatte angekündigt, in den
kommenden fünf Jahren etwa sieben Prozent der Zugkilometerleistung von
Bussen aufs Abstellgleis rollen zu lassen. Dieses Vorhaben lässt sich
zumindest in Nordrhein-Westfalen nicht verwirklichen. "Das Bestreben,
Zugkilometerleistung durch Busse zu ersetzen, läuft in Nordrhein-Westfalen ins
Leere. Laut Landesregionalisierungsgesetz dürfen wir von dem für den
Schienenverkehr bestimmten Geld keine Busse bezahlen", erklärte Karl-Heinz
Wolf, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

Mit der teilweisen Verlagerung des Schienenverkehrs auf Busse will Mehdorn die
Wirtschaftlichkeit seines Unternehmens langfristig sicherstellen. Der
Vorstandsvorsitzende der DB hatte angekündigt, in den kommenden Monaten
unter anderem mit den Ländern und den Verkehrsverbünden über
Wirtschaftlichkeit und Attraktivität des Personennahverkehrs sprechen zu wollen.
"Eigentlich müsste der DB bekannt sein, dass wir für die Verlagerung des
Schienenverkehrs auf Busse gar keine gesetzliche Handhabe haben", sagte
Wolf.

Manfred Ziegenrath, Sprecher des DB-Regionalbüros in Düsseldorf schwächte
die Aussagen des Bahn-Bosses ab: "Das sind Visionen und reine
Gedankenspiele." Die Deutsche Bahn fahre im Regionalverkehr lediglich als
Dienstleister auf Bestellung der Verkehrsverbünde und Zweckverbände.
"Deshalb können wir auch nicht sagen, wo eingespart werden soll", erläuterte
Ziegenrath weiter. Dass demnächst Züge gestrichen werden sollen, wies er zurück:
"Ich kann mir drastische Kürzungen nicht vorstellen. Wir sind in Nordrhein-Westfalen
noch in der glücklichen Lage, dass der Regionalverkehr einigermaßen rentabel
über die Runden kommt." Im Gegenteil: Der Schienenverkehr in NRW solle sogar
ausgebaut werden.

Die Ahrtalbahn von Remagen nach Ahrbrück wird ebenfalls in gewohnter
Frequenz verkehren. "Wir haben abgeschlossene Verträge. Zu denen stehen
wir. Es werden weder Strecken stillgelegt noch Züge eingestellt", versicherte
Joachim Künzel, zuständiger Abteilungsleiter für den Fahrplan bei der
DB-Regionalverkehr Rhein-Mosel.

Auch für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg dementiert Karl-Heinz Wolf
mögliche Stilllegungen. Die "Grundleistung" von rund 12,3 Millionen Zugkilometern
jährlich bleibe bestehen. Dafür bekomme der VRS vom Land 192 Millionen Mark im
Jahr.
Inzwischen sei diese Leistung sogar auf 13,5 Millionen Zugkilometer
angestiegen. Wolf: "Der VRS überlegt sogar, ob unter den Gesichtspunkten der
Nachfrage und Wirtschaftlichkeit stillgelegte Strecken wieder reaktiviert werden
können." Laut Wolf wird beispielsweise geprüft, die Olef-Bahn in der Eifel für den
Personenverkehr wieder in Betrieb zu nehmen.

Neue Haltepunkte

Durch die Einführung des integralen Taktfahrplans im vergangenen Jahr seien die
Wartezeiten weiter verkürzt worden. Der Fahrplan gilt zunächst für fünf Jahre. "Da
müssen wir genau hinschauen, ob das rentabel ist", sagte Wolf. Immerhin zahle
das Land dafür jährlich 90 Millionen Mark. Außerdem habe der VRS an
Wochenenden die Schlusszeiten auf Nebenstrecken von 23 auf 24 Uhr und auf
Hauptstrecken von 24 Uhr auf 1 Uhr verlängert. Wegen der "hochbelasteten
Strecken" Bonn-Köln und Köln-Düsseldorf werde derzeit mit dem Land
verhandelt, die derzeit gültige Betriebsruhe zwischen 1 und 4 Uhr morgens zu
liberalisieren und stündlich verkehrende Personenzüge einzusetzen. Wolf hofft
außerdem, dass die parallel zur ICE-Neubaustrecke zum Köln-Bonner Flughafen
führende S-Bahn-Linie Ende 2002 in Betrieb gehen kann.

Auch die Strecke Bonn-Euskirchen soll wie geplant bis Rheinbach zweigleisig
ausgebaut werden und zusätzlich vier neue Haltepunkte bekommen. Zwar
verkehrten derzeit die Züge während der Hauptzeit schon im 15-Minuten-Takt,
doch komme es durch die derzeit noch einspurige Strecke zu Verzögerungen.
"Verspätungen schaukeln sich auf", so der Geschäftsführer. Es werde jedoch
angestrebt, die Strecke sogar bis Euskirchen zweigleisig auszubauen sowie
zwischen Bonn und Rheinbach den Takt in Spitzenzeiten zu verkürzen.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Wolfgang Kaes.

Quelle: Generalanzeiger vom 25.01.2000
 

[25.01.2000]

Bahnunterführung in Scheven

Nun wird sie also doch gebaut, die Bahnunterführung in Scheven. Scheven ist ein kleines Dörflein, eine (relativ schmale) Unterführung existiert schon in der Nähe des Bahnhofs. Der "grosse" beschrankte Bahnübergang ist kameraüberwacht. Übermässigen Autoverkehr kann ich mir hier nicht vorstellen. Also eigentlich eine unnötige Geldausgabe. Aber man will ja wohl auch des Posten des Fahrdienstleiters in Scheven einsparen.
4 Millionen soll sie kosten, was sie dann am Schluss wirklich kostet, weiss keiner. Das Geld hätte man besser für die Reaktivierung der Oleftalbahn eingesetzt...
 

[20.01.2000]

Gemünder Tunnel
siehe PRESSE

Fotofahrt des Eifelbahn e.V. mit VT 95 von Gerolstein nach Pronsfeld und Losheim
Fotos von der Fahrt (von Norbert Lammertz) siehe Homepage des Eifelbahn e.V.
 

[19.01.2000]

Neue Internetadresse der Eisenbahnfreunde Betzdorf e.V.

Hallo,

endlich: Es ist soweit!

Der bereits im Dezember '99 vorgesehene Umzug der Internet-Seiten der
Eisenbahnfreunde Betzdorf e. V. auf die neue Adresse

www.Eisenbahnfreunde-Betzdorf.de

konnte dieser Tage abgeschlossen werden!

Ursprünglich sollten die Seiten ja bereits zum 15.12.99 unter der neuen
Adresse zur Verfügung stehen, doch bei dem momentanen Andrang bei der
Reservierung von Domain-Namen waren selbst meine pessimistischsten
Schätzungen zu optimistisch - es hat nunmehr also fast sechs Wochen
gedauert, bis die Anmeldung und Umstellung vollzogen war.

Ich möchte mich daher für die zeitweilige Nichterreichbarkeit der Seiten
entschuldigen!
Bitte entschuldigen Sie, daß auch nun auf den Seiten einzelne Links nicht
funktionieren bzw. Bilder nicht vorhanden sind. Die Seiten werden zur Zeit
noch weiter überarbeitet - in einigen Tagen wird u. a. auch unser
Sonderfahrtenkalender 2000 eingearbeitet sein!

Weiterhin viel Freude an unseren Seiten und beim surfen im Internet und
natürlich am Hobby "Eisenbahn"!

Mit eisenbahnfreundlichen Grüßen
Frank Becher
Eisenbahnfreunde Betzdorf e. V.
webmaster@eisenbahnfreunde-betzdorf.de
 

[16.01.2000]

Jubiläum 100 Jahre Industriebahn Beuel - Hangelar

RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH
Siebengebirgsstraße 152, 53229 Bonn
Tel.: 0228 / 43 05 21
Fax:  0228 / 43 24 13

Sehr geehrte Damen und Herren,

anläßlich des 100. Geburtstags der Industriebahn Beuel - Hangelar (ex-Kleinbahn
Beuel - Großenbusch) findet am 20./21. Mai 2000 in Bonn-Beuel ein Bahnfest statt.
Das genaue Veranstaltungsprogramm wird derzeit erarbeitet. Es wird rechtzeitig
vorher bekanntgegeben.

Die Strecke wurde offiziell am 20.12.1900 in Betrieb genommen. Ende der achtziger
Jahre wollte der damalige Eigentümer und Betreiber, die Deutsche
Eisenbahn-Gesellschaft (DEG), die Strecke stillegen und abreissen. Daraufhin
gründete sich aus den Reihen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) die Initiative
Kleinbahn Beuel - Großenbusch (IKBG), die erstmals 1989 zur Großkirmes Pützchens
Markt Sonderzüge fahren ließ. 1994 ging aus der Initiative die
Rhein-Sieg-Eisenbahnbetriebs-Gesellschaft mbH (RSE) hervor, die als
Eisenbahninfrastruktur- und -verkehrsunternehmen die Kleinbahn übernahm.
Eigentümerin der Strecke ist jetzt die Bundesstadt Bonn. Die seit 1998 als RSE
Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH firmierende Gesellschaft ist unterdessen weit über
Bonn-Beuel hinaus bundesweit tätig. Die Industriebahn Beuel - Hangelar spielt
unterdessen auch im Personenverkehr eine zukunftsträchtige Rolle. So wurde die
Strecke Anfang Januar 2000 von der Bundesstadt Bonn zum ÖPNV-Ausbauplan des
Landes NRW angemeldet. Diese höchste Priorität für SPNV-Projekte in NRW sichert
nicht nur den Bestand weit über den 100. Geburtstag hinaus, sondern hat den
Ausbau zur Strassenbahnstrecke bis zum Jahr 2004 zum Ziel.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie diese Informationen auf Ihrer Homepage
veröffentlichen könnten.

Freundliche Grüße
RSE GmbH

Rainer Bohnet
 

[01.01.2000]

Neue Fotos: Bilder vom Drachenland-Express...

...und auch auf den Seiten des Eifelbahn e.V.