[last update: 09.04.2004] [ zurück | vor ]

NACHRICHTEN: 10/1999



[29. Oktober 1999]

Mit reichlich Verspätung war heute die 94 1538 des Eifelbahn e.V. auf ihrer Überführungsfahrt
nach Solingen-Ohligs zwischen Grossbüllesheim und Derkum zu sehen. Die dadurch mit
Verspätung fahrende Üg zum Procter-Anschluss brachte 30 (!) Wagen.

Morgen oder übermorgen sollen wohl auch die Fahrkartenschalter in Jünkerath und Kall schliessen.

Am Mittwoch beginnt die Gleiserneuerung (Gleise 1 und 2) im Bahnhof Weilerswist
(MI+DO Vorarbeiten, FR-SO so richtig?). Dadurch bedingt wird ab ca. 20.00 Uhr auch das
Stellwerk Ws wieder besetzt.
 

Hallo,

bin heute morgen nochmal mit dem 3244 (planmäßig) um 9:41 Uhr ab Kall nach Köln gefahren.
Zuvor sah ich in Kall eine 294 welche zwei dort (auf Gs. 14 oder so) abgestellte Bauzugwagen
abholte die ich später gegen Nachmittag in Euskirchen stehen sah. Dort stand am Lokschuppen
auch noch die EBM-Taigatrommel.
Mein Zug aus der Eifel hatte übrigens wieder Verspätung so daß die Fahrgäste (zurecht) über den
verlorenen Anschluß in Euskirchen klagten. Aber das scheint ja inzwischen zum (trauigen) Alltag
bei den Zügen aus der Eifel geworden sein, die La bei Urft tut wohl ihr übriges dazu...

Christian
 

[28. Oktober 1999]

Dampfsonderfahrten der Vennbahn

Die Vennbahn fährt am 5., 12. und 19. Dezember wieder ihre beliebten Sonderfahrten mit der
Dampflok 50 3666 von Eupen zum Monschauer Weihnachtsmarkt. Weitere Infos unter www.vennbahn.de
sowie unter members.xoom.com/bfmonschau

Henning Schäfer
 

[26. Oktober 1999]

Neues Angebot der Bahn: - Stimmungsvoll in den grauen (Bahn-)Alltag mit der DB AG - ohne zusätzliche Kosten

Anmerkung: Fahrgäste mit Terminen und schwachen Nerven sollten dieses Angebot nicht in Anspruch nehmen!

Bei dem neuen Angebot auf der Eifelstrecke handelt es sich um ein morgendliches "Gesellschaftsspiel" für die Fahrgäste mit dem Bahnpersonal. Hierbei wird schnellstmöglich gemeinsam ein mehrmaliges Aus- und wieder Einsteigen auf Anordnung des Personals, verbunden mit etwas Frühsport, an ausgesuchten Bahnhöfen durchgeführt. Danach findet eine Bustour durch die reizvolle, dunkle Eifellandschaft statt, wobei der Busfahrer die Strecke nicht kennt und die Fahrgäste diesen bis zum nächsten Bahnhof leiten müssen. Nach der Busfahrt wird wieder in den Zug umgestiegen und los geht´s. Während dieser TALENT-Fahrt findet wieder ein Spielchen statt: Es nennt sich Beamtenmikado; der Lokführer darf im angekündigten Bahnhof (Satzvey) unter keinen Umständen die Bremse betätigen!
Nach dem Umsteigen in Euskirchen Richtung Bonn müssen sich die Fahrgäste zum Abschluß der Fahrt noch wie die Heringe in den TALENT zusammendrängen, wobei dann alle Teilnehmer nochmals durchgezählt werden. (überflüssige Fahrgastzählung) Ich bin schon auf das nächste Spiel gespannt.
Aber Scherz bei Seite! So ähnlich wie oben ironisch beschrieben, hat sich die Fahrt am 25.10.99 ab Dahlem 5.42 Uhr in Richtung Köln/Bonn abgespielt. Zur Vorgeschichte: Zwischen Kall und Nettersheim finden zur Zeit umfangreiche Gleisbauarbeiten statt, wobei am Wochenende 23./24.10. Schienenersatzverkehr statt fand.

Mit ca. 3 min Verspätung fuhr der Zug Richtung Köln in Dahlem ab. Hinter dem Bahnhof Schmidtheim ging die Schaffnerin durch den Zug, um den Fahrgästen mitzuteilen, daß dieser Zug nur bis Blankenheim/Wald fährt und dort dann Schienenersatzverkehr mit Bussen besteht. In Blankenheim/W angekommen stiegen alle Fahrgäste aus. Doch sonderbar war, daß die Blankenheimer Fahrgäste, die in den Zug einsteigen wollten, ganz andere Informationen hatten. Diese besagten, daß der Zug bis Nettersheim fährt und dann ab dort Schienenersatzverkehr nach Kall besteht. Also alle Fahrgäste wieder einsteigen und weiter mit über 10 min Verspätung nach Nettersheim. Hier hieß es dann wieder aussteigen! Aber nein, was war jetzt los? Gerade ausgestiegen hieß es durch eine "Sicherungskraft" der Bahn: "Alles wieder einsteigen der Zug fährt weiter, die Strecke ist frei!" Also Kommando zurück und wieder einsteigen. Mit nun einiger Verspätung ging es trotz Hp0 (rotes Signal) in Nettersheim weiter in Richtung Urft, weiter? Wirklich weiter?  Nein, nur bis zum zweiten Bahnsteig in Nettersheim, direkt dort wo zwei Busse standen. Keiner stieg aus dem Zug, bis die Busfahrer die Fahrgäste dazu aufforderten. Zum dritten Mal stiegen alle Fahrgäste aus und begaben sich in den Bus. Was hätte wohl durch diese Fehlinformationen der Sicherungskraft alles passieren können, gar ein Zusammenstoß mit einem Bauzug auf der Strecke? Hier wußte wie immer einer vom anderen nichts!
Der Bus fuhr dann endlich los, als nach einigen hundert Meter Nettersheimer Fahrgäste durch den Bus brullten:"Rechts, hier rechts nach Urft abbiegen!" Anscheinend besaß dieser Busfahrer keine großen Ortskenntnisse, aber wir kamen zwar mit einem Umweg doch über Urft in Kall an. In Kall wurde ein TALENT für die Fahrt in Richtung Köln bereitgestellt. Endlich konnte die Fahrt nun schon mit 30 min Verspätung fortgesetzt werden. Vor jedem Bahnhof kam dann im TALENT vom Band die Durchsage:"Nächster Halt .....!" Der Zug hielt in Scheven, in Mechernich, aber was war das, in Satzvey brauste der Zug (Beamtenmikado s.o.) durch! Ah ja!
Der Bonner Zug 7.01 Uhr wurde dann noch so eben erreicht. Allerdings war dieser so voll (durch die verspäteten Eifelzüge), so dass ab Rheinbach die Fahrgäste stehen mussten und in Witterschlick bzw. Bonn/Duisdorf fast nichts mehr in den Zug passte. Selber habe ich gesehen, dass einige Fahrgäste auf den Bahnsteig stehen bleiben mussten. In diesen Zug wurde zu allem Überfluß auch noch eine Fahrgastzählung durchgeführt, soweit diese im überfüllten Zug noch möglich war. Das Ergebnis dürfte allerdings durch die Überfüllung total verfälscht werden. Für mich war dann nach ca. 120 min, sonst nur 90 min diese "tolle" Fahrt mit der Deutschen Bahn AG vorbei!
Unternehemen Zukunft - Die Bahn kommt!

Gruß Norbert
 

City-Express

Die Fernseh-Serie City-Express ist wegen zu geringer Einschaltquoten eingestellt worden. Der WDR teilte mit, dass es keine weitere Staffel produzieren wird.

Karl-Heinz Nauroth
 

Sonderfahrt des Eifelbahn e.V. am 24. Oktober 1999

Ich war auf der Sonderfahrt des Eifelbahn e.V. mit der 94 1538 zum Lukasmarkt nach Mayen dabei. Dazu kein Reisebericht, sondern folgendes Zitat:

Sie kamen kurz vor acht am Bahnhof an, und alle Bären hofften sehr, sie wären nicht zu spät. Sie warteten und lauschten, bis sie hörten, wie der Zug pfiff. Dann kam er in den Bahnhof geschnauft - was für ein Anblick! Die Lokomotive war angemalt, hellrot und grün. Schwarzer Rauch stieg auf, und der Dampf zischte. Die Lokomotive keuchte, schnaubte und schnaufte lustig, als sie sechs Wagen auf das Gleis Nr. 3 zog.
Die Bären hatten ihre Fahrkarten bereit und stiegen ein. Die Wagentüren knallten zu, dann röhrte die Dampfmaschine.
KLAPPERDIKLAP KLAPPERDIKLAP KLAPPERDIKLAP ratterte der Zug über die Schienen.
HUHU pfiff der Zug auf seinem Weg.
Teddy klatschte in die Pfoten: Was für ein schöner Tag!"

Brian Miles (Text, übersetzt aus dem Englischen von Jörn Ingwersen), Ken McKie (Bilder): Teddy fährt Eisenbahn, Hamburg 1991.
 

[25. Oktober 1999]

Strecke Gerolstein - Pronsfeld: "Soll die Bahn doch die Gleise abbauen"

Kreis will die Bahnstrecke nicht
Unternehmen im Prümer Land legen keinen Wert auf die Gleisanbindung

BITBURG-PRÜM. (aheu) Der Kreis Bitburg-Prüm hat kein Interesse daran, der Deutschen Bahn AG die stillgelegte Bahnstrecke Pronsfeld - Gerolstein abzukaufen.
Mit großer Mehrheit, bei einer Gegenstimme, beschloss der Kreistag diese Woche, auf das Angebot der Bahn, die Strecke für rund 1,5 Millionen Mark zuzüglich Mehrwertsteuer zu verkaufen, nicht einzugehen. Laut Kreisverwaltung wären in den nächsten Jahren weitere Investitionen in Höhe von rund 3,3 Millionen Mark für Oberbau, Bahnübergänge und Leitungssicherungstechnik angefallen. Eine Umfrage der Kreisverwaltung bei Unternehmen des Prümer Landes hatte zudem ergeben, dass es kein Interesse am Erhalt der Strecke gibt.
»Das Angebot der Bahn ist eine glatte Unverschämtheit« urteilte Aloysius Söhngen von der CDU-Fraktion. Es sei »unannehmbar.« Barbara Hiltawski (SPD) ergänzte: »Soll die Bahn doch die Gleise abbauen.«
Der Kreistag plädierte schließlich dafür, dass die Bahn den Kommunen die Strecke für eine symbolische Mark überlasse und in Gerolstein ein kleines Güterverkehrszentrum einrichte, wo es die Möglichkeit des »Huckepackverfahrens« für Gütertransporte gebe. Die Strecke selbst eigne sich auch zum Fahrradfahren, so Söhngen, da sie ohne große Höhenunterschiede verlaufe. Rosi Biwer (Grüne) schlug vor, die Strecke zu erhalten. Wenn der Kreis eine Million für ein Haus ausgebe, sei auch Geld für Infrastruktur da.

Der Umzug nach Berlin kostet Milliarden, einige Regierungsbauten in Berlin wurden um zig Millionen teurer als veranschlagt, der Ost-Timor-Einsatz der Bundeswehr kostet 5 Millionen pro Monat, ein km ICE-Trasse kostet was weiss ich für wieviel, der Transrapid kostet diverse Millionen, für 1 km Umgehungs("Durchgehungs")strasse in Euskirchen (Ringschluss) werden 4-5 Millionen verbraten (oder mehr?). Auch diese Massnahme ist unnötig oder hätte mit deutlich weniger Aufwand realisiert werden können.
Es ist aber nicht nur die Unfähigkeit der Bahn oder die Kurzsichtigkeit der Politiker, die befürchten lässt, dass es immer weiter bergab geht: Es ist auch die Bequemlichkeit der Menschen, die lieber mit dem Auto fahren.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 22.10.1999
(http://www.intrinet.de/19991022/bt787231.htm)
 

44 1616 steht derzeit im Gerolsteiner Lokschuppen
 

Kall - Nettersheim

Die Taigatrommel der EBM kam heute (evtl. auch gestern?) vor dem Arbeitszug zwischen Kall & Nettersheim zum Einsatz. Den ganzen Tag über fand in diesem Abschnitt SEV statt, die Züge im Nordteil von/nach Köln wurden im wesentlichen mit Tal-Enten gefahren, im Südteil im Mischbetrieb mit 215-Sandwich! Gegen 18:30 Uhr wurde der Zug in Blankenheim Wald abgestellt. Inwieweit die V200 anschließend ihre Heimreise angetreten hat weiß ich nicht.

Christian Meyer
 

Mal was anderes: Reggae

Dschörmän Telewischn prautlie preßentß:
UMOYA & Zion Train
live at Chiemsee Reggae-Summer 1999
Dienstag, 26.10.99, um 23.45 Uhr auf Bayern 3
Der TV-Mitschnitt vom verregnetsten Open-Air dieses Sommers!
Aktuelle Infos zu UMOYA unter: www.umoya.de
 

[22. Oktober 1999]

Sonderzug des Arbeitskreis Eifelbahnen - Jörg Petry am 24.10. muss andere Fahrtroute nehmen

Änderung: Der Sonderzug am 24.10. fährt wegen der Streckensperrung bei Nettersheim nicht über Euskirchen nach Gerolstein, sondern über Bonn, Koblenz, Trier-Ehrang und dann über die Eifelstrecke nach Gerolstein. Dabei kommt 44 1616 bei ihrer letzten Fahrt noch einmal auf eine alte Stammstrecke! Ab Gerolstein führt 52 8095 alleine der Zug.
 
44 1616 IN GEROLSTEIN 44 1616 am 8. September 1999 im Gerolsteiner Lokschuppen.
Foto: Norbert Lammertz
(800x533 Pixel, 68 KB)

 

Geschäftemacherei der DB AG mit Eifelstrecken darf nicht stattfinden

Strecken für eine Mark?

Arbeitskreis bringt interessante Aspekte ins Spiel

GEROLSTEIN. Die Bahnstrecken Gerolstein-Pronsfeld und Gerolstein-Kaisersesch sollen für die symbolische Mark an die Kommunen verkauft werden. Das fordert jetzt der Arbeitskreis Schienenverkehr.

Der Arbeitskreis beruft sich dabei auf historische Tatsachen. So sei seinerzeit beim Bau der preußischen Staatsbahnen Land von den betroffenen Kommunen abgetreten worden. Außerdem hätten die Gemeinden vor der Jahrhundertwende Baukostenzuschüsse an die Preußen gezahlt, wie historische Quellen belegten.

Auch die jetzt in der Diskussion stehende Bahnstrecke Gerolstein- Prüm-Pronsfeld ist mit kommunalen Mitteln erbaut worden. Dies gehe aus den Akten des Bundesarchivs in Koblenz hervor. »Angesichts dieser historischen Tatsachen mutet es seltsam an, dass die DB AG als Rechtsnachfolgerin der preußischen Staatsbahn nun nochmals versucht, mittels Verkauf der Strecke zum Teil an die ehemaligen Eigentümer wiederum ein ,Geschäft' zu machen«, meint der Arbeitskreis. Stattdessen fordert er einen Trassensicherungsvertrag, wo mit wenigen zehntausend Mark pro Jahr für drei Jahre eine Bahnstrecke erhalten bleibe, so dass Zeit für die Verhandlungen mit anderen Bahngesellschaften gefunden wird.

Quelle: Trierischer Volksfreund (Internet) (http://www.intrinet.de/19991019/p1780351.htm)
 

[21. Oktober 1999]

Eifelstrecke

Die Bauarbeiten zwischen Urft und Nettersheim sind immer noch im Gange. Am vergangenen Sonntag ist dort die Lok eines Bauzuges (BR 215) entgleist. Zum Aufgleisen wurde von Köln aus ein Hilfszug mit einer 212er und einem Hilfsgerätewagen eingesetzt.
Am 20.10.  fuhr eine Privatlok in Blau nach Kall, die vor Az eingesetzt wird. Sie wird wohl auch heute noch dort zu sehen sein.
Auch am kommenden Wochenende findet zwischen Kall und Nettersheim wieder Schienenersatzverkehr statt.
 

Neues von Nobbi

In nächster Zukunft soll in Jünkerath ein Großteil der Gleisanlagen, außer den Bahnsteiggleisen 1-5 zurückgebaut werden. Die Schienenbusgarnitur (Steuer- und Beiwagen) der Eisenbahnfreunde Jünkerath, Kylltalbahn stört nun auf den zu demontierenden Gleisen. Darum wurden die Fahrzeuge nach Gerolstein geschleppt und im Bw Gerolstein untergestellt. Dort gesellen sie sich zu der Schienenbusgarnitur des Eifelbahn e.V.

Seit den Gleisbauarbeiten am Wochenende zwischen Urft und Nettersheim, fahren die Züge nun über die "gestreckte Kurve" (siehe Nachrichten vom 15.10.), wobei das zweite alte Gleis noch liegt und das Einfahrtsignal Urft (in Richtung Köln) nun etwas abseits des Schienenstranges steht. Die Bauzüge stehen zur Zeit im Bahnhof Kall und Mechernich. Vor einigen Monaten hätte man noch alle Bauzüge auf dem Bahnhofsgelände in Kall abstellen können, doch hier wurde ebenfalls sehr viel rückgebaut.
Nachtrag: Die Bauzüge wurden montags aus Kall und Mechernich nach Euskirchen gefahren.

Am 18.10. um 17.45 Uhr stand am Einfahrsignal Nettersheim in Richtung Köln der angekündigte Militärzug mit Panzern beladen aus Belgien; Bespannung mit zwei 212er.

Am 16.10.99 veranstaltete der Arbeitskreis Eifelbahnen -Jörg Petry- eine
Sonderfahrt mit zwei Dampfloks der BR 78 468 und 94 1538 über die
Eifelquerbahn von Gerolstein nach Mayen, dass heißt er wollte diese Fahrt
über die Eifelquerbahn veranstalten !?! Doch daraus wurde nichts...

Censored (eine Gegendarstellung hätte ich natürlich auch gebracht...)

...Aber keine Angst, die Fahrt konnte doch noch stattfinden, wenn auch nicht
über die Eifelquerbahn, sondern von Gerolstein bis nach Pronsfeld und
zurück, dann über Jünkerath nach Losheim und zurück nach Gerolstein. Ich muß
sagen die Fahrt war einfach "Super", denn wann kommt man schonmal gleich mit
zwei Dampfloks bis nach Pronsfeld. H. Petry hatte auch wieder sehr schöne
Fotohalte mit Scheinanfahrten an landschaftlich reizvollen Stellen der
Westeifel ausgesucht, die bei der kalten Jahreszeit durch die schöne
Dampfentwicklung der Loks besonders gut rüber kamen !

Ein kleines Problem gab es an diesem schönen Tag aber dennoch. Die
angekündigte BR 78 468 weilte ausgeachst und wegen eines
Konstruktionsfehlers bei der Aufarbeitung in der Werkstatt ! Anstelle dieser
wurde dann die Kriegslok BR 52 8095 vom Eisenbahnmuseum Dieringhausen
eingesetzt.

Norbert
 

[20. Oktober 1999]

Eisenbahnunglück in Konz bei Trier

Wieder schwerer Unfall in Konz
Quelle: Trierischer Volksfreund, 19. Oktober
(http://www.intrinet.de/19991019/p1780351.htm)

Lokführer überfährt Rotlicht
Quelle: Trierischer Volksfreund, 20. Oktober 1999
(http://www.intrinet.de/19991020/p1782707.htm)

Acht Stunden gefangen in Eisen
Quelle: Trierischer Volksfreund, 20. Oktober 1999
(http://www.intrinet.de/19991020/p3783341.htm)
 

[15. Oktober 1999]

Euskirchen
Am Nachmittag kam 94 1538 auf dem Rückweg von Dieringhausen durch Euskirchen (mit kurzem Aufenthalt).
Gegen 16.10 verliess ein Militärzug - beladen mit Panzern - den Bahnhof in Richtung Köln, bespannt mit einer Lok der BR 215 (215 028 ?). Vmtl. Rückfahrt von Höddelbusch.
 

Unfall in Weywertz

Today i visited Trois-Ponts and Weywertz.
In Trois-Ponts i have seen the horrible sight of a CFL 3000, this realy is
an ugly locomotive. In the railyard I found the 5526 and 5530 which had an
accident last week in Weywertz. They were heading a timbertrain when they
crashed on a military train. The front of the 5526 was heavily damaged, and
the loc lost his fueltank. This fueltank can still be found in the station
of Weywertz. Today some military material was also being dowloaded in the
station of Sourbrodt. I think this train must have come from Junkerath
because i hadn't seen him pas the station of Trois-Ponts, could you confirm
this?

Peter
 

Urft

Auf der Strecke Kall - Nettersheim wird zur Zeit in Höhe der Bk Urft das
Gleis nur auf die alte Trasse verschwenkt, da ein Umbau in der jetztigen
Lage nicht mehr wirtschaftlich war (Stützmauer marode). Deshalb wird das
Gleis nur verschwenkt! Leider keine Kreuzungsmöglichkeit.

Christoph Wolff
 

News von Nobbi

Leider wird es kein zweites Gleis zwischen Urft und Nettersheim geben. Laut
der Kölnischen Rundschau vom 13.10.99 wird zwischen Urft und Nettersheim die
derzeitige Kurve hinter dem Urfter Bahnhof nur anders gestalltet, dass
heisst, sie wird "gestreckt". Durch diese Massnahme wird die Zukunft für eine
Ausweichstelle endgültig verbaut. Die Verspätungen werden also auch in
nächster Zeit nicht minimiert können.

Die Kölnische Rundschau meldet ebenfalls, dass der VT 611 "Pendolino" ab dem
Fahrplanwechsel im Mai 2000 auf die Eifelstrecke zurückkehren wird. Ich
denke, dass vielleicht der Termin ab 1.1.2000 bis zum Fahrplanwechsel als
event. Probezeit für den VT 611 zu den alten Planzeiten der 215er genutzt
wird !?!

Auf dem Bahnhofsgelände Euskirchen steht derzeit die Taiga-Trommel 120 286
vom Eisenbahnmuseum Dieringhausen. Ob diese Maschine an den Wochenenden vor
den Bauzügen zwischen Kall und Nettersheim zum Einsatz kommt ?

Norbert
 

[13. Oktober 1999]

Linkseite

Beim Überprüfen der Linkseite bin ich wieder auf einiges Interessantes gestossen. Einige Beispiele:
Nett: IPIX-Grafik auf der Metropolitan-Seite Presse/Meldungen (IPIX Plug-In erforderlich)
Kurios: Seltsame Briefe: siehe Traktorbahnhof
Paddington-Unfall: siehe Bahnhof 80-8
 

Schienenersatzverkehr zwischen Kall und Nettersheim u.a.

Am So, 17.+24.10.99, sowie am Samstag, 23.10.99 ab 18:00 wird der Streckenabschnitt Nettersheim - Kall gesperrt. Züge aus Köln enden in Kall, Züge aus Gerolstein/Trier enden in Nettersheim. Zwischen Kall und Nettersheim findet ein Busersatzverkehr statt (mit Halt in Urft).

Christoph
 

Zwischen dem Bahnhof Urft und dem nächsten Bahnübergang in Richtung Nettersheim liegt jetzt tatsächlich ein zweites Gleis. (siehe Nachrichten 7.10.) Auffällig ist jedoch, dass dieses teilweise sehr nahe am bestehenden Gleis liegt. An den Wochenenden 16./17. und 23./24. Oktober finden zwischen Kall und Nettersheim umfangreiche Gleisbauarbeiten statt, wobei dann ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingesetzt wird.

Am 12.10. um 17.40 Uhr kam ein Militärzug, beladen mit LKW´s und Anhängern, durch Kall in Richtung Euskirchen gefahren! Ob dieser Zug, bespannt mit zwei 212er, aus Richtung Belgien über Losheim/Jünkerath kam?

Die Dampflokomotive BR 78 468 hat zur Zeit einen Achslagerschaden, der aber in dieser Woche noch behoben werden soll, da sie am 16. und 24. Oktober Sonderzüge auf der Eifelquerbahn bespannen wird.

Norbert
 

[10. Oktober 1999]

In eigener Sache: Sitemap/Links
Änderung: Zur Sitemap gelangt man durch einen Klick auf das Schienenbus-Foto auf der Startseite (dient hier als Ersatz für den VOR-Button). Ein Klick auf den grossen www.eifelbahn.de-Schriftzug der Startseite führt zur letzten LINK-Seite (Suchmaschinen), die Grafik dient also als ZURÜCK-Button der Startseite.
Neu ist auch eine zweite Sitemap in Listenform, die Platz für eine ausführlichere Beschriftung bietet. Wie man dahin gelangt (und zwischen beiden Sitemaps wechselt), werdet Ihr schon herausfinden...
Ferner wurden die Links auf Unterseiten verteilt, und um eine Link-Seite mit Suchmaschinen erweitert.
 

[09. Oktober 1999]

In eigener Sache: Sitemap
Neben der Steuerung über die Menüleiste und die Buttons auf den einzelnen Seiten wird jetzt mit der Sitemap eine weitere, praktische Navigationsmöglichkeit geboten.

Rangierpläne Euskirchen
Die neuen Rangierpläne, gültig ab 26.09.1999, liegen vor. Siehe GÜTERZÜGE AB EUSKIRCHEN.

Eifelbahn e.V.: Dampflokfahrt zum Lukasmarkt nach Mayen am 24.10.1999
Fahrplan und Fahrpreise hier
 

Bahnschalter in Kall und Mechernich schliessen

Bahnschalter
Schließung in Kall und Mechernich
Mitarbeiter werden zurzeit geschult

Von Joachim Sprothen

Mechernich/Kall - Jetzt ist es Gewissheit: Der für Euskirchen und Bonn zuständige Verkaufsleiter der "DB Reise & Touristik", Manfred Meier, bestätigte gestern auf Nachfrage, dass der Fahrkartenschalter im Kaller Bahnhof geschlossen wird. In Mechernich wird der Verkauf der Tickets in den bisherigen Räumen des Bahnhofes von einem örtlichen Reiseunternehmen übernommen.

Während der Termin für die Übergabe an das Privatunternehmen für Mechernich mit dem 1. Januar 2000 bereits fest stehe, sei das Datum der Schließung in Kall noch nicht sicher: "Das kann der 1. Januar sein, möglich ist aber auch ein noch früherer Termin", sagte Meier dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Denn die vier Mitarbeiter, die bis dato in Kall und Mechernich ihren Dienst versahen, würden derzeit für andere Aufgaben geschult. Meier: "Da wissen wir noch nicht, ob wir den Kaller Schalter bis zum Januar personell besetzen können."

Die Bestrebungen gehen dahin, beide Fahrkartenschalter an örtliche Reiseunternehmer zu vergeben. Dadurch werde das bisherige Angebot sogar noch verbessert: "Zusätzlich zu den Fahrkarten kann man dann nämlich die ganze Angebotspalette eines Reisebüros im Bahnhof in Anspruch nehmen", so Meier.

Kaiser enttäuscht

Die Bahnreisenden müssten nun keine Serviceeinbußen hinnehmen, betonte Meier - auch nicht in Kall. In dem nur in kurzer Entfernung vom Bahnhof liegenden Reisebüro könnten die Kunden der Bahn ihre Fahrkarten bekommen. Meier: "Und das sogar zu längeren Öffnungszeiten." Außerdem würden Automaten in Kall aufgestellt, an dem auch Fahrkarten für Fernreisen gezogen werden könnten.

Kalls Bürgermeister Hans Kaiser erhielt gestern vom "Kölner Stadt-Anzeiger" die Nachricht, dass der Schalter dicht gemacht wird. Schon im März, als erste dahin gehende Gerüchte auf gekeimt waren, hatte sich der Kaller Gemeinderat in einer Resolution an die Bahn gegen die Schließung gewandt. Nun scheint Kaiser weitere politische Gegenwehr nicht mehr für allzu aussichtsreich zu halten: "Das wir die Entscheidung der Bahn bedauern ist klar."

Letztendlich müsse man sich damit aber abfinden. Auch wenn der "Einstieg in Auflösungserscheinungen erfahrungsgemäß eine gewisse Eigendynamik entwickelt". Kaiser: "Unsere Befürchtungen von damals sind nun Realität geworden." Wenn der Fahrkartenverkauf nun aber so, wie von der Bahn versprochen, ablaufe, sei die Schließung "zwar bedauerlich, aber erträglich".

Quelle: Kölner Stadtanzeiger (http://ksta.de/euskirchen/8004.html)
 

[07. Oktober 1999]

Hoffnung für die Eifelquerbahn?

Arbeitskreis fordert Sonntagszüge
Neue Ideen für Eifelquerbahn vorgelegt

GEROLSTEIN. Der »Arbeitskreis Schienenverkehr im Rheinland« hat beim Zweckverband Schienenpersonennahverkehr (SPNV) Nord angeregt, einen Sonntagsfahrbetrieb auf der Eifelquerbahn einzurichten.
Mit ihrer Idee wandte sich die in Gerolstein ansässige Gruppe an den SPNV-Nord, weil dieser die Züge bei der Deutschen Bahn bestellt. Zudem wurden die Anliegergemeinden und die Kommunalpolitiker um Unterstützung für das Vorhaben gebeten. Es sieht vor, dass im kommenden Jahr auf der Strecke zwischen Gerolstein und Ulmen sonntags wieder regelmäßig Züge eingesetzt werden.

Bahn im Pfälzer Wald als Vorbild
Beispiel für die Idee ist der Ausflugsverkehr auf der »Wieslauterbahn« im Pfälzer Wald. Auf der 15 Kilometer langen Strecke wurde 1976 der Zugverkehr eingestellt. Seit 1997 bestellt der dort zuständige Zweckverband sonn- und feiertags aber wieder vier Zugpaare - für Ausflügler. Der Arbeitskreis sieht nach Angaben von Sprecher Hans-Peter Kuhl aus Gerolstein in diesem Vorgehen ein ausgezeichnetes Beispiel, um ohne großen Aufwand auch auf der Eifelquerbahn von Gerolstein nach Ulmen wieder regelmäßig Zugfahrten anbieten zu können.

Dabei schweben dem Arbeitskreises mehrere Angebote vor. Erstens sollen drei Zugpaare auf der Strecke Gerolstein-Daun-Ulmen, sonn- und feiertags vom 28. Mai bis 29. Oktober 2000 verkehren. Zweitens sollte der erste Zug durchgehend von Köln aus, der letzte durchgehend nach Köln fahren.
Weitere Halte an kleinen Bahnhöfen geordert
Kuhl: »Das wäre ohne großen Aufwand möglich, wenn der derzeit um 10.16 Uhr in Gerolstein ankommende Zug mit dreiteiligem 'Talent-Triebwagen' gefahren wird. Einer dieser drei Triebwagen könnte weiter nach Ulmen fahren, die anderen beiden zurück nach Köln.« Beim letzten Zug wäre umgekehrt zu verfahren, heißt es weiter.
Drittens sollten die Züge des Vereins »Eifelbahn« integriert werden. Viertens sollten weitere Halte an Bahnhöfen je nach Zustand der Bahnsteige aufgenommen werden. Kuhl: »Besonders einfach ist das in Pelm, Rengen, Darscheid und Berenbach zu realisieren.«

Der Arbeitskreis sieht in einem solchen Vorgehen eine Möglichkeit, die Strecke trotz der bevorstehenden Sperrung zwischen Kaisersesch und Ulmen weiter zu nutzen und auch anderen Netzbetreibern - wie der Deutschen Bahn AG - Einnahmen zu verschaffen.

Quelle: Trierischer Volksfreund, 6. Oktober 1999
(http://www.intrinet.de/19991006/da731898.htm)
 

Baumassnahmen zwischen Urft und Nettersheim

Zwischen Urft und Nettersheim, genauer ab dem Bahnsteigende Bf Urft bis zum nächsten Bahnübergang in Richtung Nettersheim, ist zu beobachten, dass auf der ehemaligen Trasse, wo das zweite Gleis lag, Arbeiten stattfinden. Hier wurde planiert, Schotter abgeladen, Kabel verlegt und Messpunkte angelegt! Ob dort wohl wieder eine Kreuzungsmöglichkeit geschaffen wird? Diese wurde vor ca. 10 Jahren erst rückgebaut. Wünschenswert wäre dieses zweite Gleis auf jedenfall, um so einige Verspätungen zu minimieren.

Seit dem kleinen Fahrplanwechsel am 26.10.99 scheinen die KiN (Kundenbetreuer im Nahverkehr, exSchaffner) auf der Strecke Euskirchen - Bonn in den TALENT-Zügen keinen Dienst oder nur noch sporadisch diesen zu verrichten. Auffallend ist nun schon, dass immer mehr Fahrgäste sich einfach in die erste Klasse setzen; extra oder aus Unwissenheit?

Gruß
Norbert
 

[04. Oktober 1999]

RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH
Siebengebirgsstrasse 152
D - 53229 Bonn
Tel.: +49 / 228 / 43 05 21, Fax: 43 24 13

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Terminhinweis zu Ihrer Kenntnis. Die WDR-Sendung "Dschungel", ein umweltpolitisches Fernsehmagazin im dritten Fernsehprogramm, berichtet zu dem unten genannten Thema u.a. auch über die RSE.

MfG Rainer Bohnet

Dienstag, 05. Oktober 1999, 21:00 bis 21:45 Uhr
Wiederholung am Samstag, 09. Oktober 1999, 11:45 Uhr bis 12:15 Uhr
 

[01. Oktober 1999]

Neue CD-ROM: Eifeldampf

Weiteres siehe