WIKING



Wiking
 

Kataloge, Neuheiten u.a.
 
1971-1980
 
1981-1990
1991-2000
2001-2010

Firmengründung durch Friedrich Peltzer (1903-1981). Eintrag der Firma "Wiking-Modellbau Peltzer & Peltzer" in das Handelsregister am 3. Dezember 1939. Zunächst Fertigung von Schiffsmodellen im Maßstab 1:1250, später folgen Flugzeuge und Autos.
1969 Beginn der Fertigung von Modellen im Maßstab 1:160 (Spur N).
Die Sieper Gruppe übernimmt am 1. Juli 1984 die Firma WIKING-Modellbau Peltzer & Peltzer, die in WIKING Modellbau GmbH & Co. KG umbenannt wird.
 

Firmengeschichte

Das WIKING-Stenogramm - die Chronologie eines Erfolgs
Daten & Fakten zur Tradition von WIKING-Modellbau

++1931++Ein Hobby wird zur Profession++1931++

Es sollte der Weg zum Erfolg werden: Aus der Liebhaberei von Friedrich Karl Peltzer entwickelt sich die Profession - WIKING-Modellbau ist gedanklich und in ersten Schritten auf den Weg gebracht. Friedrich Karl Peltzer wird am 5. Februar 1903 in Berlin geboren. Als Sohn eines Offiziers der kaiserlichen Marine kommt er sehr früh mit der Seefahrt in Berührung. Kein Wunder also, daß sein baldiges Interesse dem Schiffsmodellbau gilt. Dort beeindruckt er Außenstehende mit seiner ungeheuren Fingerfertigkeit und Liebe zum Detail. Es war die Ausgangsbasis für ein ambitioniertes Unternehmen.

++1939++Der Eintrag ins Handelsregister++1939++

Jetzt ist es auch amtlich: Im Handelsregister findet sich mit dem 3. Dezember 1939 der Eintrag "Wiking-Modellbau Peltzer & Peltzer" wieder. Was im Handelsregister von Groß-Berlin nur in wenigen Zeilen zu lesen ist, bedeutet im Stadtbezirk Lichterfelde die Fertigung von Schiffsminiaturen im Maßstab 1:1250. Später erfolgte die Modifizierung zum Maßstab 1:1275. Die sogenannten Wasserlinien-Modelle bleiben aber nicht das einzige Tätigkeitsfeld der jungen Firma. Auf Anforderung werden auch Schiffe - freilich in Einzelfertigung - im größeren Maßstab gebaut. Kompetenz findet eben rasch Verbreitung.

++1938/39++Den Schiffen folgen Flugzeuge und Autos++1938/39++

Auf dem Wasser, zu Lande und in der Luft: Neben der rasch etablierten Serie von WIKING-Schiffsmodellen gibt es von nun an auch Flugzeug-Modelle aus WIKING-Werkstätten. Diese sind im Maßstab 1:200 gehalten und werden bereits ab 1939 aus Kunststoff hergestellt. Außerdem entstehen WIKING-Wehrmacht-Modelle, die als militärische Fahrzeugminiaturen in Metallguß ohne bewegliche Räder Anschauungscharakter haben. Auf der Leipziger Herbstmesse 1938 sind erste Muster der WIKING-Verkehrsmodelle im Maßstab 1:200 zu sehen. Auch sie sind als Standmodelle zu betrachten, die durch den Metallguß beachtlich in der Hand liegen.

++1939-1945++Die schwere Zeit voller Unwägbarkeiten++1939-1945++

Die Zeit holt WIKING-Modellbau ein: Das Unternehmen wird zum Rüstungsbetrieb erklärt. Staatliche Stellen erkannten rasch, daß nach Vorgaben hilfreiche Schiffs-, Flugzeug- und Fahrzeugmodelle für Schulungen und Erkennungsdienste des Militärs bereitgestellt werden können. Sofern Vorgaben bestehen, erfolgt eine Ausfuhr der Modelle auch in neutrale Staaten.

++1945/46++Der Wiederaufbau beginnt++1945/46++

Friedrich Peltzer nimmt die Produktion auf - der Wiederaufbau beginnt. Vor allem das Volkswagenwerk in Wolfsburg zählt zu den ersten Kunden. Gebaut werden Modelle im Maßstab 1:40. Aber auch Modelle für die Schlepper-Industrie gehören schon bald dazu. Ab sofort bestehen die Modelle ausschließlich aus Kunststoff - einmal abgesehen von den Stahlachsen. Nach der Währungsreform wächst das Programm zusehends, erste Kataloge gehören dazu.

++1952++Als die Räder laufen lernten++1952++

Die Verkehrsmodelle erhalten Bodenplatten und Laufachsen. Durch die Annäherung an den Maßstab H gewinnen sie an Authentizität und Funktionalität. Die WIKING-Modelle werden "erwachsen".

++1957++Mit der Verglasung kommt die Detailtreue++1957++

Immer mehr Wert legt WIKING auf die Detailtreue. Durchbrochene Fenster machen die Autos zu wahren Modellen. Im übrigen sind deutliche Fortschritte bei der Gestaltung zu beobachten.

++1959++Klare Sicht nach vorn++1959++

Viele der alten Formen erfahren einen Umbau auf den neuen Qualitätsstandard - durchbrochene Scheiben sind von nun an obligatorisch. Nach der Etablierung der WIKING-Verkehrsmodelle erkennt Friedrich Peltzer neue Chancen für die Schiffs- und Flugzeugmodelle in den Maßstäben 1:1275 und 1:200. Die Nachfrage bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück, zumal Deutschland die Motorisierung der Nachkriegsjahre erlebt. Jung und alt können sich mehr denn je für Autos und deren Modelle begeistern - der weitere Weg ist vorgezeichnet.

++1966++Der Blick ins Innere lohnt++1966

Erste Inneneinrichtungen ergänzen die bis dahin aus Karosserie, Bodenplatte und Fensterteil bestehen Verkehrsmodelle - endlich sind die WIKING-Modelle komplett.

++1969++Ein neuer Maßstab wird geboren++1969++

In Anlehnung an die Marktdurchdringung der Spur N im Modellbahnbereich und der Zielgruppenfixierung von Modelleisenbahnern ergänzt WIKING sein Lieferprogramm um die WIKING-Mini-Modelle im Maßstab 1:160. Es handelt sich um naturgetreue Standmodelle, die allesamt ihre Vorbilder im H0-Maßstab finden. Von beweglichen Rädern ist man noch weit entfernt.

++1981++Der Tod von Friedrich Peltzer++1981++

Für Freunde der WIKING-Modelle heißt es Abschied nehmen: Friedrich Peltzer ist tot. Als Firmengründer und Allein-Inhaber prägte er WIKING-Modellbau, machte den Maßstab 1:87 zum populärsten Sammelmaßstab in Deutschland. Sein Lebenswerk bleibt unvergessen. Zunächst übernimmt ein Nachlaßpfleger die Geschäfte.

++1. Juli 1984++WIKING in neuen Händen++1. Juli 1984++

Der Fortbestand der so geschätzten WIKING-Modelle ist gesichert! Die Sieper Gruppe, die in den 60er Jahren ebenfalls Kunststoffmodelle produzierte, später sich auf Spielzeugmodelle aus Zinkdruckguß spezialisierte, übernimmt die Firma WIKING-Modellbau Peltzer & Peltzer, die zu WIKING Modellbau GmbH & Co. KG umfirmiert wird. Damit findet das Lebenswerk von Friedrich Peltzer seine Fortsetzung. Synergien in der Distribution werden konsequent ausgebaut. Die Eigenständigkeit der WIKING-Produktphilosophie bleibt aber erhalten. Die Tradition der Marke erfährt eine unverwechselbare Positionierung im Handel.

++1985++Der Maßstab 1:87 erfährt Umsetzung++1985++

Bis dahin stets im "angenäherten H0-Maßstab" umgesetzt, führt die Einführung einer neuen Maßstabsprämisse zur exakten Einhaltung des Maßstabs 1:87. Neue Qualitätsvorgaben gibt's auch im Formenbau. Noch mehr Filigranität in den Details und beim Zubehör bedeuten auf den ersten Blick sichtbare Fortschritte bei Fahrgestellen und Fahrerhäusern.

++1986++Neue Produktionsräume in Tempelhof++1986++

Die so viele Jahre vertraute Adresse "Unter den Eichen 101" weicht der "Industriestraße 1-3". Mit Millioneninvestitionen erfährt die Produktion eine Erneuerung. WIKING rüstet sich für den wachsenden Wettbewerb auf dem Modellmarkt.

++1990++Neue Bundesländer im Vertriebsnetz++1990

Mit der Währungsunion erfahren auch die neuen Bundesländer eine Einbeziehung ins WIKING-Vertriebsnetz. Zahlreiche Sammler können fortan "ihre" WIKING-Modelle selbst erwerben, brauchen nicht mehr auf "Päckchen aus dem Westen" zu warten. WIKING überrascht später mit dem Trabant 601 als Symbol der Wiedervereinigung.

++1994++Neuauflagen historischer 1:40-Modelle++1994++

Reminiszenz an vergangene Jahrzehnte: WIKING legt erstmals wieder für Volkswagen exklusiv produzierte Modelle im Maßstab 1:40 wieder auf. Die Resonanz ist überwältigend. Von nun an folgen kontinuierlich weitere Ergänzungen. Die Firma Roskopf-Miniaturmodelle wird von der Sieper-Werke GmbH & Co. KG übernommen. Zwar erscheinen im WIKING-Katalog beide Produktlinien, doch die Philosophie von Roskopf bleibt eigenständig. Das WIKING-MAGAZIN erscheint zum ersten Mal und da an in jährlicher Folge. Seit der Ausgabe 1997 liefert das Magazin neben dem Schwerpunkt der Modellhistorie zahlreiche Hintergrundberichte.

++1995++Dem Europa-Gedanken verbunden++1995++

Durch die Flagge der EU am WIKING-Logo sind von nun an die Euro-Modelle von WIKING zu erkennen. Es handelt sich um ländertypische Ausführungen, die in der Regel in den entsprechenden europäischen Ländern bereits in den Handel gekommen sind. Zum Auftakt erscheinen Modelle zum Thema Bahnbus, Feuerwehr und Polizei aus dem Nachbarland Österreich.

++1996++Der Mercedes Benz Actros eröffnet Visionen++1996++

Mit der Präsentation des Mercedes Benz Actros eröffnen sich auf der IAA 1996 Visionen der Modelle des nöchsten Jahrtausends. Der Actros besticht in seiner Umsetzung durch noch mehr Filigranität - die sprichwörtliche Liebe zum Detail, die WIKING so bekannt gemacht hat, erfährt einen neuen Höhepunkt. Von nun an kommen alljährlich Fahrzeuggenerationen hinzu, die neue Meilensteine gleichsam als Spiegelbild des Automarktes markieren. Mit der Jahresend-Auslieferung feiert ein Weihnachtsmodell Premiere. Es ist der Mercedes Benz 220 S.

++1998++Die Beetle-Mania ergreift auch Deutschland++1998++

Der Käfer, der in den Nachkriegsjahren zu den ersten WIKING-Verkehrsmodellen gehörte, später aus dem Programm verschwand, gewinnt urplötzlich neue Popularität. Der New Beetle - ganz in der klassischen Linienführung des Käfer-Urtyps - sorgt für Furore. WIKING setzt das Modell im Maßstab 1:87 um. Erstmals realisiert WIKING im Maßstab 1:160 bewegliche Achsen. Sowohl beim Audi A6, beim VW Passat Variant und Mercedes Benz E 230 als auch beim Fendt Favorit-Traktorgespann lernen die Räder laufen. Die Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Berliner Luftbrücke vor 50 Jahren würdigt WIKING mit zwei Modellen - einem Doppeldeck-Bus der BVG und einer Wiederauflage des Willys-Jeep.

++ 1999++WIKING Modell-Legenden zum Ausklang des Jahrhunderts++1999++

Es war zur Nürnberger Spielwarenmesse schon ein ganz besonderer Auftritt für WIKING. Immerhin gehörten die Berliner Modellbauer zu den Ausstellern der ersten Stunde. Bereits 1949 erkannte Friedrich Karl Peltzer die Gunst der Stunde, reiste nach Nürnberg und präsentierte seine Produkte der Fachwelt. Fünf Jahrzehnte später zählt WIKING zu den Vorzeigemarken der Spielwarenmesse. Seit 1998 werden die Modelle gemeinsam mit SIKU auf einem Dauerstand in der neuen Halle 12 präsentiert - ideale Rahmenbedingungen. Und die Fachbesucher stautnen 1999 nicht schlecht: WIKING präsentierte rechtzeitig zum Ausklang dieses Jahrhunderts den kleinsten Beetle der Welt - diesmal 160fach verkleinert und mit drehenden Achsen! Darüber hinaus sorgten die Berliner Modellbauer auf der Nürnberger Spielwarenmesse 1999 für zahlreiche Innovationen. So wurde 1999 der neue Mercedes-Benz Atego ebenso in Szene gesetzt wie der Messerschmitt Kabinenroller KR 201 sowie der Jaguar MK II und der Karmann Ghia. Im übrigen wurde die Serie bemerkenswerter Räderfahrzeuge der Bundeswehr aus den letzten Jahrzehnten begonnen. Zum Ausklang des Jahrhunderts sorgte WIKING bei Sammlerfreunden nochmals für Furore. So begann 1999 die Serie von Wiederauflieger historischer Landwirtschaftsmodelle im "großen Maßstab". Den Auftakt machte der Normag Faktor I. Im übrigen überraschten die Berliner Modellbauer zum Jahresende mit den "Modell-Legenden 2000" einer Edition wirklicher WIKING-Klassiker. Darunter Opel Kapitän 59 (früher: 11), DKW Spezial (früher: 12s), Porsche 356 Cabrio (früher: 16), Borgward Arabella (früher: 18) und Mercedes Benz 280 S (früher: 154).

++2000++WIKING bleibt seinen Prinzipien auch im neuen Jahrhundert treu++2000++

WIKING bleibt auch 2000 seinen Prinzipien treu. Zahlreiche Neuerscheinungen bewiesen gleich zum Jahresauftakt, dass die Klassiker bei WIKING eine fest Größe bleiben werden. Der Ford Capri I sowie der Opel Manta A unterstrichen in der ersten Neuheitenauslieferung die Spektrumsbreite, dem sich die Berliner Modellbauer wie eh und je annehmen werden. Dazu gehören natürlich auch Sonderfahrzeuge und die Fortführung des landwirtschaftlichen Schwerpunktes. Der Meiller-Abrollkipper, aber auch der Fendt Favorit 716 Vario kommen hinzu und - als Volltreffer in der Gunst der Sammler - überrascht WIKING mit einem Quartett zum 50jährigen Jubiläum des VW Bulli. Die Serie der landwirtschaftlichen Fahrzeuge im großen Maßstab ergänzt das Jahresprogramm ebenso wie der neue Unimog U 400. Doch als Millenniumsmodell geht der Claas Lexion 480 in die Historie von WIKING-Modellbau ein. Jahrelang warteten Sammler auf dieses mächtige Gefährt, das gleichsam Symbol für den Aufbruch der Modellbauer ins neue Jahrtausend ist.

++2001++Neue Econic-Drehleiter und ein Helikopter als Sammlerüberrraschung++2001++

Diese Überraschung war gelungen. Obwohl jeder um die Flugzeugmodellhistorie von WIKING weiß, sollte niemand ahnen, dass WIKING zur Nürnberger Spielwarenmesse mit einer Überraschung besonderer Güte auftrumpfte: Der Eurocopter EC 135 wurde als 87-fache Verkleinerung vorgestellt - WIKING ging nach jahrlanger Unterbrechung wieder in Luft! Doch das Jahr 2001 bot mehr - WIKING sorgte für die markentypische Modellkontinuität. Der Mercedes-Benz Econic wurde als ganz und gar außergewöhnliches Modell mit Metz-Drehleiter vorgestellt und der MAN TG-A erlebte seine Serienpremiere. Natürlich gab's auch Aufrüstung für die landwirtschaftlichen Modelle - der Fendt Favorit 716 Vario erhielt einen Frontlader, ebenso der Fendt Xylon. Und anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Berliner Feuerwehr widmete WIKING drei historische Modelle den Brandschützern der Hauptstadt. Und noch ein denkwürdiges Fest beschäftigte die Berliner Modellbauer: 50 Jahre Unimog waren Grund genug für ein außergewöhnliches Miniatur-Quartett, das in keiner Sammlung fehlen darf. Das WIKING-MAGAZIN 2001 erinnerte an den 20 Todestag von Friedrich Karl Peltzer und würdigte das Leben und Wirken des Begründers des Modellmythos WIKING.

++2002++Des Kanzlers VW Phaeton und Schlepper von gestern bis heute++2002++

Der traditionsreichste Modellautohersteller im Maßstab 1:87 setzte auch 2002 seinen Kurs der kontinuierlichen Produktentwicklung fort: WIKING blieb seiner jahrzehntelangen Modellphilosophie treu und präsentierte zur Nürnberger Spielwarenmesse zahlreiche Neuheiten mit Impulswirkung. So ergänzen die Berliner Modellbauer das erfolgreiche Klassikersortiment um historische Schlepper-Miniaturen, die der wachsenden Beliebtheit dieses Sammelthemas Rechnung tragen. Darüber hinaus gibt's im Lkw-Bereich Ergänzung durch die innovative M-Klasse von MAN. Als Miniatur unter den 1:87-Miniaturen der Verkehrsmodelle macht ein pfiffiger Aufsitzmäher von sich reden, der einmal mehr den Status-Quo des aktuellen Fertigmodellbaus in Sachen Filigranität unter Beweis stellt. Aber auch die neue E-Klasse und der CLK von Mercedes-Benz sowie die Kanzlerlimousine VW Phaeton machen einmal mehr deutlich, dass WIKING sich als verlässlicher Vollsortimentler im Modellfachhandel versteht.

++2003++Erinnerungen an den WIKING-Gründer++2003++

Das Jahr 2003 stand bei WIKING ganz im Zeichen des 100. Geburtstags des WIKING- Gründers Friedrich Karl Peltzer. Eine außergewöhnliche Themen-Trilogie erinnerte an den Wegbereiter des Automodellmaßstabs 1:87, der 2003 100 Jahre alt geworden wäre. Als erstes Themen-Set innerhalb der Modell-Trilogie zum Gedenken an Friedrich Karl Peltzer erschien die Sammlerbox "WIKING - Pionier der Verkehrserziehung". Mit einem noch unverglasten Mercedes-Benz Streifenwagen, einem Verkehrspolizisten und einer Ampelanlage - natürlich aus historischen Formen - wurden die Anfänge von WIKING in den 50er-Jahren lebendig. Hinzu kommt der Nachdruck eines historischen Verwarnblocks als Beispiel der spielerischen Verkehrserziehung jener Jahre. Zwei weitere Themen-Sets "zu Lande und in der Luft" und "zu Lande und zu Wasser" rundeten den Jubiläumszyklus ab. Die Traditionsmarke WIKING pflegte 2003 das angestammte Klassiker-Angebot mit neuen Kreationen aus den Berliner Werkstätten: So erhalten die Schlepper-Klassiker landwirtschaftliches Gerät zur Belebung der nostalgischen Szenerie. Der Stalldung-Breitstreuer - markant durch seine Walzentechnik - stammt vom westfälischen Hersteller Fortuna. Der Amazone-Düngestreuer wurde gerade in den 60er-Jahren immer häufiger eingesetzt - im Vorbild gibt es nur noch sehr wenige Exemplare. Hinzu kamen der Mercedes-Benz Actros mit Facelifting, aber auch der neue Unimog U 400 mit Vorbau-Kehrmaschine. Die Feuerwehr rüstete mit zwei Ausrüstungssets - Sprungpolster- und Tragkraftspritzen-Einsatzkräfte - auf. Außerdem überraschte das RLF 2000 von Rosenbauer. Der VW Multivan löste 2003 in fünfter Generation den erfolgreichen VW Transporter ab, während der Menck-Löffelbagger die klassischen Baufahrzeuge ergänzte. Eine weitere Lücke im breiten Modellspektrum von aktuellen landwirtschaftlichen Geräten schloss WIKING mit einer Typenpremiere: Mit dem John Deere 6920 wird ein weiterer Volumenschlepper in der bekannten Filigranität vorgestellt.

Quelle: www.wiking.de (Internet, April 12004)