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Presseecho / Presseinfos

11.03.2003 Presseinfo 2/04:Umfangreiches Fahrtenprogramm 2004 steht

30.12.2003 Erfolgreiche Jahresabschlussfahrt nach Daun
30.12.2003 Die Eifel braucht die Bahn
20.05.2003 Presseinfo:Maidampf 2003 mit 94 1538

31.12.2002 Petry bleibt Lokführer - "Eifelbahn"-Verein blickt zurück und voraus
11.12.2002 Presseinfo: Erfolgreiches Jahr und neuer Vorstand (JHV)
20.11.2002 80 Jahre: Alte Dame hatte Kinderkrankheiten
14.11.2002 Presseinfo: Geburtstagsfahrt mit Volldampf
22.07.2002 Presseinfo: Eifelbahn-Festzelt lockt zum Sprudelfest mit tollem Programm
18.07.2002 Presseinfo: Live-Musik auf der Gerolsteiner Kirmes 27.-30.07.2002
11.06.2002 Bw Gerolstein: Bahnfreunde setzen auf Belohnung
08.06.2002 Bw Gerolstein: Vandalen wüteten im Bahnbetriebswerk
16.05.2002 Eifelquerbahn: Freie Fahrt ab Pfingsten
12.05.2002 Vatertag: Pendelfahrten mit 94 1538 Bitburg - Phillipsheim

28.08.2001 Sprudel- und Dampflokfest: Gäste stöhnen, Loks schnauben, Macher jubeln
24.07.2001 Wochenend-Reaktivierung Eifelquerbahn / Bahnhofsfest in Kaisersesch
04.04.2001 Presseinfo: Wochenend-SPNV auf der Eifelquerbahn ab Pfingsten (> DOC)
04.04.2001 Presseinfo: Wochenend-SPNV: Vorläufiger Fahrplan (> PDF, geZIPt)
29.03.2001 Neue Fahrten mit alten Loks

21.09.2000 Lokschuppenfest 2000


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Presse-Info 2/04

Umfangreiches Fahrtenprogramm 2004 steht

Der Verein „Eifelbahn e.V.“ hat sich wieder ein umfangreiches Fahrtenprogramm für die kommenden Monate vorgenommen. Neben den schon jetzt im vierten Jahr gemeinsam mit der Vulkan-Eifel-Bahn angebotenen Freizeitverkehren an Wochenenden und Feiertagen zwischen Gerolstein und Kaisersesch gibt es wieder eine Menge weiterer Fahrgelegenheiten.

Eröffnet wird die Saison mit einer Vereinsfahrt zum befreundeten Eisenbahnverein der „Merzig-Büschfelder Eisenbahn (MBE)“ im Saarland. Per Schienenbus geht es am 12. April von Gerolstein aus nach Merzig, dort wird in den Dampfzug der MBE umgestiegen und nach Losheim gefahren. Eine Besichtigung des dortigen Bahnbetriebswerks und der Fahrzeuge ist möglich.

Knapp zwei Wochen später steht – ebenfalls im Schienenbus – das Befahren von Zweigstrecken in der Eifel an. Samstags (24.4.) wird von Gerolstein aus nach Schleiden gefahren, von dort zurück über Kall und Euskirchen nach Düren. Die Zweigstrecken nach Schleiden und Düren haben keinen regulären SPNV mehr, so dass hier eine Besonderheit angeboten wird. Am darauf folgenden Sontag findet speziell für Eisenbahnfreunde eine Sonderfahrt nach Kaisersesch stat mit zahlreichen Fotohalten an attraktiven Stellen.

Wieder im Programm sind die gerade bei Urlaubern so sehr geliebten Sonderfahrten nach Monreal, die ab dem 7. Juli wieder bis zum Ende der Sommerferien mittwochs erfolgen werden. Die gemütliche Fahrt wird kombiniert mit einer Stadtführung in einem der romantischsten Orte der Eifel.

Der Verein hofft, dass dieses Angebot in der Region auf eine gute Nachfrage trifft. Nähere Einzelheiten werden jeweils rechtzeitig vor den Fahrten mitgeteilt oder können unter www.eifelbahn.de im Internet ersehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

gez. 

Hans-Peter Kuhl 
Schriftführer
 

PROGRAMM-VORSCHAU 2004

12.4.2004
Vereinsausflug nach Losheim zur Merzig-Büschfelder Eisenbahn ab Gerolstein mit unserem VT 95 nach Merzig, von dort aus mit Dampfzug nach Losheim, Bw-Besichtigung etc. Abfahrtszeit ca. 08.30 Uhr

24.4.2004
Schienenbus-Sonderfahrt Gerolstein – Schleiden – Düren und zurück
Fotohalte, Reiseleitung

25.4.2004
Schienenbus-Sonderfahrt Gerolstein – Kaisersesch und zurück
Fotohalte, Reiseleitung

20.5.2004
Vatertags-Pendelfahrten Bitburg – St. Thomas

22./23.5.04
Bahnhofsfest in Daun

20.5.2004
Start der Eifelquerbahnfahrten; Fahrzeugeinsatz nach derzeitigem Stand: Regio-Shuttle, Schienenbusse und mehr! Die Fahrten werden wieder an jedem Samstag, Sonntag und Feiertag bis zum 31.10.2004 erfolgen, Fahrplan wie 2003.

7.7.2004
Monreal-Fahrten wieder im Programm – mit VT 95 bis Kaisersesch, weiter mit „Trans-Regio“; die Fahrten werden jeweils mittwochs bis zum 01.09.2004 vorgenommen. In Monreal Besichtigungsprogramm.

Weitere Informationen: www.eifelbahn.de


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Erfolgreiche Jahresabschlussfahrt nach Daun

Mit einer erfolgreichen Dampflokfahrt nach Daun konnte der Verein Eifelbahn e.V. sein Jahresprogramm 2003 beenden. Am vergangenen Sonntag nutzten fast 500 Fahrgäste die Gelegenheit, mit einem Sonderzug von Gerolstein nach Daun und zurück zu fahren. Trotz rutschiger Schienen schaffte es die Dampflok 5519 des gleichnamigen luxemburgischen Eisenbahnvereins, auch die großen Steigungen bei Dockweiler und Hohenfels ohne Schub den Zug ins Ziel zu bringen. Ein Besuch des Gerolsteiner Weihnachtsmarkts bildete dann für viele Fahrgäste den Abschluss eines erlebnisreichen Sonntags.
 


Der Dampfsonderzug mit der Luxemburger 5519. Foto: (C) Andreas Kurth

Eifel-Zeitung, Dezember 2003


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Die Eifel braucht die Bahn

Leider haben einige frühere Landräte in der Eifel dabei mitgeholfen, die Bahn zu verscheuchen und mehr noch, wertvolle Gleisanlagen abbauen zu lassen. Dieser Frevel rächt sich jetzt. Wie selbstverständlich haben sich aber alle an LKW-Schlangen – auch in der Eifel – gewöhnt. Dabei gibt es gerade beim LKW-Verkehr und beim Autoverkehr insgesamt in der nördlichen Eifel des Landes Rheinland-Pfalz große Probleme. Die Straßen wuchsen nicht mit dem Verkehrsaufkommen mit. Mehr noch, nach drei Jahrzehnten Ankündigung lässt der Lückenschluss der Autobahn A1 zwischen Daun und der NRW-Grenze immer noch auf sich warten. Das ist ein Skandal, denn vor über 25 Jahren wurden nachweisliche mehrere Firmen aus Nordrhein-Westfalen in die Eifel gelockt mit dem Versprechen, dass in wenigen Jahren lückenlos die A1 befahrbar sein würde.

A1 und die Bahn werden gebraucht

Wenn heute einige Zeitgenossen hier in der Eifel so tun, als würde es hier auch eine prosperierende Wirtschaft ohne A1 geben, dann verkennen sie alleine schon die Tatsache, dass eben eine nicht uninteressante Anzahl von Firmen vor etwa 25 Jahren hier ihre neuen Betriebsstätten eröffnet haben, weil sie den damaligen Aussagen geglaubt hatten, dass bald die A1 kommen wird. Jetzt kann man natürlich sagen, dass tausend Arbeitsplätze und wahrscheinlich mehr in der Eifel nur deshalb entstanden sind, weil seinerzeit „clevere“ Landräte wie zum Beispiel der aus Wittlich nach Daun kommende Dauner Landrat Orth etwas versprochen hat, woran er möglicherweise gar nicht glaubte oder aber er naiverweise dachte, dass seine politischen Freunde ihm südöstlich entfernten Mainz das schon richten würden.

Viele Nebenstrecken abgebaut

Güter, die über eine längere Strecke transportiert werden, müssen auf die Bahn, auch wenn die Bahn-Organisation derzeit immer noch nicht so toll läuft, wie es bei einer marktwirtschaftlichen orientierten kundenfreundlichen Privatfirma der Fall wäre. Leider wurden viele Nebenstrecken im Laufe der letzten Jahrzehnte frevelhaft abgebaut. Es mag sein, dass auf einigen ehemaligen Bahnstrecken heute wunderschöne Radwanderwege entstanden sind. Eine funktionierende Bahn wäre den meisten lieber – gerade in Winterzeiten. Manch ein Verantwortlicher in der Eifel, oder diejenigen, die sich als kompetent fühlen, sagen häufig, dass die Straßen hier nahezu immer gut befahrbar seien und der Winterdienst funktionieren würde. Und im übrigen sei es ja auch so, dass Winterfahrprobleme eine Ausnahme seien. Aber wenn diese Ausnahme auftritt, ist es tückisch, gefährlich und wirtschaftsschädigend und auch für alle Bürger, die sich bewegen müssen, mehr als nur unangenehm.

Im Raum Hillesheim ging nichts mehr 

Am Montag vor Weihnachten hatte das Schneewetter wieder einmal in weiten Bereichen der Eifel zugeschlagen. Die Qualität der Winterdienste in den verschiedenen Gebieten war unterschiedlich. Im Bereich Daun klappte es ganz gut, während im Raum Hillesheim am Nachmittag des besagten Montag nichts mehr lief. Es war bekanntlich nicht nachts, sondern ein belebter Montag Nachmittag. Ab dem Hillesheimer Higis ging gar nichts mehr. Zwischen Hillesheim und Gerolstein und Hillesheim und Daun blockierten dutzende querstehender LKWs die Fahrbahnen. Wer von Köln bis Daun normalerweise mit dem PKW 1.1/2 Stunden braucht, brauchte diesmal 4.1/2 Stunden und das auch nur dann, wenn man sich auskannte und teilweise alternative Strecken befuhr. Ohne Allradantrieb ging häufig gar nichts. Die Dutzenden von LKWs, die quer standen, beweisen das hohe LKW-Aufkommen in weiten Bereichen der Eifel. Es handelte sich zum großen Teil um Getränkefahrzeuge, die noch rechtzeitig vor dem Heiligabend in der Eifel-Region Sprudelwasser und Co. bei den Eifel-Sprudelfirmen abholen wollten. Wann gehen diese Sendungen endlich auf die Bahn? 

Da gibt es den Güterbahnhof Köln-Eifeltor und der heißt nicht umsonst Eifeltor, denn in früheren Jahrzehnten kamen hier unter anderem die mit der Bahn transportierten Güter der Eifel ebenso an wie die für in die Eifel bestimmten Produkte. Bahn-mäßig haben Politik und die Bahn selbst in den letzten Jahrzehnten völlig versagt. Die damalige 16 Jahre amtierende Bundesregierung unter Ex-Kanzler Dr.Helmut Kohl hat die Bahn ausmergeln und verarmen lassen zugunsten der Straßenlobby.

„Tote Hose“

Dass Verkehrsstrukturen in der Eifel größtenteils nicht adäquat und gut sind, muss man leider den Eifel-Politikern der letzten Jahrzehnte negativ anheften. Sie haben sich nicht in Mainz durchgesetzt – gleichgültig welche Farbenkomposition die dortige Regierung jeweils hatte. Mainz ist quasi eifel-mäßig weit von hier weg und Mainz ist Mainz und bleibt Mainz, und Mainz kümmert sich wenig um die Eifel. Wenn es schon einmal Menschen aus der Eifel gibt wie der Ex-Wirtschaftsminister Holkenbrink, dann lässt sich auch eine A60 von Wittlich an die belgische Grenze realisieren. Aber ansonsten konnten unsere CDU-, SPD- und FDP-Landtagsabgeordneten der letzten Jahrzehnten für die Eifel in Mainz fast nichts bewegen. Die Eifel liegt für Mainz weit weg – sozusagen am Rande des Landes – und wird dort immer noch als ein zu vernachlässigendes Gebiet angesehen. 
Vor einigen Jahrzehnten gab es im nördlichen Bereich der RLP Eifel eine Abstimmung über die Frage, ob dieser Teil der Eifel nach Nordrhein-Westfalen gehen sollte. Die Bürger waren seinerzeit nicht aufgeklärt worden, sonst hätten sie höchstwahrscheinlich für die Angliederung an NRW gestimmt. Wenn der Landkreis Daun und andere Eifel-Gebiete schon seit Jahrzehnten Teile von Nordrhein-Westfalen gewesen wären, gäbe es die A1 von Daun nach NRW schon seit einigen Jahrzehnten. Es nutzt auch nichts, wenn die SPD Bundestagsabgeordnete Dr.Elke Leonhard sich von Zeit zu Zeit immer wieder zugunsten der A1 ausspricht und so tut, als hätte sie den Schlüssel dafür in der Hand. Das ist alles Profilierungssucht. Man kann der Dame zurufen, dass auch sie bislang nichts erreicht hat. Auch sie ist schon einige viele Jahre im Bundestag – in der Politik insgesamt schon etwas länger.
Als dann vor einigen Jahren – es war natürlich kurz vor einer Mainzer Landtagswahl – ein nur 2,4 Kilometer kurzes A1 Stückchen Spatenstich-mäßig eröffnet wurde, waren sie alle dabei, die Dr. Leonhards, die Landtagsabgeordneten, der damalige Bundesverkehrsminister Bodewig, etc.etc. Wir werden in der Eifel von der großen Politik verschaukelt. Warum hauen wir nicht endlich einmal als Eifeler auf die großen politischen Tische. Rentiert sich dies nicht, weil es den Fraktionszwang gibt und die Parteizugehörigkeit über allem steht? 

Kaum vorhandene Verkehrsinfrastruktur

Dutzende querstehender LKW bei etwas geringem Schneefall zeigen, wie verletzlich die kaum vorhandene Verkehrsinfrastruktur im hiesigen Raum ist. Da brauchen wir die Bahn. Wir brauchen die Güterbahn und die Personenbahn. Das muss natürlich alles so gestaltet werden, dass die Kunden das auch annehmen, d.h. dass die Frachtzeiten ebenso vernünftig sein müssen wie die Fahrzeiten im Personenverkehr. Dass an dem besagten Montag Nachmittag fast nur Blechschäden entstanden, ist mehr eine Glückssache. Wie gesagt, viele LKWs hingen quer und manch ein LKW musste an manch einer ansteigenden Straße zurückrollen lassen. Ein gefährliches Unterfangen! Wir leben im Winter in der Eifel also gefährlicher als im Flachland und den Ballungsgebieten. Dass dies so ist, hätte aber eigentlich schon jedem Politiker seit einigen Jahrzehnten bewusst sein müssen. Die Gefahr im Winter auf den Straßen ist hier riesengroß. 
Die Bahn muss her – und zwar nicht nur zur Winterzeit. Natürlich muss es eine attraktive Bahn sein. Dass dies möglich ist zeigt zum Beispiel, dass es im Vogtland eine privat geführte moderne Vogtland Bahn seit vielen Jahren gibt. Das Streckennetz funktioniert. Der Fahrplan ist gut aufeinander abgestimmt. Die Fahrzeiten sind attraktiv. Und die Waggons sind von neuester, moderner, bequemer Bauart. Natürlich ging es auch hier nicht ohne eine Subventionierung in diesem Bereich. Die Zugmaschinen und Waggons wurden von der Sächsischen Landesregierung hoch subventioniert. Aber ansonsten muss der private Betreiber die Kosten und einen Gewinn einfahren. Das geht, wenn man es will. 
Hier in der Eifel hat man es nie richtig versucht. Aber auch hier sei wieder gesagt: Mainz ist weit weg und Mainz kümmert sich nicht um die Eifel. Deshalb wäre es besser, wenn wir zu Nordrhein-Westfalen gehören würden. Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist trotz fehlender A1 Lückenschließung nicht weiter weg als Mainz. NRW pflegt bekanntlich auch seine Randgebiete. Das Sauerland als ähnlich geprägte Region wie die Eifel ist in den letzten Jahrzehnten besser weggekommen als wir hier. Und noch eins: Es macht doch keinen Sinn, dass die Eifel immer noch grenzmäßig gespalten ist auf NRW und RLP. Aber wir trauen uns nicht, endlich mal auf den Putz zu klopfen.

„Bitte entschuldigen Sie, dass Sie heute auf Ihre Zeitung verzichten müssen.“ 

Hat man die Tageszeitung „Die Welt“ abonniert, bekommt man sie in einigen Gebieten der Eifel durch Boten zugestellt. Aber am Dienstag nach dem beschriebenen Montag fand man nicht „Die Welt“ im Briefkasten, sondern einen Zettel mit dem Text: “Bitte entschuldigen Sie, dass Sie heute auf Ihre Zeitung verzichten müssen“. Ja, die aus dem Norden der Republik kommende „Welt“ kam einfach nicht an, weil bei bestimmten Witterungsbedingungen die Eifel eben quasi größtenteils vom Rest der Welt abgehängt ist. Auch hier lässt die fehlende Bahn-Struktur grüßen, wobei natürlich auch die Bahn Organisation insgesamt immer noch antimarktwirtschaftliche Probleme hat. Überregionale deutsche Tageszeitungen zu abonnieren mit Postzeitungsdienst klappt, wie wir bereits ausführen mussten, auch nicht. Besonders wenn sie aus dem Norden kommen, kann man sie nicht am gleichen Tage hier haben.

Infrastrukturmäßig dramatisch abwärts

Aber manch ein Zeitgenosse in Daun, Wittlich und Co. sagt dann, dass man ja immerhin noch viele Informationen über das Internet hier in der Eifel nutzen kann. Diese Aussage ist teilweise richtig. Aber eben nur teilweise. Schnelles Internet bietet die Deutsche Telekom AG nicht flächendeckend in der Eifel an. In weiten Gebieten in den Landkreisen Daun und Wittlich gibt es kein T-DSL, also keinen schnellen Internet-Anschluss. Da wird sich wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren nichts ändern, denn auch hier hat die Eifel eine enorm schlechte Infrastruktur. Jahrzehnte lang ging es infrastrukturmäßig in der Eifel aufwärts. Seit etwa acht Jahren geht es aber wieder dramatisch abwärts. 

Zum Thema schnelles Internet mag es eine etwas teurere Alternative bald geben, denn der europäisch-luxemburgische Satellitenbetreiber SES Astra und auch Eutelsat bauen die schnelle Internet-Nutzung über Satellit aus, um auch der ländliche Bevölkerung endlich einen schnellen Internet Zugang anzubieten. Mehr zu diesem Thema finden Sie in einer der nächsten Ausgaben dieser EAZ Eifel-Zeitung und auch im Medien- und Digital-Magazin INFOSAT.
„Bitte entschuldigen Sie...“. Diesen Satz findet man auf der Rückseite der Ankündigung „..dass Sie heute auf Ihre Zeitung verzichten müssen“ von der Tagezeitung „Die Welt“. Entschuldigen sollten sich eigentlich die nicht mehr amtierenden Landräte und anderen Verantwortlichen in der Eifel, die entweder selbst mitgeholfen haben die Infrastruktur hier zu zerstören, oder aber es zumindest zugelassen haben. Aber nein, sich zu entschuldigen haben diese Herrschaften nie gelernt. Dafür waren sie zu arrogant. Der arroganteste und ignoranteste Vertreter dieser Sorte war der vor Nell im Landkreis Daun königlich agierende, aus Wittlich kommende Karl-Adolf Orth. Interessant: Bei der Verabschiedung des langjährigen, beliebten Verbandsbürgermeisters der Verbandsgemeinde Hillesheim Pitzen waren drei der vier zuletzt im Landkreis Daun amtierenden Landräte anwesend, nicht aber der „Mister Orth“, der ja bekanntlich vor einigen Jahren arg in den deutschen Nachrichtenmagazinen und anderen Publikationen Furore machte, weil er neben seinem üppigen Gehalt bei einer Organisation der Landesbank vielfältige horrende Summen für mehrere „Nebentätigkeiten“ einstrich. Orth hat in Daun zu lange regiert und zu lange nichts für die Infrastruktur hier getan, sondern daran mitgeholfen, die Struktur zu schwächen. Er hat auch immer wieder Arbeitsplätze schaffende Firmen im hiesigen Raum unnötigerweise attackiert.

Eifel-Zeitung, 30.12.2003


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Presseinfo Mai 2003
Maidampf auf der Eifelquerbahn

Vor dem Start der alljährlchen Triebwagen-Fahrten auf der Eifelquerbahn zwischen Gerolstein und Kaisersesch bietet der Verein „Eifelbahn e.V.“ allen Bahnfreunden zum Auftakt ein besonderes „Schmankerl“ an: die Dampflok 94 1538 wird am Samstag, 24. Mai zwischen Gerolstein und Daun und am Sonntag, 25. Mai zwischen Daun und Kaisersesch Pendelzugfahrten durchführen. Alle zwei Stunden besteht so die Möglichkeit, die Eifel von ihrer schönsten Seite zu erleben.

Die Samstagszüge werden jeweils zur vollen Stunde in Gerolstein (10 / 12 / 14 / 16 Uhr) bzw. in Daun (11 / 13 / 15 / 17) abfahren. Unterwegshalte in Pelm, Dockweiler-Dreis und Rengen sind vorgesehen. Am Sonntag wird nach langer Zeit auch der Streckenabschnitt Daun – Kaisersesch wieder Dampfzüge sehen. Hier werden wegen der etwas längeren Strecke nur drei Zugpaare angeboten werden können. Jeweils im Abstand von drei Stunden fahren die Züge in Daun erstmals um 9.30 Uhr, in Kaisersesch um 11.17 Uhr ab. Unterwegshalte sind hier in den Gemeinden Darscheid, Utzerath, Berenbach, Ulmen und Laubach-Müllenbach eingeplant.

Die Fahrpreise sind besonders günstig angesetzt: Erwachsene zahlen für die Hin- und Rückfahrt nur 6 Euro, Kinder die Hälfte. Der Preis gilt sowohl samstags wie sonntags.

Komplette Presseinfo mit Fahrplänen > [ Download DOC ]


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Petry bleibt Lokführer 
"Eifelbahn"-Verein blickt zurück und voraus

DAUN/GEROLSTEIN. (red) Eine positive Bilanz der vergangenen 18 Monate hat der Verein "Eifelbahn" gezogen. Jörg Petry wurde im Amt des Vorsitzenden bestätigt.

Fast 50 Mitglieder interessierten sich in der Jahreshauptversammlung, wie es um den Verein "Eifelbahn" steht. Vorsitzender Jörg Petry lobte vor allem das Engagement für die touristischen Wochenendfahrten auf der Eifelquerbahn zwischen Gerolstein und Kaisersesch. "Es ist eine stolze Leistung, an so vielen Wochenenden hintereinander immer wieder bis zu zwölf Mitglieder zu finden, die halbtägig in den Triebwagen Fahrkarten, Getränke und Souvenirs verkaufen oder Bahnübergänge sichern." Anfangsschwierigkeiten durch den kurzfristigen Start im Jahr 2001 hätten mit der Erfahrung einer Saison im zweiten Jahr vermieden werden können. 

Weitere Sonderfahrten im Sommer nach Monreal, zum 1. Mai oder zum Vatertag waren gut besucht und wurden mit den vereinseigenen Fahrzeugen ­ der Dampflok 94 15 38 und dem Schienenbus VT 795 ­ organisiert. 

Hinter den Kulissen wurden die Fahrzeuge von einem Team regelmäßig fit gemacht, unterstützt von einer fünfköpfigen ABM-Gruppe, die sich auch um die anderen, noch nicht betriebsfähigen Fahrzeuge, kümmert und diese aufarbeitet. 

Zur Erledigung des "Bürokrams" ist eine weitere ABM-Kraft im Bahnhof Gerolstein eingesetzt. 

Kassierer Ralf Neuendorf sprach von einer insgesamt positiven Entwicklung. Doch das Bahngeschäft kann schnell ins Geld gehen. Die Behebung eines Lagerschadens der Dampflok schlug zum Beispiel mit 30 000 Euro zu Buche. 

Zu den Vorstandswahlen traten zwei der Führungsriege nicht mehr an: Sowohl der zweite Vorsitzende Uwe Schaller als auch der Schriftführer Dieter Thoma hatten aus privaten Gründen ihre Ämter niedergelegt. Während Jörg Petry als erster Vorsitzender und Ralf Neuendorf als Kassierer wiedergewählt wurden, komplettieren künftig Jochen Neuhaus (Polcherholz) als zweiter Vorsitzender sowie Hans-Peter Kuhl (Gerolstein) als Schriftführer das Führungsgremium. 

Im kommenden Jahr sollen laut Petry neben den bewährten Fahrten und Festen zusätzliche Veranstaltungen ­ vor allem auch für die rund 280 Vereinsmitglieder ­ angeboten werden.

TV vom 31.12.2002


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Presseinfo 12-02a

Erfolgreiches Jahr und neuer Vorstand

Im vergangenen Monat hat der Verein „Eifelbahn e.V.“ in seiner Jahreshauptversammlung  Bilanz der letzten 18 Monate gezogen. Zudem fanden Vorstandswahlen statt, so dass seither wieder ein komplett besetzter Vorstand die Geschicke des Vereins lenken kann. Fazit: auch große Aufgaben sind mit Bravour bewältigt worden, der Zusammenhalt im Verein ist nach wie vor groß.

Der erste Vorsitzende Jörg Petry konnte fast 50 Mitglieder in der Gaststätte „Zur Bahnhofswirtin“ begrüßen, die sich dafür interessierten, wie es um den Verein steht. In den Jahren 2001 und 2002 wurden zahlreiche große Aufgaben angegangen und mit viel Einsatz gelöst. Herausragend hierbei waren die Zugbegleitdienste bei den touristischen Wochenendfahrten auf der Eifelquerbahn zwischen Gerolstein und Kaisersesch. Petry hob hervor, dass es eine stolze Leistung sei, an so vielen Wochenenden hintereinander immer wieder 8-12 Mitglieder zu finden, die halbtägig in den eingesetzten Triebwagen Fahrkarten, Getränke und Souvenirs verkauften, die Postensicherungen an Bahnübergängen durchführten und den Reisenden mit Rat und Tat zur Seite ständen. Anfangsschwierigkeiten durch den kurzfristigen Start im Jahr 2001 konnten mit der Erfahrung einer Saison im zweiten Jahr vermieden werden.

Auch das Mitausrichten des Sprudelfestes im August und die Beteiligung an der Gerolsteiner Annakirmes in den letzten beiden Jahren sind vielen Besuchern der Feste in bester Erinnerung. Hier halfen dem Verein auch viele „Symphatisanten“, da gerade während der Zeltveranstaltungen je Abend bis zu 60 Personen benötigt wurden. Zahlreiche weitere Sonderfahrten im Sommer mittwochs nach Monreal, zum 1. Mai oder zum Vatertag waren gut besucht und wurden mit den vereinseigenen Fahrzeugen - der Dampflok 94 15 38 und dem Schienenbus VT 795 - durchgeführt.

Hinter den Kulissen wurden die Fahrzeuge von einem eingespielten Team regelmäßig fit gemacht, unterstützt von einer fünfköpfigen ABM-Gruppe, die sich auch um die anderen, noch nicht betriebsfähigen Fahrzeuge kümmert und diese aufarbeitet (gesonderter Bericht folgt). Um diese ganzen Arbeiten auch „büromäßig“ begleiten zu können, ist eine weitere ABM-Kraft in den Räumen im Bahnhof Gerolstein als Unterstützung tätig. Eingeschränkt ist das Arbeiten an den Loks und Waggons lediglich dadurch, dass immer noch keine dauerhafte Regelung zum Bahnbetriebswerk Gerolstein als möglichem Mittelpunkt gefunden werden konnte.

Im Kassenbericht konnte Ralf Neuendorf als Kassierer gleichfalls eine positive Entwicklung vorstellen, die nicht zuletzt auch durch die oben genannten Aktivitäten ausgelöst wurde. Wie schnell jedoch Geld auch ausgegeben werden muss, wurde bei einem Lagerschaden der Dampflok deutlich, dessen Behebung die stolze Summe von 60.000 DM gekostet hatte! Die Kassenprüfer konnten Ralf Neuendorf eine absolut korrekte Kassenführung bescheinigen.

Als weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt standen Ergänzungswahlen für den Vorstand an, da sowohl der 2. Vorsitzende Uwe Schaller wie auch der Schriftführer Dieter Thoma aus privaten Gründen ihre Ämter niedergelegt hatten. Während Jörg Petry als 1. Vorsitzender und Ralf Neuendorf als Kassierer wiedergewählt wurden, wurden Jochen Neuhaus aus Polcherholz als 2. Vorsitzender sowie Hans-Peter Kuhl aus Gerolstein als Schriftführer neu in den Vorstand gewählt - alle Kandidaten übrigens eindrucksvoll ohne Gegenstimme. Mit diesem Votum im Rücken konnte Jörg Petry Ausblicke auf das kommende Jahr geben, wo neben den bewährten Fahrten und Festen auch zusätzliche Veranstaltungen besonders auch für die ca. 280 Mitglieder angeboten werden sollen.

Hans-Peter Kuhl


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EAZ ( Eifeler Allgemeine Zeitung online), Woche 47, Eifelquerbahn

Alte Dame hatte Kinderkrankheiten

Gerolstein (le). „80 Jahre Dampflok 941538, eine Alte Dame feiert Geburtstag“, so lautete der Titel eines Plakats, mit dem der Verein „Eifelbahn“ für Pendelfahrten zwischen Gerolstein und Daun am letzten Sonntag warb. Die Fahrpreise waren zivil. Sie kosteten für Hin- und Rückfahrt nur 5 Euro, und alle zwei Stunden war Abfahrt ab Gerolstein. Wenn, ja: Wenn alles reibungslos verlaufen wäre. Leider musste der Zug um 13.05 Uhr ausfallen, denn da stand er mitten auf der Strecke in Höhe von Betteldorf. Grund: Die alte Dame hatte Kinderkrankheiten, und so mussten die Fahrgäste dreiviertel Stunden im Zug ausharren. Nach Auskunft des Veranstalters „Eifelbahn e.V.“ hatte eine nicht ausreichend konsistente Kohle dafür gesorgt, dass die Schlacke sich verflüssigte und dadurch keine Luft mehr durchließ, so daß Unterdruck entstand. „Das kann mal passieren“, sagte ein Gerolsteiner Arzt als Fahrgast, der seinen kleinen Kindern mal zeigen wollte, wie eine alte Lokomo-Puff-Puff durch die Eifellandschaft fahren kann. Vielleicht  klappt es ja beim nächsten Mal. Die hunderte anderer Fahrgäste, die mit den anderen Zügen gefahren waren, zeigten sich jedenfalls hoch zufrieden! 

EAZ, Woche 47


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Presseinfo Nr. 11-02a

Geburtstagsfahrt mit Volldampf

Der Verein „Eifelbahn e.V.“ feierte vergangenen Sonntag den achtzigsten Geburtstag seiner Vereins-Dampflok 94 1538 zusammen mit den zahlreich erschienen Gästen. Rund 700 Fahrgäste in den sechs Fahrten haben es genossen, für einen geringen Obulus nochmals zwischen Gerolstein und Daun Dampfzug-Atmosphäre zu schnuppern. 

Mächtig mußte sich die reich geschmückte Tenderlok der Baureihe 94 an ihrem Geburtstag ins Zeug legen, um von Gerolstein aus die Steigung vor Hohenfels und auf der Rückfahrt die Steigung zwischen Rengen und Dockweiler zu schaffen. Laub und nasse Schienen verbunden mit der doch beachtlichen Anhängelast des Zuges stellten höchste Anforderungen an die Maschine und die Fahrkünste von Lokführer und Heizer. Die mächtigen Rauchwolken während der teils gemächlichen Fahrt faszinierten alle die, die einen Fensterplatz ergattern konnten oder dem Spektakel von außen zuschauten. Pro Fahrt konnte der Verein „Eifelbahn e.V.“ 100-120 Einstieger in Daun bzw. in Gerolstein begrüßen, die es sich nicht nehmen lassen wollten, den Sonntag auf der Schiene zu verbringen. Um dem Wetter anständig trotzen zu können, wurde vormittags heiße Brühe und Glühwein, nachmittags dann Kaffee und die obligatorischen Flaschengetränke angeboten und von vielen auch genutzt. Für die kleinen Fahrgäste gab es 200 Weckmänner als Begrüßungsgeschenk.

Bei der zweiten Fahrt ab Gerolstein kam es jedoch leider zu einer technischen Störung, deren Behbung einige Zeit benötigte. Hierdurch mußte die Rückfahrt nach Gerolstein sowie die um 13.00 Uhr vorgesehene Fahrt von Gerolstein entfallen. Der Verein möchte sich hier bei den verhinderten Fahrgästen dieser Züge entschuldigen und bittet um Verständnis für das bisher einmalige Mißgeschick in der Vereinsgeschichte. Die Fahrgäste im Zug selbst nahmen die dicke Verspätung gelassen hin, da zumindest die Verpflegung der Reisenden keine Probleme bereitete.

Die Lok selbst wird jetzt den Winter über zumeist abgestellt sein, es werden Wartungsarbeiten vorgenommen und die neuen Fahrten im kommenden Jahr geplant. Mit Beginn der Saison im Frühjahr wird dann auch wieder Gelegenheit bestehen, eine Dampfzugfahrt durch die Eifel zu unternehmen.


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Presseinfo

Eifelbahn-Festzelt lockt zum Sprudelfest mit tollem Programm

Vom 22. - 25. August findet in der Brunnenstadt das traditionsreiche Sprudelfest statt. Mit der Unterstützung vom Gerolsteiner Brunnen, der KSK Daun und der TW Gerolsteiner Land, ist es dem Gerolsteiner Verein "Eifelbahn" gelungen, ein attraktives Musik-Programm zusammenzustellen:

Donnerstag, 22. August - KÖLSCHER ABEND

Gleich drei Größen des Kölner Karnevals gastieren in Gerolstein. Für eine Riesen-Stimmung garantieren King Size Dick, Blom und Blömcher und die Räuber.
 
Um 20:00 Uhr beginnt King Size Dick mit seinem breit gefächerten Repertoire. Der als "Kölscher Joe Cocker" bezeichnete Interpret gilt als der beste Ostermann-Interpret und einer der vielseitigsten Künstler der Kölner Szene. Sein bekanntester Hit dürfte wohl "Kölle am Rhing", eine Coverversion des Frank Sinatra Klassikers "New York New York" sein. 
Gegen 21:15 Uhr folgt mit der Parodistengruppe Blom und Blömcher Stimmung pur. 

In Hahnenkostümen werden sie das Zelt zum kochen bringen und bekannte Lieder rund um das gefederte Vieh zum besten geben.

Als absoluter Höhepunkt folgt dann gegen 22:00 Uhr der Auftritt der bekannten Musikgruppe "De Räuber".

Die vier Bandmitglieder zählen seit über 10 Jahren zu den absoluten Top-Acts des Kölner Karnevals. Wenn die Räuber unterwegs sind, rauben sie jedem die schlechte Laune und stecken mit ihrer Musik und ihrem Frohsinn alle an. 

In Gerolstein werden Sie mit Ihren Hits wie Denn wenn et Trömmelche jeht, Op dem Maat, Am Eigelstein es Musik, Titicacasee, Kölsche Junge bütze joot für Stimmung im Festzelt sorgen. Natürlich darf auch der Top-Hit der letzten Session fehlen: "Die Rose". 

Einlass  um 19:30 Uhr - Beginn 20:00 Uhr - Vorverkauf 14 Euro, Abendkasse 17 Euro
 

Freitag, 23. August - SWR3 Dance Night

Tanzfans in Partylaune, rasante Beats und gutgelaunte SWR3 DJs. Eine heiße Party verspricht der Freitag zu werden. Erstmals besucht der SWR3-Elch die Vulkaneifel und lädt zum abrocken und tanzen ein. Die SWR3- DJs spielen von der Dance-Night-Konsole aus die besten Pop-Songs, die aktuellen Charts und die schönsten Balladen. 

Einlass um 20:00 Uhr - Beginn 21:00 Uhr - Abendkasse 4 Euro
 

Samstag, 24. August - Partyrock bis zum Abwinken

Mit MEX und SIDEWALK gastieren die wohl angesagtesten Cover-Rock Bands der Region erstmals zusammen in Gerolstein. 
 
MEX steht für Live-Musik vom Feinsten und ist ein absoluter Garant für Stimmung und gute Laune in Top-Qualität. 

Ob moderne Hits aus den Charts oder Rockklassiker - MEX spielt sie und sorgt für Begeisterung im Publikum.

Get the Kick mit Sidewalk - die fünf durchgeknallten Musiker werden es dem Gerolsteiner Publikum mal wieder zeigen: wer bei dieser Party nicht abgeht ist selbst schuld. 

Der Abend verspricht ein einmaliges Musikerlebnis der Extraklasse zu werden, den man sich nicht entgehen lassen sollte ! 

Einlass um 20:00 Uhr - Beginn 21:00 Uhr - Abendkasse 8 Euro
 

Der Vorverkauf hat begonnen! Für die Veranstaltungen am Freitag und Samstag wird ein besonders günstiges Kombi-Ticket für nur 10 Euro angeboten !

Vorverkaufsstellen: Zweigstellen der KSK Daun in Gerolstein, Daun, Hillesheim, Jünkerath und Kelberg. Touristinfo Gerolstein, Bahnhofsgaststätte Gerolstein, Wochenspiegel Daun, Eifeljournal Prüm. 


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Presseinformation

Live-Musik auf der Gerolsteiner Kirmes vom 27. – 30. Juli
Verein Eifelbahn präsentiert abwechslungsreiches Programm 

Zur traditionsreichen St. Anna-Kirmes hat sich der Gerolsteiner Verein Eifelbahn, in Zusammenarbeit mit der TW Gerolsteiner Land, ein ganz besonderes Bonbon ausgedacht:
Neben dem Vereins-Bierstand steht die neu angeschaffte, stadteigene Bühne auf dem „Arnoldy-Parkplatz“. Dort findet an allen vier Kirmestagen ein bunt gefächertes Musikprogramm statt:
 
Samstag BOOM BOOM BLUES BAND ab 20:00 Uhr
Sonntag WIBBELSTETZ ab 19:00 Uhr
Montag Oldie- und Schlagerfete ab 19:00 Uhr
Dienstag BOOM BOOM BLUES BAND ab 19:00 Uhr

 
 
Mit „Wibbelstetz“ gastiert eine bekannte Band aus Euskirchen/Bad Münstereifel erneut in der Brunnenstadt – diese wussten im vergangenen Jahr beim Sprudelfest als Vorgruppe der „Höhner“ zu begeistern. 

Die fünf Eifelrocker stellen Ihre neue CD „Eenes Daachs bin ich fott“ dem Gerolsteiner Publikum vor. 

Foto: Neues Cover-Bild der Eifel-Rock-Gruppe „Wibbelstetz“ 

Die Boom Boom-Blues Band sind als Lokalmatadoren Garant für einen stimmungsvollen Kirmesabend.

An allen Abenden ist somit für gute Stimmung und Unterhaltung am Eifelbahn-Stand gesorgt – lediglich gutes Wetter wünschen sich die Veranstalter noch.


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Bahnfreunde setzen auf Belohnung 
Verein lobt 1000 Euro aus, damit Vandale gefasst wird Verdächtiger gesehen

GEROLSTEIN. (mh) 1000 Euro Belohnung setzt der Verein Eifelbahn, dessen 
Schienen-Fahrzeuge im ehemaligen Bahnbetriebswerk stehen, für Hinweise aus, 
die zur Ergreifung des Vandalen führen, der Loks und Wagen mit Farbe 
verschmiert, Inventar und Scheiben zertrümmert hat (der TV berichtete). 

Auf rund 5000 Euro hat die Polizei den Schaden beziffert, der durch 
Vandalismus am Wochenende im ehemaligen Bahnbetriebswerk in Gerolstein 
entstanden ist. Rund ein Dutzend Scheiben wurde in mehreren Gebäuden 
eingeschlagen, Loks und Wagen mit Farbe und Silikon verschmiert, 
Feuerlöscher geleert, Inventar zertrümmert. Jörg Petry, Vorsitzender des 
Vereins Eifelbahn, der das Betriebswerk zur Wartung und zum Unterstellen 
seiner Schienen-Fahrzeuge nutzt, ist auch zwei Tage nach der 
Zerstörungsorgie noch wütend: "Da wurde ziellos alles kurz und klein 
geschlagen. Ich weiß beim besten Willen nicht, was das soll. Und zu allem
Überfluss wurden auch noch Judensterne und ein Hakenkreuz an die Wagen 
geschmiert." 
Doch er ist zuversichtlich, dass der Verursacher gefasst wird. Denn nach 
Petrys Auskunft ist der vermeintliche Täter gesehen worden. So sei ein 
Vereinsmitglied am Samstagnachmittag, nachdem bereits am Vormittag der 
Schaden begutachtet worden war, noch mal in den Lokschuppen gegangen. "Und 
da sieht er, dass die Scheibe zur Werkstatt nun auch zertrümmert ist. Und 
wie er nachsehen will, kommt ihm ein Bürschchen entgegen gesprungen und haut 
ab", berichtet der Vereinsvorsitzende . Laut Petry handelte es sich um einen 
"circa zwölf Jahre alten Jungen mit dunklen, hochgestellten Haaren, der ein 
silbernes Fahrrad fährt und etwas korpulenter ist". 

Hinweise erbittet die Polizei in Daun (Telefon 06592/96260) oder in 
Gerolstein (06591/95260). 

Trierischer Volksfreund vom 11.06.2002


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Gerolstein: Vandalen wüteten im Bahnbetriebswerk

(dj) Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Freitag auf Samstag im Bahnbetriebswerk der Eifel-Bahn in Gerolstein großen Sachschaden angerichtet. In den Vereinsräumen wurden fast alle Fensterscheiben zertrümmert und ein großer Teil des Inventars mutwillig zerstört. Außerdem wurden Feuerlöscher ausgeleert sowie Porzellan und andere Einrichtungsgegenstände zerschlagen. An einer Lokomotive haben die Täter Hakenkreuz-Schmierereien hinterlassen. Der angerichtete Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt. 

Zeugenhinweise in dieser Sache werden an die Polizei in Daun, Telefon 06592/96260, oder in Gerolstein, Telefon 06591/95260 erbeten. 

TV vom 08.06.2002 


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Eifelquerbahn: Freie Fahrt ab Pfingsten 
Züge verkehren ab Samstag wieder auf der Eifelquerbahn - Großes Interesse 
schon vor Saisonbeginn

Von unserem Redakteur STEPHAN SARTORIS 

DAUN/GEROLSTEIN. Am Pfingstwochenende starten wieder die Zugfahrten zwischen 
Gerolstein und Kaisersesch. Von Samstag an bis Ende Oktober werden die 
Fahrten an allen Wochenenden und Feiertagen angeboten. 

Die Schienenbusse der Baureihe VT 96 fahren in dieser Saison wie bereits im 
vergangenen Jahr wieder im Zwei-Stunden-Takt auf der Strecke Gerolstein über 
Daun nach Kaiseresch. Die Verantwortlichen von der "Vulkaneifel Bahn" (VEB) 
als Betreiber der Fahrten haben ihre Lehren aus dem vergangenen Jahr 
gezogen, als die Fahrgastzahlen die Erwartungen weit übertrafen (der TV 
berichtete). Rund 10 000 Fahrgäste nutzten das Angebot an Wochenenden und 
Feiertagen. 

Mehr Platz im Zug als im vergangenen Jahr 

Und die Saison 2002 hat schon vor dem offiziellen Start sehr positiv 
begonnen. "Wir haben schon über 2000 Vorbestellungen, teilweise ganze 
Sonderzüge vermietet. Die Resonanz ist wirklich irre und übertrifft all 
unsere Erwartungen", berichtet Jörg Petry von der VEB. Um dem zu erwartenden 
Andrang auch Herr zu werden, hat die VEB die Platzkapazitäten erweitert. 
Statt bislang 90 Plätze gibt es nun 150 Plätze im Zug. 
Darüber hinaus gibt es einen zusätzlichen Zug morgens von Kaisersesch aus, 
so dass beideSeiten (Kaisersesch und Gerolstein) "die gleiche Bedienqualität 
erfahren", erklärt Petry. "Zudem haben wir es geschafft, einen einen 
verbesserten Fahrplan zu gestalten, der nun auch einen optimalen Anschluss 
zur Weiterfahrt Richtung Rhein in Kaisersesch an die Transregio-Linie 
bietet." 

Zum Start am Samstag wird auch der Rastplatz "Zum Stellwerk" eröffnet. Der 
ehemalige Reisezuwagen ist von den Dauner Eisenbahnfreunde zum Treff für 
Fahrgäste und Radfahrer, die auf den Maare-Mosel-Radweg starten, umgebaut 
worden. 

Angesichts der positiven Bilanz des Premierenjahrs gab es seitens der VEB 
Überlegungen, vielleicht schon früher im Jahr, beispielsweise an Ostern, 
schon zu starten, aber dagegen sprechen mehrere Gründe. Petry zählt auf: 
"Bisher schaffen wir einen Start nicht früher, weil die Schienenbusse über 
40 Jahre alt sind, einiges an Wartung und Pflege bedürfen und wir es auch 
diese Saison wieder erst kurz vor Toresschluss schaffen, die Technik fit zu 
machen." Zudem sei auch das erforderliche Personal nicht vorhanden; und die 
vom Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV) in 
Auftrag gegebene Bestellung der Freizeitverkehre umfasse nur den Zeitraum 
von Pfingsten bis Herbst. Ohnehin laufen die vom SPNV bezuschussten 
Freizeitverkehre Ende 2003 erst einmal aus, Jörg Petry ist aber 
optimistisch, dass es darüber hinaus weitergeht. Vor allem aber hofft er, 
dass die Kommunen den Fortbestand der Zugfahrten unterstützen, in ihrem 
eigenen Sinne. Petry: "Es sollte im Interesse jedes Kreises, jeder 
Verbandsgemeinde und jedes Dorfes entlang der Strecke sein, wieder einen 
Schienenanschluss zu bekommen. Die Eifel ist nun mal eine Touristenregion, 
die von den Fahrten profitieren kann." 

Monreal profitiert von der Reaktivierung 

Als Beispiel führt Petry die Gemeinde Monreal an, das bekannteste 
Fachwerkdorf in der Nähe von Mayen: "Dort hat der Tagestourismus seit 
Wiedereröffnung der Bahn um etwa 30 Prozent zugenommen. Die Strecke von 
Gerolstein über Daun, Ulmen, Mayen bis Andernach ist landschaftlich reizvoll 
und hat entlang der Strecke Dutzende von touristischen Verknüpfungspunkten." 

TV 16.5.02 


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Vatertag

Mit Papa auf der Dampflok: 900 nutzten bei herrlichem Wetter am Vatertag die Chance mit der Dampflok der Gerolsteiner Eisenbahnfreunde zu fahren. Mit viel Getöse und ordentlich Dampf auf dem Kessel ging es von Bitburg über Erdorf und Hüttingen nach Phillipsheim. Mit dem Fahrrad ging es über Stock und Stein und auch die Wanderer kamen nicht zu kurz.

palu/Foto: Patrick Lux

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 12.05.2002.


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Gäste stöhnen, Loks schnauben, Macher jubeln 
Veranstalter hochzufrieden mit kombiniertem Sprudel- und Dampflokfest – Beginn einer neuen Ära 
Große Anziehungskraft auf große und kleine Besucher übten erwartungsgemäß die schnaubenden und zischenden Dampfloks auf dem Gerolsteiner Bahnhof aus.

GEROLSTEIN. (vog) Die Ankündigung "in Gerolstein dampft's und zischt's" zum 32. Sprudelfest in Kombination mit dem Dampflokfest war kein leeres Versprechen. Die tropischen Temperaturen, die stimmungsgeladene Musik und die schnaubenden Dampfloks brachten rund 20 000 Gäste mächtig ins Schwitzen. 

Rundum zufriedene Gesichter. Bei der 32. Auflage des Traditionsfestes wurde unbemerkt von den Gästen der Grundstein für eine neue Generation des Sprudelfestes gelegt. TW-Chefin Irmgard Dunkel: "Die Kombination mit dem Dampflokfest war eine gute Geschichte. Für die Zukunft werden wir versuchen, das Sprudelfest immer mit Partnern gemeinsam auszurichten."
Der diesjährige Partner, der Verein Eifelbahn, lockte zuhauf Gäste in die Brunnenstadt – zum einen durch das Dampflokfest, zum anderen durch die Musikabende. Beim musikalischen Angebot, von "Höhner" über "Maniac" und "Mex" bis hin zu "Disco Soft-Style", war für jede Altersklasse etwas dabei. Eifelbahn-Chef Jörg Petry standen so wohl mehr als 200 Helfer zur Seite. "Trotz des riesigen Organisationsaufwandes würden wir es wieder machen. Alles lief planmäßig", zog Petry zufrieden Bilanz.

Auch der zweitägige Markt verlief positiv. TW-Chefin Dunkel versicherte: "Dabei bleibt es auf jeden Fall. Außerdem hat es sich bewährt, dass der Markt bis zum Altstadtparkplatz geht."
Andreas Mudring aus Overath war als offizieller Marktbeschicker für die 106 Stände zuständig. "Viele stöhnten bei Gerolstein auf, deshalb habe ich die Standmieten reduziert", verriet Mudring seine Strategie, den Ruf der Brunnenstadt bei den Marktleuten aufzupeppen. Für künftige Märkte wolle er noch mehr Kunsthandwerker und Antik-Händler überzeugen. Er selber war an allen Tagen in Gerolstein präsent und sprach nach eigenem Bekunden mit jedem einzelnen Händler. Sein Fazit: "Sie waren zufrieden." Für die nächsten Jahre forderte er: "Der Markt muss kompakter werden, und es muss mehr Live-Musik angeboten werden."

Dunkel fordert: Lücken müssen geschlossen werden 

Irmgard Dunkel, die Mudrig gute Arbeit bescheinigt, gab ihm Recht: "Die Lücken müssen geschlossen werden. Dafür müssen Gespräche sowohl mit der Stadt als auch mit den Gewerbetreibenden geführt werden." Hintergrund: Die Geschäftsfronten im Flecken durften nicht oder nur teilweise mit Ständen zugestellt werden. Als die Geschäfte am Samstagmittag schlossen, verwaisten die Flächen vor den Läden, obwohl der Markt bis Sonntagabend weiterging. "Die meisten Händler kommen aber nur für zwei Tage. Händler nur für sonntags finden sich kaum", erklärte Dunkel.

Einige ortsansässige Geschäftsleute lösten das Problem auf ihre Weise. Sie stellten an beiden Tagen einen Marktstand auf. Irmgard Möller, Inhaberin des Ladens Life-Style, war eine von ihnen. Die Präsenz spürt sie, laut eigenem Bekunden, noch wochenlang. "Die Leute kommen Tage später ins Geschäft und fragen nach Sachen, die sie am Stand gesehen haben." Außerdem erfuhr Dunkel im Gespräch mit vielen Marktbesuchern: "Die Gäste wünschen sich offene Geschäfte."

Für die Geschäftsleute, die sich eh' schon mit einem Marktstand am Sprudelfest beteiligten, ist dies kein Thema. Hans-Peter Schildgen, Chef des Gerolsteiner Gewerbevereins: "Die Kombination von Markt und verkaufsoffenem Sonntag bringt uns nichts." Bereits beim Dampflokfest vor zwei Jahren wurde diese Kombination ausprobiert und wegen mangelnden Erfolgs rasch abgehakt.

Zusage: Auch künftig Musik vorm Rondell 

Abhaken will "Pitti" Hens von der Veranstaltungs- und Bewirtungsgemeinschaft im Rondell das Sprudelfest auf keinen Fall. Die Gemeinschaft sorgte auf dem Rondellvorplatz am Wochenende für Live-Musik, einen Zauberer für die Kinder, einen Getränkepavillon sowie eine Kuchentheke. Allerdings war Hens nur mit der Resonanz am Sonntag zufrieden: "Der Samstag war zu mager, aber am Sonntag hatten wir durchgehend guten Betrieb." Fürs nächste Sprudelfest versprach er: "Wir werden es weiter so durchziehen, damit das Angebot erhalten bleibt." Auch Gäste aus der französischen Partnerstadt Digoin waren mit einem Stand vertreten.

Als "insgesamt guter Durchschnitt" beschrieb Erhard Schaffer, Vorsitzender des Gerolsteiner Sportvereins, das Ergebnis der traditionellen Tombola: "Wegen der Hitze kamen weniger Leute. Wir haben etwa 1000 Lose weniger als in den Vorjahren verkauft." Der SV finanziert mit der Tombola die Jugendarbeit im Verein.

An den Getränke-Pavillons kam derweil das Gerücht auf, dass der Gerolsteiner Brunnen eine Umbenennung von Sprudel- zu Stadtfest wünsche. Dies dementierte Unternehmenssprecher Stefan Göbel aber auf TV -Nachfrage: "Nichts dergleichen wird in unserem Haus diskutiert." In welcher Art und Weise eine zukünftige Unterstützung aussehen könnte, darauf wollte sich der Sprecher nicht festlegen.

Aus Sicht der Polizei verlief das Festwochenende "normal", wie Polizeioberkommissar Alfred Brück erklärte. Lediglich zwei Pkw-Aufbrüche, eine Sachbeschädigung und eine Rangelei unter Jugendlichen stehen auf der Meldeliste. Bei der Sachbeschädigung handelte es sich um den Brand eines Marktstandes, der nur Dank des raschen Eingreifens Brücks kaum Schaden verursachte. Der Polizist passierte rein zufällig am Samstagabend den Stand vor der Kreissparkasse, als er züngelnde Flammen an der Rückwand des Standes bemerkte. Mit einem Feuerlöscher, herbeigeholt aus einem nahegelegenen Restaurant, löschte Brück das Feuer, das vermutlich gelegt worden war.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 28.08.2001.


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Eifelbahner feiern schönste Nebenstrecke 
Eröffnungsfest zur Wochenend-Reaktivierung in Kaisersesch vier Wochen nach
dem Startschuss

DAUN/KAISERSESCH. (HG) Nach zwei Verschiebungen und viel Vorbereitung rollt sie wieder: die Eifelquerbahn von Gerolstein nach Kaisersesch. Am Bahnhof Kaisersesch wurde nun offiziell die Eröffnung gefeiert.

Im April dieses Jahres wurden bei der Zweckverbandsversammlung in Daun die Weichen für die Reaktivierung der Eifelquerbahn gestellt. Nachdem der Starttermin zwei Mal verschoben wurde, ist die "schönste Nebenstrecke im gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz", wie sie Stephan Pauly vom Zweckverband Schienennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord nannte, nun seit vier Wochen in Betrieb. Als dreijähriger Versuch startet das neue touristische Angebot der zwei Verbandsgemeinden Cochem-Zell und Daun in die raue Wirklichkeit und soll sich nun bewähren.

Nostalgische Emotionen zu vermarkten, das ist das Ziel des Arbeitskreises Eifelquerbahn und den Verbandsgemeinden. Nur an den Wochenenden und an Feiertagen kann das neue touristische Highlight in der dreijährigen Testphase im Zwei-Stunden-Takt genutzt werden und bietet damit Gästen und Einheimischen die Möglichkeit, an der Strecke liegende Regionen und Ausflugsziele ohne Auto zu erreichen.

Mit Dampflok- und Führerstandsfahrten und sowie musikalischer Umrahmung wurde der Bevölkerung am Bahnhof Kaisersesch das neue Konzept vorgestellt. Mit dem Schienenbus aus Gerolstein kamen neben VG-Bürgermeister Ewald Mattes (Kaisersesch) auch Landrat Heinz Onnertz und der Ulmener Verkehrsamtsleiter Achim Nehrenberg angereist.

Angenehm überrascht war Jörg Petry, 1. Vorsitzender des Vereins Eifelquerbahn und Betreiber der Eifelbahn über die bereits nach vier Wochen große Resonanz auf das Angebot: "Wir haben mit 150 bis 200 Gästen pro Fahrtag gerechnet. Zur Zeit liegen wir aber bei 300 bis 400 Fahrgästen, was uns natürlich freut."

Um die Strecke überhaupt wieder zu realisieren war es auch nötig, dass die beiden Landkreise Cochem-Zell und Daun "an einem Strang gezogen haben", wie Bürgermeister Ewald Mattes meinte. In der Reaktivierung der Eifelquerbahn sieht Mattes auch "einen wichtigen Schritt der touristischen Entwicklung unserer Region und aus unserer Sicht eine Anbindung an die Vulkaneifel." Mit einem jährlichen Betrag von 200 000 Mark wird der Zweckverband Schienennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord die Eifelbahn drei Jahre finanziell unterstützen und dabei das Verkehrsaufkommen auf der Strecke beobachten.

Dass eine schlechte Auslastung der Eifelbahn für die Zukunft negative Folgen hat, verdeutlichte der gute Ratschlag von Stephan Pauly an die Bürger. "Nutzen Sie die Eifelbahn, denn von ihrer Inanspruchnahme wird auch unser Engagement in Zukunft für eine mögliche Reaktivierung dieser Bahn abhängen." Für die Fremdenverkehrsämter der Region und die Eifelagentur (ET) heißt dieser Ratschlag auch, Hinweise auf und Aktivitäten für die Freizeiteinrichtung Eifelbahn zu verstärken und die Feriengäste auf die neue Attraktion aufmerksam zu machen.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 24.07.2001 (Internet).


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LOKSCHUPPENFEST
Schick wie anno dunnemals
Lokschuppenfest des Vereins "Eifelbahn" – Nostalgisch werden auf dem Lokführerstand

Von unserem Mitarbeiter HANS JÜRGEN SITTIG

GEROLSTEIN. Großer Bahnhof in der  Brunnenstadt: Trotz schlechten Wetters kamen zahlreiche Eisenbahnfreunde, um eine Legende zu bewundern.

Nur wenige "Damen" mit einem Gewicht von 135 Tonnen können die Männerwelt in pures Entzücken versetzen. Wenn die Betreffende jedoch aus 135 Tonnen Stahl besteht und der angesehenen Dynastie der Dampf-Lokomotiven entstammt, dann kann sie sich – auch wenn sie als Jahrgang 1918 schon etwas in die Jahre gekommen ist – größter Aufmerksamkeit und Wertschätzung sicher sein.

Die "Bayerische S 3/6" des Nördlinger Eisenbahnmuseums war jedenfalls der Star beim Lokschuppenfest des Vereins Eifelbahn. Ehemals, als sie noch in Diensten der Bayerischen Staatsbahnen schnaufte, hatte sie ein grünes Kleid getragen. Mottenfraß war's nicht, aber der Zahn der Zeit nagte auch. Die Eisenbahn-Kenner wussten schon, dass sie inzwischen im blauen Kostüm auftritt, für ein Jahr von Märklin gesponsort.

Und so stand sie da, schick und mit der gleichen guten Figur wie anno dunnemals. Wer ist schon 82 Jahre lang in beinah gleich guter Verfassung geblieben? Und sie lockte tatsächlich trotz unangenehmsten Nieselregens immerzu Neugierige auf das Bahnbetriebsgelände. Um die 1500 bis 2000 Menschen kamen insgesamt, manche eben auch auf inoffiziellen Pfaden.

Der im Pendeldienst vom Bahnhof dorthin eingesetzte Schienenbus spuckte ständig neue Besucher aus. Und viele buchten gleich eine Führerstandsmitfahrt mit der "Blauen", mit der vereinseigenen Dampflok "94/1538" beziehungsweise mit der Gast-Güterlok 44/1616.

Auch die Drehscheibe wurde zum Umsetzen benutzt. Es ging fast her wie in den guten alten Tagen, da das Gelände noch im Bahnvollbetrieb war. Nur liefen damals nicht so viele "Unbefugte" auf Entdeckungsreise kreuz und quer herum. Die schwelgten in Nostalgie, wurden gut versorgt an Getränke-, Imbiss- und Kuchenständen und ließen sich den Tag auch durch die freundlichen Zugaben des Himmels nicht verdrießen. Nur Foto- und Videofreunde waren mit einem Wischlappen gut beraten.

An diesem Tag haben sicher wieder einige ihr Herz an Stahl und Dampf verloren oder ihre alte Liebe aufgefrischt. Jetzt macht die blau-schwarze "Bayerische S 3/6" erst einmal wieder Station in Köln. Um bis zu 120 Stundenkilometer schnell zu werden ist die 21-Meter-Dame mit bis zu acht Tonnen Kohle unterwegs und löscht ihren Durst aus 26 000 Liter Wasser.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 21.09.2000 (Internet).
 


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EIFELBAHN E.V.
Neue Fahrten mit alten Loks
Verein will ab August regelmäßig Fahrten zwischen Gerolstein und Kaisersesch anbieten

GEROLSTEIN. (sh) Der Verein Eifelbahn lässt ab Mai wieder Dampf ab. Dann wird unter anderem die rüstige alte Dampflok 94 1538 erneut durch die Eifel donnern.

Eine touristische Attraktion im Gerolsteiner Land sind die Dampflokfahrten des Vereins Eifelbahn. In den Sommermonaten geht's los. »Für viele Touristen zählen die ,Dampffahrten' zum Urlaub in der Eifel dazu«, weiß Jörg Petry, Vorsitzender des Vereins Eifelbahn.

Das neue Programm, das der Verein jetzt vorstellte, sieht jeden Monat eine Dampflokfahrt vor. Am Sonntag, 7. Mai geht es von Gerolstein über Prüm nach Pronsfeld. Am Vatertag, 1. Juni wird eine gesellige Sonderfahrt von Mayen über Daun-Gerolstein-Jünkerath nach Losheim angeboten. Die Dampflok 52 8095 des Eisenbahnmuseums Dieringhausen kommt zum Einsatz.

Zur Modellbahn- und Krippenausstellung nach Losheim bringt die Lok ihre Gäste am Sonntag, 2. Juli. Über Erdorf nach Bitburg startet die Bahn auf der Hauptstrecke Köln-Trier am Sonntag, 6. August. Der historische Wochenmarkt in Monreal ist das Ziel am Sonntag, 3. September. Es geht von Gerolstein über Daun nach Kaisersesch und schließlich Monreal.

Saisonhöhepunkt ist die Fahrt zum Lukasmarkt nach Mayen am Sonntag, 15. und 22. Oktober. Die Dampflok startet in Gerolstein und fährt über Daun - Ulmen - Kaisersesch nach Mayen zum größten Jahrmarkt der Eifel.

Auch der nostalgische Schienenbus VT 795 fährt wieder. Jeden Mittwoch im Monat Juli führen die Panorama-Fahrten in die Fachwerkidylle nach Monreal.

Bei den Fahrten mit den »Foto-Sonderzügen« Mitte Mai haben die Reisenden ausreichend Möglichkeiten zum Fotografieren, denn der Zug hält an ausgesuchten Stellen. Termine sind am Samstag, 13. Mai von Gerolstein über Prüm nach Pronsfeld und zurück sowie von Gerolstein über Jünkerath nach Losheim und zurück. Sonntag, 14. Mai geht's von Gerolstein nach Bitburg und zurück sowie von Gerolstein über Daun nach Kaisersesch und zurück.

Zur geselligen Sonderfahrt ins thüringische Oberhof lädt der Eifelbahn-Verein Reiselustige vom 28. April bis 1. Mai ein.

Die Wiederinbetriebnahme der Strecke Mayen-Kaisersesch ist zum 1. August geplant. Der 1995 gegründete Verein Eifelbahn will deshalb an jedem Samstag und Sonntag Fahrten mit dem Schienenbus VT 98 zwischen Kaisersesch und Gerolstein anbieten.
»Das wäre ein toller Lückenschluss und eine sinnvolle Anbindung zur Eifel-Hauptstrecke Köln-Trier«, sagt Vorsitzender Petry. Beim Verein Eifelbahn können Interessierte auch unter eigener Regie einen Sonderzug mieten. Sonderfahrten mit der Dampflok oder dem Schienenbus, mit Bar-, Tanz- oder Speisewagen für Ausflüge, Geburtstage, Jubiläen oder Betriebsfeiern werden angeboten.

Infos, Anmeldungen und Reservierungen beim Verein Eifelbahn unter Telefon 06593/989073 oder per e-Mail: eifelbahn@t-online.de

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 29.03.2000 (Internet).